Scopello – ein Küstendorf mit 50 Einwohnern

Scopello – ein Küstendorf mit 50 Einwohnern

 

Scopello und die alte Thunfischfabrik

 

Scopello ist ein kleines Fischerdorf das zur Gemeinde Castellammare gehört. Im Sommer soll dieser kleine Ort ein echter Rummelplatz voller Touristen sein. Trotz der Ferienwoche vor Ostern geht es hier noch beschaulich zu. 

Im Ort selber herrscht Fahrverbot, Autos müssen auf einem Parkplatz vor dem Dorf abgestellt werden. Sehr schön gelegen ist das Agricampeggio Scopello, terrassenförmig angelegt mit einer wunderschönen Aussicht auf das Meer. Über dem Campingplatz thront der „Torre Bennistra“.

 

 

 

 

Von dort sind es nur wenige Minuten in das idyllische Dörfchen aus dem 18. Jahrhundert. Zahlreiche Restaurants und Cafés entlang des kopfsteingepflasterten Weges durch das Dorf machen uns die Wahl nicht leicht.

 

 

 

 

 

In einem romantischen Innenhof öffnet gerade das Restaurant Nettuno seine Tore. Ein netter junger Mann serviert uns einen köstlichen Kaffee und einen Apfelkuchen.

Wir sind bereit für die weitere Erkundungstour. Die Küstenlinie von Scopello ist sehr schroff und felsig. Jetzt im Frühling erfreuen wir uns an der Farbenpracht der Blüten. Wunderschöne bunte Blumensträuße wachsen hier auf den Hängen. In einer kleinen Bucht  all dieser Pracht befindet sich eine alte Tonara, eine der bedeutendsten ehemaligen Thunfischfangstationen aus dem 13. Jahrhundert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist in dieser Anlage eine kleine Pension und ein Museum eingerichtet. Dies kann um € 5.00 pro Person besichtigt werden. 

Diese alte Thunfischfabrik  ist wirklich sehr schön erhalten und liegt unterhalb des „Torre di Scopello “ und des „Torre die Avvistamento“, welche Teil eines Verteidigungssystems gegen den Einfall der Sarazenen war.  

 

 

 

 

 

 

Unzählige rostige  Anker wurden aneinandergereiht und bilden so eine Art Begrenzungszaun, es müssen hunderte sein. 

 

 

 

 

Im Innenhof werde ich darauf hingewiesen daß Fotografieren hier verboten ist. Was im Kasten ist, ist im Kasten. Ich sehe auch keinen Grund weshalb hier Fotoverbot herrschen soll. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr beeindruckend sind auch die alten Fischerboote, welche hier für den Thunfischfang im Einsatz waren, wie tonnenweise Taue und Netze.

 

 

 

 

 

 

Wir steigen den Hügel wieder hoch und genehmigen uns im Restaurant Nettuno, wo wir freundlich  mit einem „welcome back“ begrüßt werden, ein ausgezeichnetes Mittagessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Biketour nach Castellammare del Golfo

 

10 km östlich von Scopello liegt  Castellammare del Golfo. Immer auf der Suche nach Seitenstraßen finden wir dieses Mal tatsächlich eine die nicht in einer Sackgasse endet. Allerdings sehr steinig und ausgewaschen, jedoch perfekt für unsere Bikes und unsere Abenteuerlust. 

Das letzte Stück müssen wir jedoch wieder auf die Hauptstraße ausweichen. Von einem Parkplatz können wir schon einen ersten Blick weit hinunter auf die Hafenstadt werfen.

 

 

 

 

Um an den Hafen zu kommen muß die richtige Straße gefunden werden, ansonsten steht man plötzlich vor einer langen Treppe. Also doch wieder in eine Sackgasse gefahren.

Es macht jedoch Spaß durch die schmalen Straßen der Stadt zu fahren, auch wenn sie noch so steil sind. Der Verkehr hält sich hier in Grenzen und aufgrund der schmalen Straßen erklärt sich auch das Einbahnsystem durch die ganze Stadt. 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Stärkung am Hafen heißt es wieder in die Pedale treten, über Serpentinen führt die Straße wieder den Berg hinauf zur Hauptstraße. 

Zurück am Campingplatz staunen wir über unsere Aufzeichnungen, sind mit den ganzen „auf“ und „ abs“ heute über 800 Höhenmeter zusammen gekommen. Das erklärt auch unsere angenehme Müdigkeit. 

 

 

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