Freiluft – Kochshow in Giardini Naxos

Freiluft – Kochshow in Giardini Naxos

 

Kulinarisches Sizilien – kochen mit Freunden – oder viele Köche verderben keinen Brei

 

 

Eigentlich ist ja der Beginn der Fastenzeit. Doch da das Wort „eigentlich“  nicht wirklich eine Bedeutung hat, sehen wir keinen Grund uns daran zu halten. Im Gegenteil – heute kann uns nichts mehr zurückhalten.

 

Nachdem wir gestern im Mare Kambo „nur“ einen Vorspeisenteller zu viert geteilt haben und jeder eine weitere „Primi Piatti“ bestellt hat, fühlen sich unsere Mägen heute schon wieder leer an. 

 

 

 

Der Tag beginnt allerdings für uns etwas sportlich. Wir besteigen unsere Bikes und radeln nach Gaggi, vorbei an blühenden Wiesen, Zitronen – und Orangenplantagen. 

 

 

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Lieblingsspeise – Vorarlberger Käsknöpfle

Lieblingsspeise – Vorarlberger Käsknöpfle

 

 

UNSCHLAGBAR – SPEZIELL IN  VORARLBERG

 

Jeder Vorarlberger kennt sie – sie sind auch über die Grenzen hinaus bekannt. Werden oft auch nachgemacht – zumindest versucht. Doch die richtigen Vorarlberger Käsknöpfle sind nicht so leicht zu kopieren. Das Geheimnis liegt im KÄSE!

 

Die Käseherstellung hat in Vorarlberg eine lange Tradition – kein Wunder also, dass Kässpätzle hier besonders gut schmecken. 

 

Es braucht verschiedene Sorten Käse in unterschiedlichen Reifegraden, erst dann werden die Käsknöpfle perfekt.

 

 

 

Käsknöpfle können  in unzähligen verschiedenen Gasthäusern gegessen  werden, und immer schmecken sie anders. Jeder hat da so sein eigenes Rezept.

 

Der dickflüssige Teig besteht aus Eiern, Wasser, griffigem Mehl und Salz, und garniert mit knusprigen Röstzwiebeln sind sie ein besonderer Genuss. 

 

*Wer’s selbst einmal probieren möchte:*

 

 Zubereitungszeit: 35 Minuten 
Schwierigkeitsgrad: mittel

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 5 Eier
  • 500g griffiges Mehl
  • Wasser
  • Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 100g Vorarlberger Bergkäse
  • 100g Vorarlberger Alpkäse (alternativ Emmentaler)
  • 100g Vorarlberger Räßkäse
  • im Montafon auch noch Sura Käs ( ich nehme ich auch gerne dazu )
  • 1 Gemüsezwiebel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 150g Butter

Vorbereitung:

 

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Einen Spätzlehobel vorbereiten. 

 

 

 

 

Die Eier und das Mehl mit etwas lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte von der Konsistenz zwischen flüssig und fest sein.

 

 

Auch bei Freilandeiern gibt es große Unterschiede

 

 

Mit einem Spätzlehobel den Teig in das kochende Salzwasser „spätzla“. Spätzle steigen zur Wasseroberfläche auf, wenn sie gar sind. Dann kann man sie mit einer Kelle abschöpfen.

Die fertigen Spätzle in die vorbereitete Form geben. Als Krönung kommen bis zu vier Sorten würzige und milde Berg- und Alpkäse hinzu, im Montafon auch Sura Kees. Den Käse durchmischen und schichtweise Spätzle und Käse in die  Form schichten.

 

 

 

 

 

Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe darin goldbraun braten. Bitte dabei beachten, dass die Zwiebeln stark nachbräunen. Das bedeutet, hellbraun aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. 

 

Serviert wird die deftigwürzige Spezialität in einer Brenta oder Gepse, der traditionellen Holzschüssel. Dazu gibt es Kartoffelsalat, grünen Salat oder selbst gemachtes Apfelmus. Ich bevorzuge Kartoffelsalat und eine Portion Apfelmus dazu!

