Die Heimat ist nicht mehr weit

Die Heimat ist nicht mehr weit

 

SPANNENDE LETZTE TAGE

 

 

Es ist Zeit. Zeit wieder nach Hause zu kommen. Während wir unterwegs waren siegte die Neugier über das was hinter jeder Ecke, jedem Berg oder nach jeder Kurve kommen mag. Je näher die Heimreise rückt, umso mehr fühlen wir daß  wir uns auf Zuhause freuen.

 

 

 

 

Wir übernehmen Henriette am Hafen von Antwerpen und machen uns auf die Heimfahrt, nicht ohne vorher lieben Freunden einen Besuch abzustatten. Im April trennten sich unsere Wege in Mexiko und so gibt es nach Monaten ein freudiges Wiedersehen.

 

 

 

 

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Strand und Klippen, Natur pur

Strand und Klippen, Natur pur

 

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht mit zahlreichen funkelnden Glühwürmchen um unser Wohnmobil machen wir uns schon früh auf den Weg. 360 km unbekanntes Land, das erwartet uns am heutigen Tag.Wir haben die längere von den beiden möglichen Routen gewählt, die auch Uwe noch nicht kannte. Es ist eine tolle Route, es herrscht sehr wenig Verkehr und die Straßen sind in sehr gutem Zustand, so kommen wir auch zügig voran. Nur ein kurzes Stück dieser langen Strecke ist eine Baustelle.

 

 

 

Mitten in der Pampa kommen wir an einem Friedhof vorbei, dieser gehört zu einem kleinen Dorf. Erstaunlich  ist die Dimension des Friedhofes zu dem relativ kleinen Ort.

 

 

 

 

 

 

 

Auf einer Tankstelle machen wir eine Kaffeepause, nach ca. 200 km. Wie überall lösen wir Erstaunen aus ob unserem Vorhaben.  Heute begegnen wir Alfred, einem Mitreisenden. Wir haben absolut nicht das Gefühl in einer Gruppe zu reisen, erst am Abend treffen wir wieder an einem sicheren Übernachtungsplatz zusammen. Dieser befindet sich heute an einem wunderschönen Strand. Direkt davor stellen wir unser Wohnmobil ab und  begeben  uns auf einen ausgedehnten Strandspaziergang. Es tut gut nach dem langen Sitzen wieder die Beine zu bewegen.

 

 

 

 

In Monte Hermosa stehen wir frei direkt am Strand. Es weht ein kräftiger Wind, was jedoch unsere gute Stimmung keineswegs trübt. Nach einem ausgedehnten Strandspaziergang, Abendessen und der Besprechung für den nächsten Tag fallen wir bald müde in unser Bett. Jedoch nicht ohne vorher den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen. Die Tage werden hier immer länger je weiter wir in den Süden kommen.

 

 

 

 

 

 

Und wieder warten am heutigen Tag 330 km auf uns, unbekanntes Land. Doch wir kommen besser voran, da sich die Straßenverhältnisse sehr verbessert haben.

Unser heutiges Ziel ins El Cóndor. Die Fahrt ist zwar sehr lange, aber es herrscht wenig Verkehr. Heute durchfahren wir 2 Lebensmittelkontrollen, das heißt, wir überqueren eine Provinzgrenze. Bei den Kontrollen wird darauf geachtet kein Gemüse, kein Obst mit über die Grenze zu nehmen. Die zweite Kontrolle betraf Fleisch und Wurst. Es wurde nur der Kühlschrank und das Eisfach kontrolliert. Alles ok.

 

 

 

Unterwegs füllen wir unsere Vorräte wieder auf, treffen dort auch noch 2 Reiseteilnehmer unserer Gruppe an beim Einkauf.

Argentinien besteht aus 22 Provinzen. Heute verlassen wir die Provinz Buenos Aires und erreichen Rio Negro. Diese ist mindestens so groß wie Deutschland, hat aber nur 200 000 Einwohner. Da könnt ihr euch vorstellen daß es eine sehr verlassene Gegend ist.

