FÜR JEDEN KOPF DER RICHTIGE DECKEL
Warum heißt der Panama Hut eigentlich Panama Hut, obwohl er aus Ecuador kommt. Ich habe endlich die Antwort bekommen.
Wir fahren mit dem öffentlichen Bus in die Stadt.
Live a life you will remember…

FÜR JEDEN KOPF DER RICHTIGE DECKEL
Warum heißt der Panama Hut eigentlich Panama Hut, obwohl er aus Ecuador kommt. Ich habe endlich die Antwort bekommen.
Wir fahren mit dem öffentlichen Bus in die Stadt.

ZUR SCHÖNSTEN STADT ECUADORS
Unser Weg führt heute durch zahlreiche Dörfer im Hochland von Ecuador nach Cuenca.
Wir überfahren immer wieder die 3000 Metergrenze, bis knapp 3500 Meter Seehöhe. Seit wir über der Grenze sind gibt es wieder schöne, verputzte und vor allem fertige Häuser.

OASEN UND ALTE STEINE
Wir verlassen Lima. Nach einem Höllenritt von fast 2 Stunden durch die Stadt kommen wir endlich wieder in eine ruhigere Gegend.
Was so viele Menschen am Samstag um 7 Uhr in der Früh auf der Straße machen, ich habe keine Ahnung. Außer uns natürlich, wir wollen schnellstens hier weg.
Schon gestern bei der Führung durch die Armenviertel haben wir gehört daß sich diese bebauten Hügel über 80 km weit ziehen. Das ist unvorstellbar, wenn man es nicht selber erlebt.
Auf unserer Fahrt wechseln sich Wüste und grüne Oasen ab.

DIE JUNGEN DÖRFER LIMAS
Ein ganz besonderer Ausflug steht heute auf unserem Programm.
Mit Alois aus Deutschland, der seit vielen Jahr hier in Peru lebt fahren wir in die Berge hinter der modernen Stadt Lima. Wir wollen heute das wirkliche Leben dieser Millionenstadt kennenlernen. Immerhin leben 60% der Menschen an den Hügeln hinter der Stadt, den sogenannten Armenvierteln.
Auf der Fahrt dorthin erfahren wir wieder so einiges über die Stadt Lima. So gibt es hier 43 eigenständige Bezirke, mit eigenen Bürgermeinstern, eigenen Steuer – und Verkehrsgesetzen. Die Grenzen dieser Bezirke sind für die Menschen nicht wirklich sichtbar. Wer diese genau kennt, sind die Kriminellen Menschen. Wenn sie eine Straftat an so einer „unsichtbaren“ Grenze begehen und dann über die Straße in den nächsten Bezirk wechseln, kann die Polizei sie nicht weiter verfolgen und verhaften.
90% der Einwohner von Lima kennen diesen Teil der Stadt, den wir uns heute ansehen, nicht. Ja richtig, sie waren noch nie da.

CUSCO
Heute Nacht gab es an der Westküste von Peru ein schweres Erdbeben mit der Stärke von 6,8. Manche haben es sogar hier im Wohnmobil gespürt.
Für uns steht heute die Stadtbesichtigung am Programm.
Wie uns gesagt wurde soll die alte Inka – Hauptstadt Cusco eine der schönsten Städte Südamerikas sein. Sie liegt zentral in den Anden und war Mittelpunkt des Inka-Imperiums.
Da sind wir ja sehr neugierig was Cusco so alles zu bieten hat.
Mit dem Bus fahren wir nach dem Frühstück in die Altstadt. Zu Fuß machen wir uns auf um mit Manuel, unserem Guide, die Stadt zu entdecken.

