Einfach himmlisch – selber eingelegte Artischocken

Einfach himmlisch – selber eingelegte Artischocken

 

 

 

Artischockenparadies Sizilien

 

Heute haben wir ein richtiges Schnäppchen erstanden – 10 frische Artischocken um € 3,99.

In Wahrheit bekommt man diese fast überall am Straßenrand in Sizilien um diesen Preis herum.

Wer schon mal selber Artischocken eingelegt hat kauft nie wieder welche aus der Dose. Wobei es sich nicht wirklich lohnt bei Preisen um € 3,00 das Stück, was sie bei uns zuhause meist kosten.

Die Vorbereitung ist nicht sehr aufwendig, jedoch empfehle ich für die stachelige Sorte Handschuhe anzuziehen. Heute haben wir rote Artischocken ohne Stacheln gekauft, das macht die Verarbeitung um einiges einfacher.

Wichtig ist es vorher schon gut einen halben Liter Wasser mit 4 Esslöffeln Zitronensaft herzurichten. Hier werden die geschnittenen Artischocken sofort eingelegt damit sie nicht dunkel werden.

 

 

 

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Lieblingsspeise – Vorarlberger Käsknöpfle

Lieblingsspeise – Vorarlberger Käsknöpfle

 

 

UNSCHLAGBAR – SPEZIELL IN  VORARLBERG

 

Jeder Vorarlberger kennt sie – sie sind auch über die Grenzen hinaus bekannt. Werden oft auch nachgemacht – zumindest versucht. Doch die richtigen Vorarlberger Käsknöpfle sind nicht so leicht zu kopieren. Das Geheimnis liegt im KÄSE!

 

Die Käseherstellung hat in Vorarlberg eine lange Tradition – kein Wunder also, dass Kässpätzle hier besonders gut schmecken. 

 

Es braucht verschiedene Sorten Käse in unterschiedlichen Reifegraden, erst dann werden die Käsknöpfle perfekt.

 

 

 

Käsknöpfle können  in unzähligen verschiedenen Gasthäusern gegessen  werden, und immer schmecken sie anders. Jeder hat da so sein eigenes Rezept.

 

Der dickflüssige Teig besteht aus Eiern, Wasser, griffigem Mehl und Salz, und garniert mit knusprigen Röstzwiebeln sind sie ein besonderer Genuss. 

 

*Wer’s selbst einmal probieren möchte:*

 

 Zubereitungszeit: 35 Minuten 
Schwierigkeitsgrad: mittel

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 5 Eier
  • 500g griffiges Mehl
  • Wasser
  • Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 100g Vorarlberger Bergkäse
  • 100g Vorarlberger Alpkäse (alternativ Emmentaler)
  • 100g Vorarlberger Räßkäse
  • im Montafon auch noch Sura Käs ( ich nehme ich auch gerne dazu )
  • 1 Gemüsezwiebel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 150g Butter

Vorbereitung:

 

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Einen Spätzlehobel vorbereiten. 

 

 

 

 

Die Eier und das Mehl mit etwas lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte von der Konsistenz zwischen flüssig und fest sein.

 

 

Auch bei Freilandeiern gibt es große Unterschiede

 

 

Mit einem Spätzlehobel den Teig in das kochende Salzwasser „spätzla“. Spätzle steigen zur Wasseroberfläche auf, wenn sie gar sind. Dann kann man sie mit einer Kelle abschöpfen.

Die fertigen Spätzle in die vorbereitete Form geben. Als Krönung kommen bis zu vier Sorten würzige und milde Berg- und Alpkäse hinzu, im Montafon auch Sura Kees. Den Käse durchmischen und schichtweise Spätzle und Käse in die  Form schichten.

 

 

 

 

 

Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe darin goldbraun braten. Bitte dabei beachten, dass die Zwiebeln stark nachbräunen. Das bedeutet, hellbraun aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. 

 

Serviert wird die deftigwürzige Spezialität in einer Brenta oder Gepse, der traditionellen Holzschüssel. Dazu gibt es Kartoffelsalat, grünen Salat oder selbst gemachtes Apfelmus. Ich bevorzuge Kartoffelsalat und eine Portion Apfelmus dazu!

