Durch die hässlichste Stadt Siziliens nach Agrigento

Durch die hässlichste Stadt Siziliens nach Agrigento

 

WETTERBEDINGTE UMPLANUNG

 

Von Punta Braccetto bis San Leone sind es  123 km. Nach einer regnerischen Nacht verlassen wir den Luminoso Camping und ziehen weiter.

 

 

 

 

Wir ziehen es vor weiter an der Küste zu fahren. Wie gewohnt mit 2 verschiedenen Navigationen. Meine Navi – Tante hat wohl den Südamerikanischen Abenteuer – Modus noch aktiviert, immer wieder möchte sie uns in Feldwege und kaum befahrbare Straßen locken. 

Wir sind schon einige Male in ihre Falle getappt, seitdem sind wir vorsichtiger und sehen zuerst mal um die Ecke wohin sie uns denn leiten will.

Der Küste entlang führt eine relativ verkehrsberuhigte Straße durch blühende Wiesen, Olivenbaumplantagen und leider auch durch riesige mit Plastik überzogene Felder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut Informationen ist Gela eine der hässlichsten  Städte Siziliens. Ausserdem soll die durch Petrochemie verpestete Stadt zusätzlich von hoher Kriminalität geprägt sein. 

Um diese Stadt von der Küstenstraße  zu umfahren, müssten 36 km Umweg in Kauf genommen  werden.  Dies wollen wir dann doch nicht und wählen den Weg durch die Stadt. Wer wie wir schon durch Kolumbien, Honduras, NIcaragua usw. gefahren ist, der fürchtet sich auch nicht von den Sizilianern.

Schon von der Ferne können wir die ersten Petrochemischen Anlagen erkennen, welche die Stadt in eine der ungesündesten Städte des Südens verwandelt hat. Die Lungenkrebsrate und Kindersterblichkeit sind die höchsten in ganz Sizilien.

 

 

 

 

 

 

Die Via Venezia, welche direkt durch die Stadt führt, lässt nichts von  der angeblichen Armut oder Kriminalität erkennen. Ganz im Gegenteil, wir sind sehr überrascht. Zahlreiche moderne, lichtdurchflutete Geschäfte entlang der Straße ergeben für uns ein ganz anderes Bild. 

 

 

 

 

 

 

In Marina di  Palma wollten wir die nächsten Tage „wild“ am Strand stehen. Schon bei der Anfahrt finden wir Gefallen an diesem Ort. Jedoch das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Also geniessen wir das Restaurant für ein sehr gutes Mittagessen und fahren weiter nach San Leone.

 

Zum Essen trinken wir einen Vino alla Casa, welcher uns ausgezeichnet schmeckt. Wolfgang fragt natürlich woher dieser Wein kommt und ob wir hier einen kaufen können. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Wein kommt aus der Gegend Agrigento und wird in Plastikflaschen abgefüllt. Der freundliche Kellner erkundigt sich beim „Chef“ und kommt mit einer 2 Liter Flasche zurück. Ein Geschenk von seinem Chef an uns. Des wäre das erste Mal gewesen daß Wolfgang einen Wein in der Platikflasche kaufen wollte.

Ich bekomme hier die besten Calamari fritte seit langer, langer Zeit serviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor Agrigento verbringen wir die nächsten Tage wieder in San Leone. Von diesem Platz haben wir nur gute Erinnerungen. Direkt vor dem Campingplatz ist eine Bushaltestelle, von da können Agrigento und die Tempel von Agrigento bequem erreicht werden. Wir erkunden die Umgebung dieses Mal erst einmal mit dem Bike. Über das berühmte Valley dei Templi könnt ihr euch informieren.

 

http://www.monika-reisenundmehr.at/agrigento/

 

 

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