Einzigartig – Riebel – typisch Vorarlberg

Einzigartig – Riebel – typisch Vorarlberg

 

VORARLBERGER SPEZIALITÄT

 

 

Jeder Vorarlberger kennt ihn – den Riebel. Heute möchte ich euch das Rezept für diese typisch Vorarlberger Speise  verraten.

Riebel wird aus einem ganz speziellen Mais gemacht, einem weißen Riebelmais.

 

Vorarlberger Riebelmais ist ein seit 350 Jahren traditionell angebauter und weitergezüchteter weißer Hartmais, welcher früher nur zur Eigenversorgung diente. Heute wird dieser nur noch vereinzelt angebaut.

Ich bekomme die  Maiskörner heute noch von meinem Vater, der diesen speziellen Mais noch immer auf seinem Acker anbaut – in kleinen Mengen – für den Eigenbedarf.

 

 

 

 

Wie auch jedes andere Getreide wird der Mais bei uns frisch gemahlen. Unsere Getreidemühle hat einen fixen Platz in der Küche, da sie regelmässig in Gebrauch ist.

 

 

 

Nach dem Mahlen marschiert der Riebelmais durch ein feines Sieb, so wird die eingekochte Masse nicht zu „pappig“.  Das abgesiebte, feine Maismehl kann zum Backen von Brot gut verwendet werden. Wir mischen das gemahlene Riebelmehl mit etwas Grieß. ( Weizen oder Dinkel ).

 

 

 

 

 

 

Milch wird 1:1  mit Wasser verdünnt, mit einem Stück Butter und etwas Salz aufgekocht. Beim Hochsteigen der Milch wird zügig das Riebelgrieß eingerührt, der Topf zugedeckt und anschließend soll der Brei auskühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn der Riebel zum Frühstück gegessen wird, koche ich den Brei immer schon am Vorabend ein, damit er genügend Zeit hat zu ziehen und auszukühlen.

In einer Pfanne wird reichlich Butter zerlassen und der ausgekühlte, festgewordene Brei in kleinen Stücken beigegeben. Wichtig ist daß der Riebel schön „gestupft“ wird, das heißt immer wieder mit einem geeigneten Küchengerät zerkleinert und so goldbraun bis braun gebraten. Dies dauert eine kleine Weile bis er richtig knusprig und bröselig ist. Früher wurde dies in einer Eisenpfanne auf einem Holzofenherd gemacht. Es klappt aber auch mit beschichteten Pfannen auf modernem Herd.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Manch einer genießt den Riebel mit einer Tasse heißen Kaffe, in die er auch zeitweise eingetaucht wird. Ich bevorzuge  Apfelmus oder Heidelbeermus.

 

 

 

 

 

 

MAHLZEIT!!

 

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