Kaffee, Vulkan und heiße Quellen

Kaffee, Vulkan und heiße Quellen

Sehr früh am Morgen verlassen wir die Esquinas Lodge im Regenwald der Österreicher. Das Flugzeug der Nature Air bringt uns zurück nach San José. In der Nacht hat es geregnet, die Straße ist noch nass. Das ist hier allerdings nichts besonderes, aber dass  wir uns durch von umgestürzten Bäumen herunterhängende Stromleitungen schlängeln, zum Glück mit einem Taxi, macht die Fahrt doch ziemlich spannend.

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Gepäckaufgabe

Der Flughafen in Golfito  ist sehr übersichtlich. Es gibt 2 Schalter für den Check in, und ein Freiluftgate. Hier kann man sich nicht verirren. Ich gehe mal kurz auf die Lande- und Startbahn, um zu sehen ob der Flieger schon kommt.

die Natur Air im Anflug
die Nature Air landet schon

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Der Regenwald der Österreicher

Der Regenwald der Österreicher

 

Wir verlassen New York in Richtung Costa Rica mit Zwischenlandung in Fort Lauterdale. Der Flug mit der Spirit Airline ist sehr abgespeckt. Sogar für ein Wasser muss man bezahlen.
In San Jose angekommen werden wir schon vor der Gepäckausgabe von einer Dame empfangen, die uns dann weitere Anweisungen gibt damit wir den richtigen Transfer zu unserem Hotel nehmen, es gibt hier massenhaft Taxis, die natürlich alle Geld verdienen wollen. Zu unserer Sicherheit sollen wir keinen ansprechen sondern wir werden angesprochen mit unseren Namen , damit wir sicher gehen können gut in unser Hotel gebracht zu werden. So ist es dann auch.
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Im Hotel angekommen, dem Grano de Oro, einem alten Kolonialhaus, mit üppig bewachsenem Garten innen und auf der Dachterasse, bekommen wir gleich ein Empfangsgetränk in Form eines frisch gepressten Mangosaftes. Hungrig von der Reise beschliessen wir gleich zum Essen zu gehen, da unser Zimmer noch nicht fertig ist.

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Die Fußgängerstadt New York

Die Fußgängerstadt New York

Man sagt, New York sei eine Fußgängerstadt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Also machen wir uns auf den Weg in Richtung Süden, nach Manhattan Downtown. Wir wollen durch den High Line Park bis zum one Word Center, dem neuen Turm neben dem Ground Zero marschieren. Der High  Line Park ist ein schmaler Streifen, eine aufgelassene Bahnlinie. Der Fußgängerverkehr ist ziemlich dicht. Es ist wirklich schön dort zu gehen, es ist immer wieder ein bisschen schattig, was in der Hitze natürlich angenehm ist. Es wachsen die unterschiedlichsten, uns teilweise unbekannte Pflanzen.

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der steht schon etwas länger hier...
der steht schon etwas länger hier…

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Gospel und Broadway

Gospel und Broadway

Was macht man an einem Sonntag in New York. Man kann an den Strand fahren, wie die meisten es tun, man kann einkaufen gehen, 24 Stunden jeden Tag der Woche und noch vieles mehr.

Wir wollten schon immer einmal eine richtige Gospelmesse besuchen und das haben wir auch getan. Ein paar Blocks von unserem Hotel entfernt hat Wolfgang eine Adresse ausfindig gemacht. Der Empfang ist sehr herzlich, wir wurden gefragt woher wir kommen und ob wir das erste Mal eine solche Messe besuchen. Es wurde uns ein Platz in der 4. Reihe vorne zugewiesen. Es ist wirklich sehr interessant wie so eine Messe gestaltet wird. Read more

New York, New York

New York ist angeblich die Stadt, die niemals schläft. Das kann ich nach den ersten zwei Tagen schon bestätigen. Unser Hotel, das Knickerbocker liegt direkt am Time Square. Schwer vorstellbar dass hier an der Kreuzung von Broadway und 6th Avenue um das Jahr 1900 herum nicht viel mehr zu sehen war als ein paar Pferdeställe und Scheunen. Den Namen Time Square erhielt er erst im Jahr 1904 zu Ehren der inzwischen weitergezogenen „New York Times“, die hier ihr Bürohaus errichtete.