LA PAZ
La Paz ist wahrlich eine verrückte Stadt, ich glaube die verrückteste die es überhaupt gibt.
Laut Volkszählung von 2011 sollen hier 850 000 Menschen leben, doch es müssen einige Millionen sein. Die Stadt zieht sich über viele Täler und Hügel, die Häuser kleben teilweise spektakulär an den bröseligen Felsen.
Unser heutige Reiseleiter Gerd, ein Deutscher der schon seit 50 Jahren in Südamerika und seit 38 Jahren in La Paz lebt, erzählt uns sehr viel über die Menschen, die Politik und andere interessante Dinge.
So werden hier die Häuser einfach wild gebaut, immer wieder bricht irgendwo ein Stück des Berges ab und begräbt so einige Häuser unter sich.
Die meisten sind noch nicht fertig und so müssen noch keine Steuern bezahlt werden. Es kann Jahre oder Jahrzehnte dauern bis ein Haus fertiggestellt wird.
Wir fahren mit dem Bus in den südlichen Teil der Stadt, dort wohnen die reicheren Leute und wollen auch unter sich bleiben und mit dem Rest der Stadt nichts zu tun haben.

Santiago de Chile
Sachen gibt es, man glaubt es nicht. Schon gestern haben wir und ein anderer Teilnehmer unserer Reisegruppe sich gewundert daß ständig die Alarmanlage losgeht. Wir kontrollieren alle Türen, Klappen und Fenster, es hilft alles nichts . So sperren wir etwas ratlos das Auto zu ohne die Alarmanlage zu aktivieren. Mein Schlaf ist dadurch ziemlich gestört, ich fühle mich nicht wirklich wohl. Am nächsten Morgen kommt Licht in diese Angelegenheit. Die Alarmanlagen wurden ziemlich sicher gespamt. Dies macht man scheinbar um uns zu veranlassen, diese zu deaktivieren und um dann ungestört an die „Arbeit“ gehen zu können. Nicht gerade sehr beruhigend. Deshalb wohl der Wachdienst, der ständig an diesem Platz Streife fährt.
Heute steht ein Stadtrundgang an und es beruhigt mich daß manche auf dem Platz bleiben und so die Autos nicht alleine sind.
Nachdem sich Christian, unser Reiseleiter für heute vorgestellt hat marschieren wir zur U-Bahnstation. Die Stadtführung beginnt mit einem tollen Empfang. Auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude findet gerade die Wachablöse statt. Seltsam ist die Musik, die aus den Instrumenten der Musikanten klingt. Bei sommerlichen Temperaturen werden Weihnachtslieder gespielt.

Wir sind wieder da. Auf unserem Stellplatz in Palermo, wo unsere Reise auf Sizilien begonnen hat. Auf Grund einer schweren Grippe haben wir die Besichtigung dieser tollen Stadt auf das Ende unseres Aufenthalts auf der Insel verschoben. Wir sind jetzt schon froh einige Tage dafür eingeplant zu haben. Palermo ist eine sehenswerte, sehr lebhafte Stadt, auch schon in der Vorsaison.
Gleich nach unserer Ankunft machen wir uns auf den Weg in das Zentrum, welches vom Stellplatz in wenigen Minuten erreichbar ist.

AUF NACH LOVINA BEACH
Unser Fahrer hat für heute einen Ersatz geschickt, er soll uns nach Lovina Beach bringen, wo wir die letzte Woche auf Bali genießen wollen. Nach dem Frühstück fahren wir mit Dewa, unserem neuen Begleiter los. Schon bald können wir uns auf deutsch unterhalten, er spricht sogar sehr gut. Wobei wir mittlerweile schon gewohnt sind englisch zu reden .
Er erzählt uns dass er seit 4 Jahren Prister ist, vorher hat er auch Touristen durch Bali geführt. Wir fahren heute also in den Norden Balis. Schon bald verlassen wir die Hauptstraße und fahren auf schmalen Nebenstraßen, besser gesagt Gassen durch abgelegene Gegenden.
Wie auch in Indien waschen hier noch viele Frauen ihre Wäsche im Fluss.
Wir kommen an einem schönen Tempel, in einem See gelegen vorbei. Fotostopp!
Auf der anderen Straßenseite sind mehrere Brunnen, mit diesem Wasser füllen sehr viele Menschen hier ihre Gallonen. Dieses Wasser soll sehr gesund sein. Aus 5 verschiedenen Gottheiten fließt es , jedes ist für etwas bestimmtes gut.

