Schlaflos in Seattle – keine Stadt für Wohnmobile

Schlaflos in Seattle – keine Stadt für Wohnmobile

 

DER ABSTECHER HAT SICH GELOHNT

 

Wir begeben uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit mit unserem Wohnmobil in Seattle.

Der angrenzende Parkplatz vom Zoo wird auch zugesperrt, wobei 2 Campingmobile dortstehen. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich diese als Dauercamper. Zweifelhafte Typen, behangen mit Goldketten hausen hier scheinbar schon längere Zeit. Dieser Platz hat für mich nicht gerade Wohlfühl – Charakter.

Wir fahren weiter zu einem angegebenen Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt, auch dieser existiert nicht mehr. Langsam fällt die Dunkelheit herein und wir haben immer noch keinen Platz für die Nacht. Ein letzter Versuch führt uns zum Walmart, dort gibt es angeblich immer eine Möglichkeit über Nacht auf dem Parkplatz zu bleiben.

Am Zielort angekommen gibt es auch keinen Walmart mehr, scheinbar hat Fred Mayer diesen übernommen. Dies heißt auch hier keine Möglichkeit, wir werden weggeschickt zu den anderen Wohnmobilen in der Nähe.

Rund um diesen Einkaufsmarkt parken viele Campingmobile, doch bei näherem Betrachten sind dies alles ziemlich alte, verlotterte Dauercamper, teilweise schon die Scheiben mit Holzplatten ersetzt. Dies gibt uns kein gutes Gefühl, wir wollen uns keinesfalls hier dazugesellen.

Um einige Häuserecken weiter parken wir uns in einem etwas besseren Wohngebiet dann am Straßenrand ein. Wir legen uns quer in´s Bett um nicht ganz herauszufallen, denn gerade zu stehen ist hier nicht möglich. So wird diese Nacht im wahrsten Sinne des Wortes eine „Schlaflos in Seattle“ Nacht für mich.

 

 

 

 

Am Morgen versuchen wir in der Nähe des Hafens einen Parkplatz zu finden, was sich jedoch als unmöglich herausstellt.

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Willkommen zurück im Yukon

Willkommen zurück im Yukon

 

 

BEGEGNUNG MIT HAARIGEN GESELLEN – DANE UND EIN BÄR

 

Bei leichtem Nieseln verlassen wir Tok und fahren auf den Alaska Highway .

Nach 4 Wochen und ca. 4000 km mehr auf dem Tacho verlassen wir Alaska und fahren wieder nach Kanada.

Bis Beaver Creek verläuft die Strecke unspektakulär, ja sogar ziemlich eintönig. Keine beeindruckende Landschaft und auch keine Tiere. Ausserdem trübt ein dicker Rauch von einem Waldbrand weiter im Süden die Luft ziemlich ein. Die Weitsicht ist nicht nur eingeschränkt, sogar fast nicht vorhanden.

 

 

 

 

 

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Anchorage – die größte Stadt Alaskas

Anchorage – die größte Stadt Alaskas

 

ANCHORAGE UND SEINE FREUNDLICHEN BEWOHNER

 

 

Es ist soweit, nach ca. 2 Wochen verlassen wir nach ausgiebiger Erkundung die Nähe des Denali und fahren eine für unsere Verhältnisse weite Strecke von knapp 400 km nach Anchorage. 

 

 

 

 

Der erste Campingplatz den wir ansteuern liegt an einem 8 – spurigen Highway. Nach der Erfahrung der letzten Nächte suchen wir das Weite und finden einen ruhigen Platz am Rande der Stadt. 

Fast die Hälfte der Einwohner  Alaskas, also 330 000 Menschen  wohnen hier in der Stadt und Umgebung. 

Nachdem unsere Vorräte jetzt doch ziemlich aufgebraucht sind suchen wir einen Supermarkt auf. 

Einkaufen in Alaska macht nicht wirklich Spaß, die Preise sind unvorstellbar, vor allem bei „gesunden Sachen“. Obst und Gemüse sind fast unbezahlbar. 

 

 

 

 

Die Preise scheinen im ersten Moment nicht so hoch, jedoch ist hier immer nur das Pfund, also das halbe Kilo angegeben. Das macht es richtig teuer. Um 3,49 Dollar würde ich nie und nimmer eine einzelne Paprika kaufen. Waren das schöne Zeiten in Südamerika, wo wir für 2 Dollar eine ganze Tasche voll Obst oder Gemüse bekommen haben.

 

 

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Von Gletschern und riesigen Krautköpfen

Von Gletschern und riesigen Krautköpfen

 

ÜBER DEN MATANUSKAGLETSCHER NACH PALMER

 

 

Wir fahren das letze Stück des Denali Highways bis Paxson.

 

 

 

 

 Von Paxson führt der Richardson Highway wieder in Richtung Süden. 

 

 

 

 

Plötzlich bitte ich Wolfgang anzuhalten, ich habe eine Elchkuh entdeckt, die sich leider erschrocken in Richtung Wald bewegt.  Ich springe aus dem Auto, laufe einige Schritte zurück – und siehe da, sie ist zurückgekommen um ihren Leckerbissen abzuholen.

 

 

 

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Auf dem Top of the World Highway über Chicken nach Tok

Auf dem Top of the World Highway über Chicken nach Tok

 

IN CHICKEN IST NICHT VIEL LOS – AM WENIGSTEN DIE HÜHNER

 

 

Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt in Dawson City, doch folgen wir wieder dem Ruf der Straße. 

Das Wetter ist leider nicht ganz so gut wie vorhergesagt, zum Glück fällt aber kein Regen. Ansonsten wäre unsere Henriette auf dieser Strecke wohl paniert geworden.