New York City gliedert sich nicht nur in fünf Stadtteile, Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island, sondern auch in 59 Stadtviertel. Letztere werden wieder in hunderte von Neighborhoods unterteilt, weshalb man auch von der „City of Neighborhoods“ spricht. Read more

Auf den Spuren der Titanic

Auslaufen aus dem Hafen
Schon der Check in bei der Cunard Line ist was besonderes.  Auf einem roten Teppich geht es in das Ocean Terminal. Die Passagiere werden nach Farben und Buchstaben gereiht und so entsteht auch kein Gedränge.
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Dann geht es durch eine Gangway in das wirklich große Schiff. Die Queen Mary 2 lag im letzten Monat in Hamburg im Trockendeck , wurde rundumerneuert, was man auch als nicht Stammgast erkennen kann. Überall im Schiff sind neue Teppiche, die Kabinen sind neu eingerichtet, alles ist sehr elegant und edel.
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Bevor wir auslaufen müssen alle auf die ihnen zugewiesenen Decks um an der verpflichtenden Notfallschulung teilzunehmen. Dazu müssen wir unsere Schwimmwesten aus der Kabine mitbringen. Diese Schulung dauert nicht wirklich lange, das Chaos in einem wirklichen Notfall ist vorprogrammiert, da so mancher nicht wirklich zuhört und nicht bei der Sache ist.
Beim Auslaufen aus dem Hafen von Southhampton regnet es leider. Das Feuerwerk fällt aber doch nicht ins Wasser. Wir jedoch ziehen es vor im Trockenen zu bleiben .
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Unsere Kabine befindet sich auf dem obersten Deck in der Mitte.

Das Schiff fährt durch den Ärmelkanal in Richtung Atlantik, wir sind erstaunt wie lange dieser Weg ist. Noch am nächsten Morgen sehen wir Land. Wir  werden gebeten die Uhr vor dem Schafen gehen um eine Stunde zurückzustellen , dasselbe auch morgen. So gewinnen wir jeden Tag eine Stunde.
Der Anfang unserer Atlantiküberquerung führt uns über die Südküste Englands bis zum Keltischen Meer. Wir fahren an der Porcupine Abyssal Plain vorbei. Hier hat das Meer eine außergewöhliche Tiefe von bis zu 4000 Metern unter dem Kiel.
Beim Abendessen teilen  wir den Tisch mit 2 Paaren aus England. Andrew und seine Frau Jane fahren schon das 2. Mal mit diesem Schiff nach New York, wo sie nach 5 Tagen Aufenthalt wieder mit dem Schiff zurückfahren. Als sie von unserer längeren Reise hören, stellt sich natürlich wieder die Frage nach der Menge der Koffer. Andrew zollt mir gr0ßen Respekt, als er hört daß ich mit nur einem Koffer reise. Seine Frau hat für 3 Wochen 5 Koffer mit, sie können es nicht verstehen wie so etwas gehen kann. Es gibt überall auf unserem Weg durch die Welt Möglichkeiten zu waschen, sogar hier auf der Queen Mary.