 

 

 

 

 

 

Jeder hat so seine Favoriten. Mein Weg nach einer längeren Reise führt gleich am ersten Tag in ein bestimmtes Gasthaus – die Taube in Alberschwende. Hier sind die Kässpätzle einfach perfekt. Mit frischem Kartoffelsalat und auch mit köstlichem Apfelmus.

Jetzt wünsche ich euch gutes Gelingen – und nicht verzagen – sollten sie nicht gleich gelingen.

Übung macht bekanntlich den Meister!

 

∞ Wertvolle Zeit für Gäste und Weihnachtsgans ∞

∞ Wertvolle Zeit für Gäste und Weihnachtsgans ∞

 

GÄNSEBRATEN MAL ANDERS

 

Um an Weihnachten einen Gänsebraten zu servieren, aber gleichzeitig Zeit mit der Familie verbringen zu können braucht einiges an Vorbereitung. Wir haben ein Rezept gefunden und ausprobiert, welches beides ermöglicht.

Eine Gans zu besorgen war schon eine Herausforderung, sind doch die Meisten schon zu Martini auf den Tellern gelandet. Doch wir haben Glück und können noch einen Einheimischen Vogel ergattern.

Am Tag vor Weihnachten beginnen wir mit der Vorbereitung.  Anfangs etwas skeptisch machen wir uns doch daran die Gans am Vortag vorzubraten. Damit sie allerdings nicht trocken wird muß „Tante Else“ erst in den Kochtopf. Die Flügel werden vorher abgehackt, diese brauchen wir für die braune Sauce.  

Mit grob geschnittenen Zwiebeln und Äpfeln samt Kerngehäuse wird die Gans für 45 Minuten in Salzwasser gekocht.

 

 

 

 

Inzwischen kann die braune Sauce vorbereitet werden. Die Flügelknochen werden in heißem Fett angebraten, ebenso das klein geschnittene Gemüse (Karotten, Sellerie, Zwiebel, Peterwurzel). Es soll alles zusammen gut angebraten werden, damit viel Röststoffe entstehen. Anschließend ca. 1 EL Tomatenmark dazu und mit etwas Wein ablöschen. Weiterrösten bis der Wein verdampft ist, wieder etwas Wein dazu, dies wird mindestens 3 mal wiederholt. So bekommt das Gemüse und die Knochen immer eine dunklere Farbe. Mit soviel Wasser aufgießen bis das Gemüse bedeckt ist. Die Gewürze in ein Tee Ei zu geben macht Sinn, so bekommt man sie anschließend besser wieder heraus. Einige Pfefferkörner, Lorbeerblatt, 2 Nelken, ev. Rosmarin werden mit dem Tee- Ei einfach in die Sauce gelegt und mitgekocht. Etwas Salz dazu und mindestens 2 Stunden kochen lassen. Falls sich Schaum bildet sollte dieser alle 20 min. abgeschöpft werden. Die fertige Sauce durch ein feines Sieb abgießen und reduzieren. Read more

Unschlagare Spezialität aus Osttirol – Schlipfkrapfen

Unschlagare Spezialität aus Osttirol – Schlipfkrapfen

 

OSTTIROLER SCHLIPFKRAPFEN

 

Nach der typisch Vorarlberger Spezialität „Riebel“ stelle ich euch heute eine typische Osttiroler Spezialität vor.

 

Einige Jahre meines Lebens habe ich in Osttirol verbracht, wo ich diese Speise auch kennengelernt habe. Es lohnt sich die Schlipfkrapfen auch auf Vorrat herzustellen, sie können sehr gut eingefroren werden. So hat man schnell eine Mahlzeit zur Hand wenn mal keine Zeit zu kochen ist. Ausserdem hat man die Arbeit nur einmal.

 

 

 

 

Der Teig besteht wie ein Nudelteig aus Mehl und Wasser. Damit er etwas elastisch wird gebe ich ein klein wenig Öl in den Teig. Ich bevorzuge die Schlipfkrapfen aus Vollwertteig zu machen, wobei  ich das Getreide frisch mahle und nicht aussiebe. (halb Roggen, halb Weizen). Der fertige Teig  soll dann eine halbe Stunde rasten.

