∞ Wertvolle Zeit für Gäste und Weihnachtsgans ∞

∞ Wertvolle Zeit für Gäste und Weihnachtsgans ∞

 

GÄNSEBRATEN MAL ANDERS

 

Um an Weihnachten einen Gänsebraten zu servieren, aber gleichzeitig Zeit mit der Familie verbringen zu können braucht einiges an Vorbereitung. Wir haben ein Rezept gefunden und ausprobiert, welches beides ermöglicht.

Eine Gans zu besorgen war schon eine Herausforderung, sind doch die Meisten schon zu Martini auf den Tellern gelandet. Doch wir haben Glück und können noch einen Einheimischen Vogel ergattern.

Am Tag vor Weihnachten beginnen wir mit der Vorbereitung.  Anfangs etwas skeptisch machen wir uns doch daran die Gans am Vortag vorzubraten. Damit sie allerdings nicht trocken wird muß „Tante Else“ erst in den Kochtopf. Die Flügel werden vorher abgehackt, diese brauchen wir für die braune Sauce.  

Mit grob geschnittenen Zwiebeln und Äpfeln samt Kerngehäuse wird die Gans für 45 Minuten in Salzwasser gekocht.

 

 

 

 

Inzwischen kann die braune Sauce vorbereitet werden. Die Flügelknochen werden in heißem Fett angebraten, ebenso das klein geschnittene Gemüse (Karotten, Sellerie, Zwiebel, Peterwurzel). Es soll alles zusammen gut angebraten werden, damit viel Röststoffe entstehen. Anschließend ca. 1 EL Tomatenmark dazu und mit etwas Wein ablöschen. Weiterrösten bis der Wein verdampft ist, wieder etwas Wein dazu, dies wird mindestens 3 mal wiederholt. So bekommt das Gemüse und die Knochen immer eine dunklere Farbe. Mit soviel Wasser aufgießen bis das Gemüse bedeckt ist. Die Gewürze in ein Tee Ei zu geben macht Sinn, so bekommt man sie anschließend besser wieder heraus. Einige Pfefferkörner, Lorbeerblatt, 2 Nelken, ev. Rosmarin werden mit dem Tee- Ei einfach in die Sauce gelegt und mitgekocht. Etwas Salz dazu und mindestens 2 Stunden kochen lassen. Falls sich Schaum bildet sollte dieser alle 20 min. abgeschöpft werden. Die fertige Sauce durch ein feines Sieb abgießen und reduzieren.

 

 

Die Gans ist inzwischen fertig gekocht, wird mit Pfeffer gewürzt und wird im  Backrohr für 45 Minuten bei 180° gebraten. Noch sieht sie nicht sehr appetitlich aus, dies wird sich aber bald ändern. 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 45 Minuten hat sie schon gut Farbe angenommen und ist gut durchgebraten.  Nun lassen wir sie auskühlen. Inzwischen bereite ich die Serviettenknödel vor.

 

 

 

 

Jetzt kommt die „Harte Arbeit“, das Tranchieren. . Dies am Weihnachtsabend auf dem Tisch zu erledigen, wenn alle schon hungrig darauf warten stelle ich mir schwer und vor allem kompliziert vor. Noch dazu wenn der Vogel heiß ist.

 

 

 

 

Die Entfernung der Knochen ist Männersache. Wolfgang macht sich an´s Werk, es ist nicht ganz einfach. Doch mit seiner Kraft und meinen guten Ratschlägen gelingt es dann doch.

 

 

 

 

 

 

Nachdem sämtliche Knochen entfernt sind,  bleiben die Schenkel und die Gänsebrüste übrig. Während die Suppe oder Vorspeise serviert wird kommen diese fertigen Teile erneut in das  Backrohr. Bei 120° ca. 15 Minuten aufwärmen und anschließend für 5-10 Minuten bei 180° gebraten. Schon kann serviert werden. Ich kann euch versichern sie schmeckt nicht aufgewärmt, sondern innen saftig und aussen knusprig, so wie es sich für eine gute Gans gehört.

 

Dazu servieren wir Serviettenknödel, Weinkraut und glasierte Maroni.

 

 

 

 

 

 

 

Frohe Weihnachten!!

 

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