Dieser Tag ist für Großbritannien ein historischer Tag. Die Abstimmung über den Verbleib oder den Austritt aus der EU. Die Ansichten der Engländer sind wirklich sehr unterschiedlich, aber eine Hauptargumentation ist die Migration. Interessant ist dass die älteren Menschen für den Austritt gestimmt haben und die jüngeren wollen bleiben, so muss die jüngere Generation jetzt ausbaden was die ältere bestimmt hat.
Unsere Kabine  befindet sich in Deck 11, darüber gibt es nur noch ein Deck. Von unserem Balkon geniessen wir einen wunderbaren Blick.
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Die Gäste des Brittania Restaurants, zu denen wir uns zählen dürfen, werden heute Nachmittag im Queensroom vom Kapitän empfangen. Sein Name ist Christopher Wells, er ist ein sehr lustiger Typ. Mich erinnert er an Lucky Luke. Für diesen Empfang müssen sich die Gäste in Schale werfen. So manche hat ihr sehr altes Hochzeitskleid wohl für diese Momente aufbewahrt.
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An manchen Abenden muss man sich eben schick machen auf diesem Schiff, außer man begnügt sich mit dem Buffet, wobei ich sagen muss, so ein Buffet in dieser Qualität habe ich noch nirgendwo gesehen. Es wird auch hier vor den Gästen das meiste frisch gekocht.
Es besteht die Möglichkeit an verschiedensten Seminaren teilzunehmen, von Malen über Tanzen, Bridge für Fortgeschrittene und Anfänger, Sport und  Vorträge aller Art.
Nachmittags folgen zahlreiche Konzerte in den Bars und Pubs.
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Kein Land in Sicht
Es gibt so viel zu entdecken hier auf dem Schiff. Zufällig kommen wir am Spa Club vorbei, wo wir uns gleich eine Eintrittskarte für 3 Tage besorgen. Draußen an Deck ist es zu kalt um die Schwimmbäder zu nutzen , zumindest für uns.
Die Aktivitäten an Bord sind von unterschiedlichster Art. Theater, Planetarium, Vorträge, sehr viele Musikdarbietungen unterschiedlichster Stilrichtungen. Es ist immer was los. Auf Deck 7 befindet sich der Joggingparcour, der von den Menschen an Bord rege genützt wird. Hier ist das einzige Deck, an dem man ausserhalb rundherum gehen kann. Auch wir drehen jeden Tag unsere Runden.
Die ertsen 2 Tage ist noch ziemlich kalt.
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Ich stelle mir vor wie es sein muß mit einem kleinen Segelboot den Atlantik zu überqueren, zieht doch immer wieder Nebel auf und die Sicht ist somit gleich null. Sonne wechselt sich mit Nebel immer wieder ab. Der Wellengang hält sich in Grenzen, doch spürt man ein leichtes Schwanken des Schiffes.
Jeden Tag wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt, so verlängern sich unsere Tage ständig, das heißt wir gehen immer früher schlafen, da inzwischen die Entspannung eingesetzt hat. Wolfgang schafft es sogar im Theater während einer wirklich lauten Musik und Tanzvorstellung zu schlafen.
Heute ist der 26. Juni, wir sind schon sehr früh munter, so machen wir uns schon um 6 Uhr auf den Weg auf das oberste Deck. Es geht ein kräftiger Wind, wir sind ganz allein hier oben. Hier erst bekommt man das Gefühl von unendlicher Weite um uns herum, so weit man sieht nur Wasser. Ich liebe dieses Gefühl.
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Das Frühstück nehmen wir heute wieder im Kings Court Buffet ein, hier ist es stressfreier, man kann selber holen und in Ruhe frühstücken. Im Brittania, dort wo wir unseren Tisch für das Abendessen haben gehen zum Frühstück auch jene Passagiere, die sonst keinen Zutritt haben. Es wird alles bestellt und der Kellner bringt dann alles gleichzeitig. Ich mag es nicht wenn schon wieder die nächsten auf einen freien Tisch warten. Die Qualität ist überall hervorragend, es wird auch hier alles frisch zubereitet. Zu Mittag testen wir auch die anderen Restaurants, am Abend das Brittania , das wirklich das Gefühl von Titanic versprüht.
P1410374Unser Tisch ist in der großen Halle, ein toller Platz.
Heute nehmen wir an einer Fotochallenge teil. Diese dauert 3 Tage , an denen wir eine Liste an Fotos abarbeiten müssen. Auf jedem Foto muss auch einer von uns beiden sein. Manche Aufgaben sind leicht, z. B. Life jacket worn by room Stewart,
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oder  Daily Programm held by bar waiter….. , schwieriger wird einen Mann zu finden der eine Yankee basball kappe trägt, den hab ich noch nicht gefunden. Am  Abend kommt mir dann die zündende Idee. In unserer New York Zeitschrift , die ich von zu Hause mitgebracht habe, könnte so ein Mann abgebildet sein, und wer sagt es, auf der 4. Seite lacht er aus der Zeitung. Klick, wir halten die Zeitung zwischen uns und das Foto ist im Kasten. Es muss ja immer einer von uns Beiden auch mit auf dem Foto sein. Mit Sonnenuntergang an Deck und Sonnenaufgang um 5 Uhr früh auf unserem Balkon sind alle Aufgaben für heute erfüllt.