UBUD
Ubud ist eine Kleinstadt auf der Insel Bali in Indonesien mit ca. 30.000 Einwohnern, die zum größten Teil Hindus sind. Ubud liegt knapp 30 km nordöstlich von Denpasar und gilt als das kulturelle Zentrum Balis.
Unser Hotelshuttle fährt zu jeder vollen Stunde in die Stadt, und zur halben wieder zurück. Diesen Service nutzen wir natürlich gerne, und das sehr oft.

Wie überall hat auch in Ubud jedes Haus seinen eigenen Tempel. Dort werden die Opfergaben jeden Tag niedergelegt, es riecht wunderbar nach Räucherstäbchen.
Ubud gilt als künstlerischer Hauptort Balis. Vor allem Malerei und Textilkunst, aber auch traditionelle Holzschnitzereien werden in Ubud gepflegt.

Wolfgang war vor 20 Jahren schon einmal auf Bali, doch diese Insel hat sich sehr gewandelt. Mittlerweile sind so viele Menschen auch schon in Ubud, früher waren hier eher die Rucksacktouristen unterwegs.

Es gibt unzählige tolle Lokale und Cafe´s hier in dieser Stadt. Wir lassen uns durch die Gassen treiben, entdecken in jeder Ecke interessante Dinge.
Bei jedem zweiten Verkaufsstand werden diese Holzpenisse angeboten Es soll ein Symbol von Stärke und Fruchtbarkeit sein. Im Hinduismus ist der Phallus unter dem Namen Linga ein Symbol des Gottes Shiva.
Ich glaube 80% der Menschen hier ( außer Einheimischen) sind junge Frauen, viele auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder sich selbst. Ich kann gut verstehen dass diese Menschen von Ubud so begeistert sind. Sie verbringen den halben oder ganzen Tag in den chilligen Cafe´s . Dort sitzen sie bei einem Smoothi stundenlang vor dem Lapi ( weil fast überall WIFI), oder liegen auf der Bank und schlafen. Scheint gemütlicher zu sein als zuhause. Die meisten tragen die typischen Yogaklamotten, für die es spezielle Läden gibt.
Zu unserem Lieblingscafe gehört auch das Earth Cafe in Ubud . Hier gibt es eine riesige Auswahl von schmackhaften Smoothi´s und Säften, ebenso sehr sehr gutes vegetarisches Essen. Eine echte Empfehlung.
Es stört hier keinen, sie werden auch nicht weggeschickt. Wir chillen auch ein bisschen, um so das Gefühl dafür zu bekommen, wie es wäre, wenn…… und es fühlt sich nicht schlecht an. Doch schlafen möchte ich lieber in unserem bequemen Bett.

Auch das Clear Cafe haben wir lieben gelernt. Ebenso sehr gutes Essen und ausgezeichnete Getränke.


Ein typisches Bild in einem Café in Ubud, viele junge Menschen sitzen vor ihren Computern und Handys und verbringen so stundenlang ihre Zeit.
Aber auch auf den Straßen geht es lebhaft zu. Die meisten Balinesen und Touristen fahren mit dem Moped. Geparkt wird oft in mehreren Reihen am Straßenrand.
Die Autos bleiben auch oft mitten auf der Straße stehen, dann wird es manchmal ziemlich eng, doch das scheint hier niemanden zu stören.

Die Straßen selber sind auf Bali erstaunlicherweise sehr gut. Doch auf den Gehsteigen sollte man nicht als „Hans guck in die Luft“ unterwegs sein, obwohl es überall interessantes zu sehen gibt. Einfallsreich sind sie jedenfalls, die Balinesen, haben für jedes Problem eine Lösung parat.

Die Mopeds werden für Transporte aller Art genutzt, für unsere Verhältnisse oft ein bisschen überladen.
Mobile Garküchen
Es wird gekocht und gebraten.
Seit ich das gesehen habe, mag ich kein Schwein mehr essen.( mochte ich vorher schon nur ganz selten)