 

 

 

 

 

 

Jeder hat so seine Favoriten. Mein Weg nach einer längeren Reise führt gleich am ersten Tag in ein bestimmtes Gasthaus – die Taube in Alberschwende. Hier sind die Kässpätzle einfach perfekt. Mit frischem Kartoffelsalat und auch mit köstlichem Apfelmus.

Jetzt wünsche ich euch gutes Gelingen – und nicht verzagen – sollten sie nicht gleich gelingen.

Übung macht bekanntlich den Meister!

 

Unschlagare Spezialität aus Osttirol – Schlipfkrapfen

Unschlagare Spezialität aus Osttirol – Schlipfkrapfen

 

OSTTIROLER SCHLIPFKRAPFEN

 

Nach der typisch Vorarlberger Spezialität „Riebel“ stelle ich euch heute eine typische Osttiroler Spezialität vor.

 

Einige Jahre meines Lebens habe ich in Osttirol verbracht, wo ich diese Speise auch kennengelernt habe. Es lohnt sich die Schlipfkrapfen auch auf Vorrat herzustellen, sie können sehr gut eingefroren werden. So hat man schnell eine Mahlzeit zur Hand wenn mal keine Zeit zu kochen ist. Ausserdem hat man die Arbeit nur einmal.

 

 

 

 

Der Teig besteht wie ein Nudelteig aus Mehl und Wasser. Damit er etwas elastisch wird gebe ich ein klein wenig Öl in den Teig. Ich bevorzuge die Schlipfkrapfen aus Vollwertteig zu machen, wobei  ich das Getreide frisch mahle und nicht aussiebe. (halb Roggen, halb Weizen). Der fertige Teig  soll dann eine halbe Stunde rasten.

 

 

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Wiedersehen mit Jane und Jean

Wiedersehen mit Jane und Jean

 

GASTFREUNDSCHAFT DER BESONDEREN ART

 

Es war einmal vor vielen Wochen. Da trafen wir auf einem Campingplatz in Alaska auf Jane und Jean. Wir unterhielten uns eine kurze Zeit und tauschten unsere Adressen aus. Auf der Fahrt nach Osten sollen wir uns doch bei ihnen melden. Und das haben wir gemacht.

 

Wir verlassen Montreal und fahren in Richtung North Hatley, dort werden wir heute von Jean und Jane erwartet. Unser Weg führt durch eine besondere Gegend hier in Quebec – die Weinstraße. Wer Wolfgang kennt weiß daß er hier nicht einfach vorbeifahren kann. So geschieht es daß wir bei 3 Weingütern einige der hier produzierten Weine probieren.

 

 

 

 

Der Herbst in Österreich bringt auch wunderschöne Farben der Blätter hervor, jedoch nicht zu vergleichen mit dem Indian Summer hier in Kanada. In die  verschiedensten Rottöne, über Lachs, Orange, bis violett verfärben sich hier die Blätter der Bäume. Und das obwohl die Sonne zur Zeit nicht scheinen mag. Es ist ein Farbenspiel der besonderen Art.

Unsere Auswahl ist sehr gut getroffen, auch die Reihenfolge der besuchten Winzer. Vom ersten bis zum dritten Weingut gibt es eine große Steigerung.

 

 

 

 

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Monikas Nudelwerkstatt –  Tagliatelle hausgemacht

Monikas Nudelwerkstatt – Tagliatelle hausgemacht

 

 

Es ist da. Mein neues Nudelbrett. Mein Bruder hat es für mich gemacht – es ist aus einem wunderschönen Eichenholz und ist einfach toll. 

Nun kann ich endlich testen ob es auch zuhause gelingt. In der Toscana, im Castello di Meleto haben wir im Frühjahr gelernt wie man Nudeln selber herstellt – ohne Maschine. Das extralange Nudelholz habe ich mir in Italien gekauft. 

