Heute wollen wir hoch hinauf – mit dem Rad nach Castelmola

Heute wollen wir hoch hinauf – mit dem Rad nach Castelmola

 

CASTELMOLA – EIN BERGDORF ÜBER TAORMINA

 

 

Auch schon vor 2 Jahren waren wir oben, hoch über dem  Ufer des Meeres, hoch über Taormina. Wolfgang ist sehr erstaunt darüber daß ich vorschlage nicht wie das letze Mal mit dem Bus zu fahren, sondern mit unseren Bikes.

Sind es bis oben doch nur 13 Kilometer und knapp 600 Höhenmeter. 

Schon auf der Fahrt nach Castelmola legen wir immer wieder eine kurze Fotopause ein. Was sein muß, muß sein.

 

 

 

 

 

 

Ein Blick auf die Isola Bella ruft Erinnerungen in uns wach. Bei unserem letzten Aufenthalt hier haben wir diese kleine entzückende Insel besichtigt. 

 

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Freiluft – Kochshow in Giardini Naxos

Freiluft – Kochshow in Giardini Naxos

 

Kulinarisches Sizilien – kochen mit Freunden – oder viele Köche verderben keinen Brei

 

 

Eigentlich ist ja der Beginn der Fastenzeit. Doch da das Wort „eigentlich“  nicht wirklich eine Bedeutung hat, sehen wir keinen Grund uns daran zu halten. Im Gegenteil – heute kann uns nichts mehr zurückhalten.

 

Nachdem wir gestern im Mare Kambo „nur“ einen Vorspeisenteller zu viert geteilt haben und jeder eine weitere „Primi Piatti“ bestellt hat, fühlen sich unsere Mägen heute schon wieder leer an. 

 

 

 

Der Tag beginnt allerdings für uns etwas sportlich. Wir besteigen unsere Bikes und radeln nach Gaggi, vorbei an blühenden Wiesen, Zitronen – und Orangenplantagen. 

 

 

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Von alten Mosaiken und langjährigen Freunden

Von alten Mosaiken und langjährigen Freunden

 

Wenn sich Weltenbummler treffen

 

Heute freuen wir uns schon sehr auf das Wiedersehen mit unseren Freunden Maria und Michael. Haben wir uns doch das letzte Mal einige Zeit vor unserer langen Panamerikanareise gesehen.

Auf der Fahrt in den Osten, nach Giardini Naxos legen wir dennoch  2 Stopps ein. Die Autobahn durch das Landesinnere gleicht einer Holperpartie, fast so wie in Chile. Der Großteil ist auf Stelzen gebaut und zwischen jeder Betonplatte heben wir gefühlte 30 cm ab. Na ja, so schlimm ist es nicht, aber ein wenig nervig schon.

Piazza Armerina liegt wie viele Städte auf Sizilien sehr malerisch auf einem Hügel. Unser Ziel ist jedoch eine ganz besondere Villa aus der  Römerzeit – die Villa Casale.

 

 

 

 

Der Besitzer dieser unendlich großen Anlage soll ein reicher römischer Bürger gewesen sein. Unvorstellbar wie lange es gedauert haben muß diese Mosaike alle zu verlegen. Ganze 3500 m2 Bodenfläche mit den verschiedensten Motiven. Und unvorstellbar wie groß die Schmerzen in so manchem Kreuz gewesen sein müssen.

Wir sind am frühen Vormittag schon vor Ort. Der Parkplatz ist noch fast leer, ausser 2 Bussen stehen nur wenige Autos da. Anders sieht es bei unserer Abfahrt aus. Ich möchte mir nicht vorstellen wie es in der Hochsaison auf den schmalen Stegen durch dieses Bauwerk zugeht.

 

 

 

 

 

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Von Palermo in das Hinterland von Sizilien

Von Palermo in das Hinterland von Sizilien

 

SIZILIEN IM FRÜHLING – EINFACH EIN TRAUM

 

 

Es ist kaum zu glauben, aber mitten in Palermo kann man auf dem Parkplatz „Green Car“ eine wirklich ungestörte, ruhige Nacht verbringen. Auch wird man mit Strom und Wasser versorgt.

Obwohl wir der Stadt heute schon wieder den Rücken zukehren, lassen wir es uns nicht nehmen zuerst noch den Markt zu besuchen. 

 

 

 

 

Entlang des Corso Vittorio Emanuele marschieren wir vorbei an der Cathedrale von Palermo zum Mercato Ballaro. Diesen kennen wir schon von unserem Aufenthalt hier vor 2 Jahren. 

Es lohnt sich immer wieder einen Blick hinter die geöffneten Tore in die Hinterhöfe zu riskieren. Erstaunlich was es hinter den morbiden, bröckelnden Fassaden oft zu sehen gibt.

 

 

 

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Schon wieder lockt das Abenteuer und der faszinierende Frühling auf Sizilien

Schon wieder lockt das Abenteuer und der faszinierende Frühling auf Sizilien

 

 

Es ist wieder soweit, Sizilien ruft! Wir haben den schneereichen  Winter wirklich sehr genossen, doch jetzt lockt uns die Sonne des Südens. 