 

 

 

 

 

 

Es beginnt auch schon bald zu regnen. So fahren wir stundenlang durch die Pampa, bis nach ca. 50 km ein Highlight am Horizont auftaucht – eine KURVE!! Nach weiteren 100 km kann  sogar eine S – Kurve kommen. Normalerweise sind wir keine Kilometerfresser, doch dieses Abenteuer erfordert es hin und  wieder. Bald aber bleiben wir länger an einem Ort.

Nach langer Zeit kommen wir wieder an einer Stadt vorbei, Bahia Blanca – so der klingende Name. Doch der Name passt so gar nicht zu dieser Stadt. Schmutz, Müll und eine katastrophale Straße, die durch die Stadt führt.

 

 

 

 

Doch bald sind wir wieder auf dem Land unterwegs, passieren die Grenze zu Patagonien  und erreichen so am frühen Nachmittag unseren heutigen Übernachtungsplatz in El Condor auf den Klippen. 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren noch einige Kilometer weiter nach La Loberia. Dort lebt eine Seehundskolonie von ca. 2500 Tieren, es soll die größte der Welt sein. Von hoch oben auf den Klippen können wir sie beobachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch eine Besonderheit gibt es hier. An diesen Klippen nisten ca. 2 Millionen Loros, so der spanische Name dieser bunten, kleinen Papageien. In Scharen fliegen sie über die Straßen, die Klippen und sogar über unsere Wohnmobile. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich könnte stundenlang auf Fotojagd gehen, leider fängt es an zu regnen. Immerhin hatten wir bei den Besichtigungen der Seelöwen und der Vögel bis jetzt trockenes Wetter.

 

 

#Nachwuchs im Zoo#Doppelmayr Tiergarten#

#Nachwuchs im Zoo#Doppelmayr Tiergarten#

 

Der Doppelmayr-Zoo, der bereits seit 1963 besteht, ist für die ganze Familie ein Erlebnis. Ich brauche heute nach Wäsche waschen, putzen und was sonst noch alles so anfällt wenn man nach einer längeren Reise heimkehrt, ein bisschen frische Luft. So mache ich  mich auf den Weg. Direkt neben unserem Haus führt ein Weg durch den Wald in´s Tal, dort befindet sich der Tiergarten.

 

 

 

 

 

 

Dieser ist Vorarlbergs größter, privat geführter Tiergarten. Es gibt es auf ca. 20.000 m² über 270 Tiere aus 60 Arten zu entdecken und zu bewundern. Dieser Zoo ist ganzjährig geöffnet und jederzeit zugänglich.

Schon im Winter haben wir diesen einmal besucht. Heute ist es ein bisschen ruhiger, ist es doch schon spät. Normalerweise tummeln sich hier viele Familien mit Kindern hier auf dem Gelände herum, mit Kinderwagen, Fahrrad, bepackt mit Rucksack und Jausenpaketen.

 

 

Die Eselfamilie hat Zuwachs bekommen, das kleine Eselein ist so was von süß. Mit einem freudigen IAHHHH werde ich begrüßt, in einer Frequenz, die schon in den Ohren schmerzt.

 

 

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#Von bunten Vögeln, Schlangen und mehr#

#Von bunten Vögeln, Schlangen und mehr#

Vogel- und Reptilienpark

 

In Batubulan besuchen wir den Vogel- und den Reptilienpark. Unter Anderem lebt hier der vom Aussterben bedrohte Balistar, den es nur noch auf Bali gibt.

 

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Im Norden Balis gibt es eine unbewohnte Insel, auf der leben ca. 100 solcher Vögel. Diese Insel ist ein Naturschutzgbiet und darf nicht betreten werden. Die Organisation überlegt sich dort mehrere vom Aussterben bedrohte Tiere hinzubringen.

 

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Viele Vögel laufen und fliegen frei herum, die Papageien sitzen auf den Bäumen.

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