 

 

Kochkurs im Castello di Meleto

 

 

unsere ersten selbstgemachten Nudeln

 

 

Der einzige Unterschied zu den „italienischen“ Nudeln ist der, daß ich das Mehl frisch mahle und dann ganz fein aussiebe. Wir haben kein fertiges Mehl zuhause. Deshalb bin ich auch sehr neugierig ob der Teig so fein und glatt wird. Außerdem habe ich auch nirgendwo ein Mehl mit der Type 00 gefunden. 

Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Außer Mehl und Eier wird nichts benötigt. Auch kein Salz, dies kommt nur in das Kochwasser. 

 

 

 

 

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#Marillenknödel#Wachau#Topfen#Rezept#

#Marillenknödel#Wachau#Topfen#Rezept#

 

 

MARILLENKNÖDEL

 

 

Frühlingszeit – Marillenzeit. Wir lieben diese orangeroten saftigen Früchte und freuen uns nach der langen Winterzeit schon lange wieder auf Wolfgangs Lieblingsspeise – MARILLENKNÖDEL

Die unten angeführte Menge reicht für 12 Knödel. Wer gerne einen dickeren Teigmantel mag wird ca. 8 Knödel drehen können, diese sind dann allerdings ziemlich groß, außer man nimmt besonders kleine Früchte.

Es lohnt sich auf alle Fälle die ganze Menge zu verwenden, denn die Knödel lassen sich wunderbar einfrieren – aber –  ACHTUNG – in ungekochtem Zustand! Dazu lege sie auf einen gut bemehlten Teller oder ein Blech, es geht auch Klarsichtfolie. Wichtig ist, daß sie sich nicht berühren, sonst kleben sie zusammen und lassen sich nicht mehr trennen ohne dabei kaputt zu gehen. Anschließend ab in das Tiefkühlfach. Wenn sie gefroren sind können sie in Säckchen abgepackt werden. Auch wichtig- in gefrorenem Zustand in kochendes Wasser geben. 

MEIN TIPP!    Wer im Besitz eines Dampfgarers ist sollte diesen unbedingt verwenden. Nun aber zum Rezept.

Für die Knödel:

  • 400 g Magertopfen
  • 150 g Mehl ( ich verwende immer frisch gemahlenes Mehl – fein gemahlen
  • 60 g Butter – Zimmertemperatur
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 1/4 TL Salz
  • 12 Marillen , dazu Würfelzucker
  • Salz für das Kochwasser, nicht für den Dampfgarer

Für die Bröseln: (für die halbe Menge Knödel, da der Rest in die Tiefkühltruhe wandert)

  • 120 g Butter
  • Semmelbrösel ( Vollkornbrösel geben einen besonders guten Geschmack), ca 150 g
  • 3 -4 EL brauner Zucker 
  • wer möchte kann auch gemahlene Nüsse beimischen

 

Und so werden die köstlichen Kugeln zubereitet.

 

Die Butter schaumig rühren. Ei und Eidotter verschlagen und nach und nach unter die Butter rühren. Mehl, Salz und Topfen hinzufügen und alles zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte 1 – 2 Stunden im Kühlschrank rasten, dann ist er nicht mehr  ganz so weich und klebt weniger. Auf keinen Fall mehr Mehl verwenden, sonst werden die Knödel hart und ihr könnt damit Ballspielen. 

 

Für die Füllung werden die Marillen zuerst entsteint. Dies geht ganz leicht indem der Stein mit dem Stiel eines Kochlöffels nach außen drückt. Dabei die Marille fest mit der Hand umschließen. Mit einem Stück Würfelzucker das Loch wieder füllen.