Leider findet in diesem Urlaubsparadies auch noch ein altes Ritual statt, der Hahnenkampf. Überall kann man diese Hähne in Käfigen sehen, der Stolz der balinesischen Männer.
Diese Kämpfe, bei denen natürlich auch gewettet wird, sind äußerst grausam. Nicht nur weil einer der Hähne ( manchmal auch beide ) dabei sterben. Den Hähne werden Rasierklingen oder scharfe Messer an den Füssen befestigt, mit diesen Waffen ausgestattet gehen sie aufeinander los.
Der Gewinner bekommt einen Teil des Wettgewinns und den erlegten Hahn des Gegners. Dieser wird nach dem Kampf in einer Suppe verzehrt. Viele Balinesen glauben dabei, dass beim Verzehren der Suppe die Kraft des Gewinners auf den Menschen übergehen kann.
Handwerk wird auch in Ubud großgeschrieben. Ich glaube es gibt nichts das man nicht kaufen kann, sicher fast nichts. Die Straßen und Gassen sind voll mit Handarbeiten aller Art.


Auf der Monkey Forrest Road tummeln sich auch die Affen vo Affenwald in der Nähe.


Nicht einmal vor den Opfergaben machen sie Halt, alles was irgendwie essbar ist, wird zerlegt.
In Ubud gibt es natürlich auch sehr viele Tempel, wie auch einen Palast.


Mancher Tempel wird auch zweckentfremdet. Scheint auch ein geeigneter Platz zum Fußballspielen zu sein.

Viele der jungen Reisenden, die auch teilweise wochenlang oder monatelang hier in Ubud bleiben, wohnen in sogenannte Homestays. Diese verbergen sich oft hinter solchen Eingängen.
In diesen kann man recht kostengünstig wohnen, hat auch oft Familienanschluss.
Der Film Eat, Pray, Love, der hier teilweise gedreht wurde wird überall genutzt um Werbung zu machen. Ein bisschen in abgeänderter Form.
In einer etwas abgelegenen Gasse steigt uns plötzlich herrlicher Kaffeeduft in die Nase. Ein junger Mann sitzt in einem kleinen Glasverbau direkt am Gehsteig und röstet Kaffee.
Zu dieser Kaffeerösterei gehört auch ein nettes kleines Lokal.
Wir erinnern uns, schon vor einige Tagen sind wir hier vorbeigekommen. Damals aber waren wir unterwegs zum Earth Café, wollten aber wiederkommen. Der Zufall hat uns heute wieder hier vorbei geführt. Der Kaffee schmeckt wirklich ausgezeichnet.
Die Preise in den Geschäften sind sehr unterschiedlich, es wird auch gleich schon darauf hingewiesen dass gehandelt werden soll.
Die Menschen hier warten alle auf den Beginn der Hauptsaison. Es stehen oder sitzen überall junge Damen an der Straße und bieten Massagen an. Wir bevorzugen diese in unserem Hotel, da wir nicht gerne wie Ölsardinen in unsere Kleider schlüpfen und dann in der Stadt herumlaufen.
Das Essen in unserem Hotelrestaurant ist hervorragend, doch wollen wir die Stadt einmal am Abend erleben und natürlich auch unseren Hunger stillen.
Im Café Wayan haben wir dazu den richtigen Platz gefunden. Gusti, unser Chaffeur hat es uns empfohlen. Auch Julia Roberts soll hier gedreht haben, aber deshalb sind wir nicht hier.
Es ist riesengroß, dieses Restaurant, dadurch dass es in viele kleinere Zonen eingeteilt ist, fällt es auf den ersten Blick gar nicht auf.

Das Essen ist wirklich ausgezeichnet, ich würde sagen, Ubud ist eine kulinarische Hochburg auf Bali.


Wir waren in den 14 Tagen, die wir in der Nähe von Ubud verbracht haben, fast jeden Tag in der Stadt, außer wir haben eine Tour gemacht. Es gäbe sicher noch so viel zu entdecken. Obwohl schon sehr viele Menschen hier unterwegs sind ist diese Stadt noch sehr typisch Bali. Viele kommen aus den Touristenhochburgen der südlichen Strände für einen Tag nach Ubud. Ich bin froh längere Zeit hier verbracht zu haben. Nach dem Aufenthalt in Ubud geht es für uns an den Strand. Für eine Woche haben wir uns eine Villa im noch ruhigen Norden gemietet, an der Lovina Beach. Doch dazu mehr im nächsten Bericht.