 

 

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#Marillenknödel#Wachau#Topfen#Rezept#

#Marillenknödel#Wachau#Topfen#Rezept#

 

 

MARILLENKNÖDEL

 

 

Frühlingszeit – Marillenzeit. Wir lieben diese orangeroten saftigen Früchte und freuen uns nach der langen Winterzeit schon lange wieder auf Wolfgangs Lieblingsspeise – MARILLENKNÖDEL

Die unten angeführte Menge reicht für 12 Knödel. Wer gerne einen dickeren Teigmantel mag wird ca. 8 Knödel drehen können, diese sind dann allerdings ziemlich groß, außer man nimmt besonders kleine Früchte.

Es lohnt sich auf alle Fälle die ganze Menge zu verwenden, denn die Knödel lassen sich wunderbar einfrieren – aber –  ACHTUNG – in ungekochtem Zustand! Dazu lege sie auf einen gut bemehlten Teller oder ein Blech, es geht auch Klarsichtfolie. Wichtig ist, daß sie sich nicht berühren, sonst kleben sie zusammen und lassen sich nicht mehr trennen ohne dabei kaputt zu gehen. Anschließend ab in das Tiefkühlfach. Wenn sie gefroren sind können sie in Säckchen abgepackt werden. Auch wichtig- in gefrorenem Zustand in kochendes Wasser geben. 

MEIN TIPP!    Wer im Besitz eines Dampfgarers ist sollte diesen unbedingt verwenden. Nun aber zum Rezept.

Für die Knödel:

  • 400 g Magertopfen
  • 150 g Mehl ( ich verwende immer frisch gemahlenes Mehl – fein gemahlen
  • 60 g Butter – Zimmertemperatur
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 1/4 TL Salz
  • 12 Marillen , dazu Würfelzucker
  • Salz für das Kochwasser, nicht für den Dampfgarer

Für die Bröseln: (für die halbe Menge Knödel, da der Rest in die Tiefkühltruhe wandert)

  • 120 g Butter
  • Semmelbrösel ( Vollkornbrösel geben einen besonders guten Geschmack), ca 150 g
  • 3 -4 EL brauner Zucker 
  • wer möchte kann auch gemahlene Nüsse beimischen

 

Und so werden die köstlichen Kugeln zubereitet.

 

Die Butter schaumig rühren. Ei und Eidotter verschlagen und nach und nach unter die Butter rühren. Mehl, Salz und Topfen hinzufügen und alles zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte 1 – 2 Stunden im Kühlschrank rasten, dann ist er nicht mehr  ganz so weich und klebt weniger. Auf keinen Fall mehr Mehl verwenden, sonst werden die Knödel hart und ihr könnt damit Ballspielen. 

 

Für die Füllung werden die Marillen zuerst entsteint. Dies geht ganz leicht indem der Stein mit dem Stiel eines Kochlöffels nach außen drückt. Dabei die Marille fest mit der Hand umschließen. Mit einem Stück Würfelzucker das Loch wieder füllen.

 

 

 

 

Nachdem der Teig gerastet hat, diesen auf einer gut bemehlten Unterlage zu einer dicken Rolle formen und in gleichmässige Scheiben schneiden. 12 – 16 Stück, kommt auf die Größe der Marillen an, ich habe ihn in 12 Stücke geteilt. Die Scheiben flach drücken, eine  Marille darauflegen, mit dem Teil umhüllen und zu einem Knödel formen. Wichtig ist daß die Knödel rundum gut verschlossen sind, damit sie beim Kochen nicht aufgehen. Weniger Gefahr besteht in der Zubereitung im Dampfgarer.

 

In einem großen Topf mit Salzwasser werden die Knödel in kochendes Wasser gelegt. Sie dürfen sich nicht berühren, da sie sonst zusammenpicken. So werden sie ca. 20 Minuten gekocht. Tiefgefrorene Knödel brauchen 5 min. länger.