 

 

 

 

Nachdem der Teig gerastet hat, diesen auf einer gut bemehlten Unterlage zu einer dicken Rolle formen und in gleichmässige Scheiben schneiden. 12 – 16 Stück, kommt auf die Größe der Marillen an, ich habe ihn in 12 Stücke geteilt. Die Scheiben flach drücken, eine  Marille darauflegen, mit dem Teil umhüllen und zu einem Knödel formen. Wichtig ist daß die Knödel rundum gut verschlossen sind, damit sie beim Kochen nicht aufgehen. Weniger Gefahr besteht in der Zubereitung im Dampfgarer.

 

In einem großen Topf mit Salzwasser werden die Knödel in kochendes Wasser gelegt. Sie dürfen sich nicht berühren, da sie sonst zusammenpicken. So werden sie ca. 20 Minuten gekocht. Tiefgefrorene Knödel brauchen 5 min. länger.

TIPP: Für die Verwendung des  Dampfgarers die Knödel auf eine Folie legen. Bei ca. 90° im vorgeheizten Dampfgarer 20 min. kochen. Auch hier bitte beachten daß die Knödel etwas größer werden, also weit genug auseinander platzieren damit sie nicht berühren. 

 

Inzwischen können die Butterbröseln zubereitet werden. In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen, erst dann die Bröseln nach und nach dazugeben. Nicht mit Butter geizen, die Bröseln sollen sich gut mit Butter ansaugen und nicht trocken werden. Bei mittlerer Hitze werden die Bröseln nun langsam geröstet bis jedes kleinste Brotkrümelchen richtig braun ist, erst dann schmecken sie ausgezeichnet und nicht nur nach altem Brot. Dieser Vorgang fordert eure Geduld, zu viel Hitze lässt die Bröseln rasch verbrennen und zu wenig, dann passiert nix. Der Zucker sollte erst zugegeben werden wenn die Bröseln schon eine schöne Bräune haben. Er soll nicht mitrösten da er sonst karamellisiert und Klumpen bildet. 

 

Die Knödel vorsichtig mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen oder mit einem Löffel aus dem Dampfgarer heben. Nach und nach werden die Knödel in die Pfanne mit den Bröseln gelegt und vorsichtig gewälzt.  Damit sie nicht platzen können die Bröseln auch mit dem Löffel über die Knödel gestreut werden. 

Knödel auf Teller setzen und nochmal ordentlich Bröseln darüber geben und zart mit Staubzucker bestreuen. 

Um das Ganze zu verfeinern können  die Knödel mit Nussbutter serviert werden. Wir bevorzugen etwas Ahornsirup darüber zu gießen. 

 

MAHLZEIT !!

 

 

 

Kochen auf balinesisch#Organic Farm#Markt

Kochen auf balinesisch#Organic Farm#Markt

COOKING CLASS

 

KOCHEN – das tun wir beide gern. Am liebsten gemeinsam. Wie schon in Indien, wollen wir natürlich auch hier auf Bali einen Kochkurs besuchen.

Wolfgang findet über das Internet etwas Besonderes. Ein Kochkurs mit vorherigem Marktbesuch, pflücken der Zutaten auf einer Organic- Farm und natürlich verkochen derselben.

Wir fahren in der Früh mit unserem Hotelshuttle nach Ubud. Dort werden wir abgeholt. Wir fahren hinaus aus der Stadt in Richtung Norden. Allein die Fahrt ist schon die Reise wert. Durch schmale Straßen fahren wir an kleinen Dörfern vorbei. Hier tummeln sich noch keine Touristen herum. Hier ist das richtige Bali, endlich wieder. Vorbei an Tempeln , die gerade für Feste geschmückt werden, an Reisterrassen, wo man sicherlich keinen Eintritt zahlen muss, die aber nicht weniger sehenswert sind. Überall an der Straße bunt gekleidete Frauen mit ihren Körben auf dem Kopf.

 

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Dann haben wir unser erstes Ziel erreicht. Wir besuchen hier in   Tegallalan   den lokalen Markt. Wir verkosten zahlreiche bekannte und unbekannte Früchte. Viele Gemüsesorten, die wir nicht kennen, werden uns gezeigt und erklärt wozu sie verwendet werden.

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