 

Henriette ist Beladen und Bereit zur Abfahrt.  

 

Auf dem Weg nach Süden trübt sich der Himmel erst mal wieder ein und der Winter setzt noch einmal ein Zeichen. Es beginnt zu schneien. 

Wir freuen uns auf Sizilien. Wir freuen uns auf warme Sonnenstrahlen, auf süße Orangen, riesige Artischocken und vor allem auf frische Meeresfische.

In Peschiera del Garda, direkt am Südende des wunderschönen Gardasee´s legen wir einen Zwischenstopp ein. Hier wollen wir eine Nacht verbringen und sind froh schon am frühen Nachmittag hier zu sein. 

Der Campingplatz füllt sich kontinuierlich, viele Österreicher, Deutsche und natürlich Italiener verbringen zum Teil nur das Wochenende hier. Manche kommen fast jedes Wochenende hierher.

 

Die Stadt ist recht klein, dafür die Möpse umso größer.

 

 

 

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Mein Traumtag am Arlberg und eine wirklich coole Aktion

Mein Traumtag am Arlberg und eine wirklich coole Aktion

 

 

SCHÖNES MIT NÜTZLICHEM VERBINDEN

 

Nicht nur das traumhaft schöne Wetter lockt uns heute auf den Arlberg, sondern eine besonders tolle Aktion.

„Patagonia“, ein Sportbekleidungs Hersteller macht auf seiner „Free Repair Tour“ Halt in Warth am Arlberg.  Dort können Kleidungsstücke gratis repariert werden. Wolfgang´s Lieblingsjacke, die ihn schon um die ganze Welt begleitet hat, landete schon mindestens einmal im Kleidersack zur Entsorgung – der Reisverschluss ist kaputt. Ausserdem hat sie auch schon etwas an Gewicht verloren, da immer mehr Daunen den Weg nach draußen fanden.

So weit, so gut! Ich habe mich ihrer erbarmt und wollte schon seit langem einen neuen Reißverschluss einnähen – schon seit sehr langer Zeit. Leider hat nie ein neuer Reißverschluss den Weg zu uns nach Hause geschafft.

 

 

 

 

Heute zögern wir nicht lange und fahren nach Warth, wo  die Retter der Lieblingsjacke schon auf uns warten.

 

 

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Was Reisen alles verändert – die Sicht auf viele Dinge – und sich selber!

Was Reisen alles verändert – die Sicht auf viele Dinge – und sich selber!

 

 

Reisen bildet – sagt man!

 

Da ist wirklich viel Wahres daran. Auf unserer langen Reise durch 16 Länder haben wir im letzten Jahr viel gelernt. Nicht nur über andere, uns fremde Kulturen und daß die Welt viel zu groß ist um alles sehen zu können.

Man lernt auch viel über sich selber, lernt sich besser kennen wenn man aus dem Hamsterrad tritt.

So manches sehe ich jetzt mit anderen Augen, auch entspannter. Viele Dinge sind einfach nicht mehr selbstverständlich.

Reisen macht  demütig, denn es macht dir bewusst, wie klein du eigentlich in dieser großen weiten Welt bist.

Du bist ein kleiner Punkt in einem unendlichen Universum. Akzeptiere es: Es ist nicht schlimm.

 

 

Distanzen bekommen eine neue Bedeutung!

 

Die Entfernungen und die Erreichbarkeit mancher Orte hat sich sehr geändert. Konnte sich vor allem Wolfgang vor dieser Reise noch nicht vorstellen weite Strecken an einem Tag zurückzulegen, hat sich das komplett geändert. Eine Fahrt  nach Hamburg – das sind von uns zuhause immerhin fast 1000 km, war fast undenkbar. Heute sehen wir das anders,  heute ist es ja nicht mehr weit!

In Patagonien zum Beispiel sind wir tagelang durch Niemandsland gefahren, zumindest haben wir keine Menschenseele getroffen. Kein Telefonempfang, kein Kontakt zur Aussenwelt. Nur der Wind und einzelne Tiere waren unsere ständigen Begleiter. Wir haben uns schon gefreut wenn  alle 50 bis 100 Kilometer mal eine Kurve kam damit das Lenkrad nicht ganz einrostet.

 

 

 

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Lieblingsspeise – Vorarlberger Käsknöpfle

Lieblingsspeise – Vorarlberger Käsknöpfle

 

 

UNSCHLAGBAR – SPEZIELL IN  VORARLBERG

 

Jeder Vorarlberger kennt sie – sie sind auch über die Grenzen hinaus bekannt. Werden oft auch nachgemacht – zumindest versucht. Doch die richtigen Vorarlberger Käsknöpfle sind nicht so leicht zu kopieren. Das Geheimnis liegt im KÄSE!

 

Die Käseherstellung hat in Vorarlberg eine lange Tradition – kein Wunder also, dass Kässpätzle hier besonders gut schmecken. 

 

Es braucht verschiedene Sorten Käse in unterschiedlichen Reifegraden, erst dann werden die Käsknöpfle perfekt.