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Heute überqueren wir die größte unter Wasser gelegene Bergregion, auf der 4 tectonische Platten aufeinandertreffen. Die Eurasien und Nord Amerika im Norden und die Afrikanische und Südamerikanische im Süden. Hier können die Meerestiefen in kürzester Zeit von weniger als 1000 m bis zu Tiefen von mehr als 3500 m wechseln.
Montag 27. Juni
Wir fahren südlich der Neufundlandbank in einem Bereich des Ozeans, der Altair Seeberg genannt wird. Es ist ein Unterwassergebirge, das nicht aus dem Wasser herausragt, aber bis zu einer Höhe von 100 Metern über dem Meeresboden erreichen kann. Dieses Gebirge ist vulkanischen Ursprungs und befindet sich unweit vom mittelozeanischen Rücken entfernt.
Heute strahlt die Sonne vom Himmel, den Nebel haben wir hinter uns gebracht. Jetzt leuchtet der Atlantik in einem wunderschönen, kräftigen Blau. Vom Balkon aus kann ich Delfine sehen, die uns ein Stück weit begleiten.
Heute, am Dienstag, den 28. Juni sehen wir das erste Boot mitten im Atlantik. Ein relativ kleines Segelboot gar nicht weit von uns entfernt. Die See ist ziemlich ruhig, deshalb sind sie recht gemütlich unterwegs, und wir entfernen uns sehr schnell wieder. Auch ein großes Frachtschiff sichten wir in der ferne. Die nächsten Tage versprechen schön und warm zu werden. Wir haben jetzt Lufttemperatur von 25 ° C und Wassertemperatur von 22°C.
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Zur Mittagszeit ertönt das Nebelhorn pünktlich um 12 Uhr in den verschiedensten Tönen. Dann folgt die Durchsage des Kapitäns von der Brücke.
„Heute Abend wird die Queen Mary 2 ihren Kurs verlassen und biegt südwestlich in Richtung New York ab. Wir passieren in ungefähr 70 Seemeilen Entfernung die letzte Ruhestätte der Titanic, die am 4. April 1912 dort gesunken ist und in 2 Teilen am Meeresgrund in ca. 1200 m Tiefe liegt. Das Wrack liegt südlich der Neufundlandbank auf der Backbordseite.
Die Fotochallenge gestaltet sich heute wieder schwieriger. Eine Aufgabe lautet „ find a room full of apples . Am Nachmittag dann macht es klick in meinem Hirn und wir gehen auf Deck 2, wo das Internetcafe ist, dort befinden sich lauter APPLE PC`s. Aufgabe gelöst. Eine weitere schwierige Aufgabe wird sein, den Hotelmanager live zu fotografieren. Wir versuchen ihn mehrmals täglich an der Rezeption zu erreichen, wo er auch sein Büro hat. Dieser Mann ist sehr beschäftigt. Am Abend dann findet nach dem Dinner ein Empfang von den Goldcard Gästen.
Ich wollte immer schon einmal blinder Passagier sein, wie damals Leonardo. Wir wissen dass der Manager auch bei dieser Gala dabei ist, so marschieren wir einfach mit 2 unserer Tischnachbarn, die natürlich geladen waren zu der Veranstaltung. Gesuchter Mann entdeckt, von der Seite fotografiert, natürlich unbemerkt, Aufgabe gelöst.
Den Champagner, der uns angeboten wird, lehnen wir natürlich nicht ab. Wir stehen so da und plötzlich kommt der Hotelmanager zu uns und fragt ob wir ihn gesucht hätten. Von unserer Aufgabe erzählt stellt er sich gerne für ein Foto zur Verfügung, ein sehr netter Mann.
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Es werden hier viele Gäste vorgestellt die schon lange, sehr lange, manche davon in Summe schon 5 Jahre auf einem dieser Cunard Schiffe verbringen, vorgestellt. Darunter auch ein Hund, der schon seit 12 Jahren mit diesem Schiff reist. Natürlich auch die dazugehörende Dame. Es sind überhaupt nur Frauen, die geehrt werden. Soundsoviele Goldgäste, soundsoviele Platingäste befinden sich in diesem Raum, und so weiter. Ich denke mir nur und 2 blinde Passagiere.
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Auch der Kapitän hält eine Ansprache, wieder auf seine witzige Art. Er erwähnt auch dass die Queen Mary 2 vor dieser Überfahrt eine Erneuerung erfahren hat. Die Cunard Linie hat allein in dieses Schiff in den letzten Wochen 90  Millionen Pfund investiert. Es ist wirklich alles neu, von den Teppichen über die Möbel, die Bars, die Sessel im Theater usw.
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Wir lassen den Abend lieber in einer gemütlichen Bar ausklingen,
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gehen vorher aber noch auf Deck um de Sonnenuntergang zu bewundern. Kein Mensch ist um diese Zeit hier oben.
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Heute genießen wir auch einmal das 24 Stunden Service und frühstücken in der Kabine. Es ist wieder schönes warmes Wetter. Nach dem Frühsport entspannen wir im Whirlpool auf unserem Deck, bevor wir zum Mittagessen wieder in das  französische Restaurant gehen, da es bis New York abends ausgebucht ist.
Die Queen Mary 2 folgt heute ihrem westlichen Kurs in Richtung New York, vorbei an dem Corsair Canyon im Norden. Sie nähert sich nun dem Georges Bank.
Heute Abend gibt es ein besonderes Dinner. „Dinner to Celebrate Queen Mary 2 Remastered“.
Da darf natürlich die Parade der Köche nicht fehlen.
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Parade der Köche im Brittania Restaurant

