Einmal Gaucho sein… reiten am Fitz Roy

Einmal Gaucho sein… reiten am Fitz Roy

 

 

So schön kann Reiten sein…..

 

 

Heute geht die Fahrt von El Calafate nach El Chaltén. Doch vorher decken wir uns mit Vollkornbrot von einem deutschen Bäcker ein, der sich hier der Liebe wegen sesshaft gemacht hat. Es ist hier in Südamerika sehr schwer gutes Brot zu bekommen und so nutzen wir jede Gelegenheit und füllen unser Tiefkühlfach.
Die Fahrt nach El Chaltén ist sehr schön, wir fahren nicht mehr kilometerweit gerade aus, die Straße schlängelt sich durch Hügel und es blüht überall am Straßenrand.

 

Ein willkommener Zwischenstopp bietet die Estancia La Leona, die für ihren Zitronenkuchen sehr bekannt ist, und er schmeckt wirklich hervorragend. Butch Cassidy und Sundance Kid wohnten hier im Jahre 1894. Sie sind von den USA hierher geflüchtet, nachdem ein Kopfgeld auf sie aufgesetzt wurde.

 

 

 

 

 

 

Schon bald können wir ein weiteres Highlight unserer Reise in der Ferne erblicken. Der Fitz Roy erscheint am Horizont. Daneben der Cerro Torre.

 

 

 

 

 

Am Nachmittag erreichen wir El Chaltén, wo wir uns noch ein wenig für unser heutiges Vorhaben stärken. Wir erkunden die Gegend hier auf dem Rücken von Pferden. Endlich wieder einmal reiten, wie habe ich mich darauf gefreut.
Mit einem kleinen Bus werden wir in die Bergwelt gefahren, wo diese Pferde zuhause sind. Über eine sehr rustikale Hängebrücke gilt es zuerst einen Fluß zu überqueren.

 

 

 

 

Schon gesattelt stehen die Pferde bereit. Ich wundere mich über die Größe dieser Tiere. Die Mustangs in den USA sind viel kleiner. Es sind wirklich wunderschöne, große Pferde.

 

 

 

Wir schwingen uns auf die Sättel und reiten los. Gemütlich über Stock und Stein, durch kleine Wälder und am Fluß entlang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begleitet werden wir von einer jungen Tierärztin und 2 Gauchos, sowie mehreren Hunden, die zwischendurch wieder einem Hasen nachjagen, ihn aber nie erwischen.

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 1 1/2 Stunden taucht der Fitz Roy auf, ein tolles Panorama. Bei einer kleinen Blockhütte legen wir eine Pause ein, werden mit Tee und Kaffee versorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut gestärkt setzen wir unsern Rückweg fort. Das letzte Stück gebe ich dem Pferd mal die Sporen und galoppiere durch die traumhafte Landschaft.

 

 

 

 

 

Dann heißt es wieder Abschied nehmen, die Pferde dürfen wieder auf die Weide und wir fahren zurück nach El Chaltén. Am Abend gibt Uwe noch einen besonderen Drink aus. Einheimischer Brandy mit „Gletschereis“, das auf unserer Bootstour gefischt wurde.

 

 

 

 

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