Der „Top of the World Highway“ führt von Dawson City bis zur Einmündung in den Alaska Highway in Tok. Der Großteil der Strecke ist Gravelroad, von sehr gut befahrbarer Sandpiste bis zu grobem Schotter mit Schlaglöchern. Doch wer wie wir schon die Panamerikana in Südamerika gefahren ist,  für den ist dies absolut nicht die schlechteste Straße auf dem Weg in den Norden.

 

 

 

 

Bei Sonnenschein wäre diese Strecke sicherlich sehr reizvoll, heute haben wir nur getrübte Sicht in alle Richtungen.

 

 

 

 

 

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Über Whitehorse nach Pelly Crossing entlang des Klondike Highways

Über Whitehorse nach Pelly Crossing entlang des Klondike Highways

 

 

KARIBISCHER SEE UND RADDAMPFER AUF TROCKENDOCK

 

Auf diesen See haben wir uns schon gefreut. Der Emerald Lake soll ein See mit einer besonders schönen Farbe sein. Und das ist er in der Tat. Er erinnert uns sehr an den Weißensee, nur strahlt dieser noch ein bisschen mehr in einem wunderschönen türkis.

 

 

 

 

 

 

Leider gibt es hier keinen Wanderweg, die einzigen Zufahrtsstraßen sind privat. Also treten wir in die Pedale und fahren weiter bis nach Whitehorse.

 

 

 

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Der legendäre Klondike Highway

Der legendäre Klondike Highway

 

 

VON SKAGWAY NACH CARCROSS ENTLANG DES GOLDRUSH HIGHWAYS

 

 

 

 Wir machen uns von den Socken und verlassen die Stadt der Kreuzfahrer. Wir   fahren den Klondike Highway entlang über den White Pass in Richtung Whitehorse. 

Von Skagway führt eine der schönsten Strecken im Norden Kanadas bis nach Whitehorse. Das Wetter bessert sich täglich und so freuen wir uns auf diese Fahrt. 

 

 

 

 

Der Klondike Highway führt ein Stück der Bahntrasse entlang, die damals in der Zeit des Goldrausches gebaut wurde. Die ersten Goldsucher machten sich natürlich unter schwierigsten Umständen zu Fuß auf den Weg nach Dawson City. 

 

 

 

 

Nach wenigen Kilometern Fahrt mit herrlichem Panorama erreichen wir die Grenze zu Kanada. 

 

 

 

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Grizzlys am Chilkoot Lake und die Goldgräberstadt Skagway

Grizzlys am Chilkoot Lake und die Goldgräberstadt Skagway

 

DIE VERWANDLUNG DER GOLDGRÄBERSTADT ZU EINER STADT DER KREUZFAHRER

 

 

Nur wenige Kilometer von Haines entfernt befindet sich der Chilkoot Lake. Dieser soll ein beliebter Ort von Grizzlybären und  Weißkopf Adlern sein. Also entschließen wir uns eine Nacht in diesem Park zu verbringen.

 

 

 

 

Der Campingplatz liegt schön in einem Wald am Ufer des Sees gelegen.

 

 

 

 

Im  Chilkoot River, dem Abfluss vom See scheint es auch Lachse zu geben. Zumindest versuchen zahlreiche Fischer ihr Glück. 

 

 

 

 

Von Bären ist am Nachmittag noch keine Spur, das stimmt nicht ganz. Auf unserem Weg durch den Wald finden wir eine frische Losung, eindeutig von einem Bär. Dazu noch ganz frisch. Da kommt schon ein bisschen ein merkwürdiges Gefühl auf. Jedoch bin ich ja bewaffnet – mit einem Bärenspray.

 

 

So sieht Bärenkakke aus

 

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Haines – eine Kleinstadt in Alaska

Haines – eine Kleinstadt in Alaska

 

 

ERSTE EINDRÜCKE VON ALASKA

 

 

Haines ist ein wirklich kleines Nest, viele Häuser und vor allem Restaurants werden verkauft. Wir suchen einige Restaurants auf, und wundern uns wirklich sehr. In einem Gebiet in dem die meisten Menschen vom Fischfang leben, bieten die Restaurants Pizza und Asiatisches Essen an. Die einzige Möglichkeit hier einen Fisch zu bekommen ist in Form eines Salmon – Burgers. Ich verstehe diese Welt nicht mehr.

Es sind nicht viele Menschen auf der Straße, die Stadt erscheint wie eine Geisterstadt. Die Brauerei schließt um 19 Uhr ihre Türen, öffnet erst wieder am nächsten Tag nachmittags. In der  Bar, in der laut TripAdvisor die lustigsten, freundlichsten Menschen sein sollen registriert keiner die neuen Gäste. Also ziehen wir weiter.

 

 

 

 

 

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Über Port Mc. Neal nach Alder-Bay

Über Port Mc. Neal nach Alder-Bay

 

 

NUR EIN KLEINES STÜCKCHEN WEITER – ALDER-BAY

 

 

 

 

Wir haben die vielen Tage auf Vancouver Island sehr genossen, bald verlassen wir die Insel und erkunden neue Gefilde. Auf den Plan könnt ihr die ungefähre Reiseroute verfolgen. Nach 2 geruhsamen Tagen in Telegraph Cove machen wir uns wieder auf den Weg. Die Alder Bay liegt nur wenige Kilometer entfernt. Doch weshalb wir gerade dorthin gehen, das hat einen bestimmten Grund. Kanada ist ja bekannt für seine Holzwirtschaft. Es ist für uns unvorstellbar was für Ausmasse diese Industrie hier annimmt. Schon auf dem Weg nach Telegraph Cove ist uns dieses Werk aufgefallen, jetzt bleiben wir stehen um diese Szenen festzuhalten.

 

 

 

 

 

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