Die See ist heute Abend ein bisschen rauh, man merkt es wenn man den Gang entlang geht oder besonders, wenn man in der Dusche steht, da kommt plötzlich der Vorhang entgegen. Das gibt mir das Gefühl auf einem Schiff zu sein, ich liebe es.
Heute Abend sind auch alle wieder schick gekleidet, Wolfgang hat noch nie so oft in kurzer Zeit Anzug getragen, mir gefällt es, zur Atmosphäre hier passt es. Ab übermorgen sind wir wieder sportlicher unterwegs.

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Schon ist der letzte Tag der Transatlantiküberfahrt. Die Uhr wird wieder um eine Stunde zurückgestellt. Heute fahren wir an der Georges Bank vorbei, wo sich die Wassertiefe von 300 m auf weniger als 100 m verändert. Wenn wir uns New York nähern, folgen wir  einem Kurs südlich der Nantucket Insel und biegen schließlich gegen westliche Richtung zum New Yorker Hafen ein. In den frühen Morgenstunden nehmen wir den Lotsen von der Sandy Hook Lotsenstation auf, was das traditionelle Ende unserer Transatlantik Passage markiert.
Wir besichtigen heute die Küche des Brittania Restaurants, hier werden täglich 16.000 Essen zubereitet.
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1. Juli 2016
Heute stehen wir schon um 4 Uhr auf, man kann schon die Lichter vom Festland sehen. Wir wollen auf keinen Fall die Einfahrt in den Hafen, vorbei an der Freiheitsstatue verpassen. Davor geht es unter einer Brücke durch.
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Wir sind ganz oben auf Deck 13, es ist wirklich kaum zu glauben dass sich das von der Höhe her ausgeht, ein sehr spannender Moment. Die Sonne geht gerade auf als wir auf die Skyline von Manhatten zusteuern, vorbei an der Freiheitsstatue. Welcome to New York.
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