 

 

 

Käsknöpfle können  in unzähligen verschiedenen Gasthäusern gegessen  werden, und immer schmecken sie anders. Jeder hat da so sein eigenes Rezept.

 

Der dickflüssige Teig besteht aus Eiern, Wasser, griffigem Mehl und Salz, und garniert mit knusprigen Röstzwiebeln sind sie ein besonderer Genuss. 

 

*Wer’s selbst einmal probieren möchte:*

 

 Zubereitungszeit: 35 Minuten 
Schwierigkeitsgrad: mittel

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 5 Eier
  • 500g griffiges Mehl
  • Wasser
  • Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 100g Vorarlberger Bergkäse
  • 100g Vorarlberger Alpkäse (alternativ Emmentaler)
  • 100g Vorarlberger Räßkäse
  • im Montafon auch noch Sura Käs ( ich nehme ich auch gerne dazu )
  • 1 Gemüsezwiebel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 150g Butter

Vorbereitung:

 

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Einen Spätzlehobel vorbereiten. 

 

 

 

 

Die Eier und das Mehl mit etwas lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte von der Konsistenz zwischen flüssig und fest sein.

 

 

Auch bei Freilandeiern gibt es große Unterschiede

 

 

Mit einem Spätzlehobel den Teig in das kochende Salzwasser „spätzla“. Spätzle steigen zur Wasseroberfläche auf, wenn sie gar sind. Dann kann man sie mit einer Kelle abschöpfen.

Die fertigen Spätzle in die vorbereitete Form geben. Als Krönung kommen bis zu vier Sorten würzige und milde Berg- und Alpkäse hinzu, im Montafon auch Sura Kees. Den Käse durchmischen und schichtweise Spätzle und Käse in die  Form schichten.

 

 

 

 

 

Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe darin goldbraun braten. Bitte dabei beachten, dass die Zwiebeln stark nachbräunen. Das bedeutet, hellbraun aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. 

 

Serviert wird die deftigwürzige Spezialität in einer Brenta oder Gepse, der traditionellen Holzschüssel. Dazu gibt es Kartoffelsalat, grünen Salat oder selbst gemachtes Apfelmus. Ich bevorzuge Kartoffelsalat und eine Portion Apfelmus dazu!

 

 

 

 

 

 

Jeder hat so seine Favoriten. Mein Weg nach einer längeren Reise führt gleich am ersten Tag in ein bestimmtes Gasthaus – die Taube in Alberschwende. Hier sind die Kässpätzle einfach perfekt. Mit frischem Kartoffelsalat und auch mit köstlichem Apfelmus.

Jetzt wünsche ich euch gutes Gelingen – und nicht verzagen – sollten sie nicht gleich gelingen.

Übung macht bekanntlich den Meister!

 

∗Erstaunlich, wie  kleine Dinge plötzlich groß werden∗

∗Erstaunlich, wie kleine Dinge plötzlich groß werden∗

Wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erzählen

 

 

Sicher könnt ihr euch vorstellen dass es nach unserer Reise über 13 Monate durch 16 Länder dieser Welt, viel – ja sehr viel zu erzählen gibt.

So schön es auch ist durch die große, weite, bunte und abenteuerliche Welt zu Reisen, gibt es doch immer wieder Dinge die an Zuhause denken lassen. Die für uns selbstverständlichsten Dinge werden auf einer  Reise zu etwas Besonderem.

 

Zum Thema Wasser 

 

 

Wir sind es gewohnt einfach den Wasserhahn aufzudrehen und schon fließt das köstlichste frische Wasser heraus – einfach so – eine Selbstverständlichkeit für uns.

Dies ändert sich ganz schnell wenn die Reise in andere Länder geht. Dann heißt es Wasser in Flaschen kaufen. Oder es selber zu behandeln, z. B. mit Wasseraufbereitungstabletten wie  Micropur. Auch Filter können verwendet werden, wir haben uns für das Auffüllen des Wassertanks im Wohnmobil einen solchen besorgt.

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5 Gründe in der Vorsaison nach Sizilien zu fahren

5 Gründe in der Vorsaison nach Sizilien zu fahren

 

Sizilien im Frühling

 

Sizilien in der Vorsaison ist schon kaum mehr ein Geheimtipp. Es dauert nicht mehr lange da lassen auch wir den wirklich traumhaften Winter in Österreich hinter uns und begeben uns in die wärmende Sonne Siziliens.

 

 

 

 

Nachdem wir ja das letzte Jahr den Winter im warmen Südamerika verbrachten freuen wir uns natürlich über den vielen Schnee in diesem Jahr. Doch 6 Monate Winter ist dann doch zu lange.

 

In 2 Wochen wird Henriette, unser Wohnmobil, wieder beladen und wir machen uns auf den Weg nach Genua. Von dort bringt uns die  Fähre nach Palermo. Diese Fahrt zahlt sich allemal aus, wenn man die Mautgebühren und die vielen Kilometer zusammenrechnet. Ausserdem ist es viel gemütlicher. Wobei ich sagen muß daß uns diese Entfernungen keineswegs mehr schrecken, seit wir im letzen Jahr 56 000 km hinter uns gebracht haben.

   1. Ruhige Campingplätze

 

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