TIPP: Für die Verwendung des  Dampfgarers die Knödel auf eine Folie legen. Bei ca. 90° im vorgeheizten Dampfgarer 20 min. kochen. Auch hier bitte beachten daß die Knödel etwas größer werden, also weit genug auseinander platzieren damit sie nicht berühren. 

 

Inzwischen können die Butterbröseln zubereitet werden. In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen, erst dann die Bröseln nach und nach dazugeben. Nicht mit Butter geizen, die Bröseln sollen sich gut mit Butter ansaugen und nicht trocken werden. Bei mittlerer Hitze werden die Bröseln nun langsam geröstet bis jedes kleinste Brotkrümelchen richtig braun ist, erst dann schmecken sie ausgezeichnet und nicht nur nach altem Brot. Dieser Vorgang fordert eure Geduld, zu viel Hitze lässt die Bröseln rasch verbrennen und zu wenig, dann passiert nix. Der Zucker sollte erst zugegeben werden wenn die Bröseln schon eine schöne Bräune haben. Er soll nicht mitrösten da er sonst karamellisiert und Klumpen bildet. 

 

Die Knödel vorsichtig mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen oder mit einem Löffel aus dem Dampfgarer heben. Nach und nach werden die Knödel in die Pfanne mit den Bröseln gelegt und vorsichtig gewälzt.  Damit sie nicht platzen können die Bröseln auch mit dem Löffel über die Knödel gestreut werden. 

Knödel auf Teller setzen und nochmal ordentlich Bröseln darüber geben und zart mit Staubzucker bestreuen. 

Um das Ganze zu verfeinern können  die Knödel mit Nussbutter serviert werden. Wir bevorzugen etwas Ahornsirup darüber zu gießen. 

 

MAHLZEIT !!

 

 

 

Rhabarberkuchen

Auf Grund der vielen Anfragen gebe ich gerne das Rezept meines Rhabarberkuchens an euch weiter. Es ist wirklich ganz leicht und gelingt sicherlich ( mit ein bisschen Glück 🙂 )

Rhabarberkuchen
Rhabarberkuchen

Die Herzform, da ich ihn zum Muttertag gemacht habe.

Rezept:

Belag: 600 g Rhabarber

Teig: 100 g Butter, 125 g Zucke, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 150 g Mehl, 50 g geriebene Mandeln, 2 TL Backpulver

Außerdem: Fett für die Form, 25 g Zucker zum Bestreuen

Baisermasse: 3 Eiweiß, 150 g Zucker, 40 g Mandelblättchen

Zum Bestreuen: 25 g Mandelblättchen

Den Rhabarber putzen, waschen und in fingerlange Stücke schneiden.  Gut abtropfen lassen. Für den Teig Butter , Zucker, Salz und Vanillinzucker mit den Quirlern des Handrührers schaumig rühren, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier nacheinander unterrühren. Das gesiebte Mehl mit Mandeln und Backpulver mischen und nach und nach unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform ( 26 cm ) füllen, die Rhabarberstücke dicht nebeneinander darauflegen und mit Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Einschubleiste von unten 30 min. backen.

Inzwischen für die Baisermasse das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, den Zucker einrieseln lassen und solange weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Masse entstanden ist. Die Mandelblättchen etwas zerbröckeln und unterheben. Die Baisermasse auf den Kuchen streichen, mit Mandelblättchen bestreuen und den Kuchen 15 Minuten weiterbacken. In der Form abkühlen lassen.

Backzeit: insgesamt etwa 45 min, Elektroherd 175 °, Gasherd  Stufe 2, Umluft 150°

Ich habe einiges an diesem Rezept verändert, statt Mandeln habe ich Walnüsse genommen, da mein Schatz  allergisch gegen Mandeln ist, die Baisermasse ist bei mir so braun, da ich nur Rohzucker verwende, das Mehl wird bei uns nur frisch gemahlen, wir  haben kein fertig gemahlenes Mehl zuhause. Natürlich habe ich auch auf die Mandelblättchen zur Verzierung verzichtet, aber ich finde das schmälert das Ergebnis nicht.

Also dann, gutes Gelingen und guten Appetit !!