Marsala und die Salinen von Trapani

Marsala und die Salinen von Trapani

 

 

DIE STADT DES MARSALA WEINS – UND JA – ES GIBT WINDMÜHLEN AUF SIZILIEN

 

 

Wer kennt ihn nicht? Den berühmten Marsala Wein. Heute gehen wir dieser Herstellung auf den Grund und fahren in die Stadt Marsala, die dem Wein den Namen gegeben hat.

 

 

 

 

Auf dem von uns gewählten Parkplatz stehen schon einige Autos. Roma oder Sinti breiten sich auf den Wiesen aus, Schausteller bauen gerade ihre Buden auf, es scheint heute hier noch laut zu werden. 

Ein ca. 12 jähriger Bub schleppt eine große Schachtel an uns vorbei und wirft diese einfach unter einen Busch. Wolfgang spricht ihn an, ob er weiß wer diese wegbringen wird. Er sieht ihn nur „blöd“ an und geht weg. So erklärt sich das Müllproblem wohl von ganz alleine. 

Wir fühlen uns nicht ganz wohl Henriette hier alleine zu lassen und suchen uns einen ruhigeren Platz. Nicht weit beim Yachtclub parken wir beruhigt ein und erreichen in wenigen Minuten schon die Stadtmauer.

 

 

 

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1 000 000 Menschen lebten einst in Siracusa – dem Zentrum der antiken Welt

1 000 000 Menschen lebten einst in Siracusa – dem Zentrum der antiken Welt

 

ORTIGIA – DAS ALTE SIRACUSA

 

 

Siracusa war in der Antike eine der bedeutendsten Städte des Südens. Einige Zeit sogar wichtiger als Athen. 

Die Stadt Siracusa  ist in zwei Stadtteile geteilt, das neue, moderne Siracusa und Ortigia, welches auf einer Halbinsel liegt und gegen die neue Stadt sehr beschaulich wirkt. 

 

 

 

 

 

 

Vor 2 Jahren haben wir Siracusa nur auf der Durchreise besucht, dieses Jahr wollen wir länger bleiben. Deshalb sind wir auch vom Inland wieder zurück an die Küste. 

Direkt am Hafen gibt es die Möglichkeit mit dem Wohnmobil zu übernachten. Bei unserer Ankunft stehen schon einige da. Natürlich gibt es auch hier wie in den meisten Häfen Restaurants und Cafés.

 

 

 

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Catania, von Lava überrollt und immer wieder neu erstanden

Catania, von Lava überrollt und immer wieder neu erstanden

 

 

Catania, verblassender Glanz einer glorreichen Zeit

 

Heute besichtigen wir Catania, die zweitgrößte Stadt Siziliens. Von Acireale erreichen wir mit dem Zug den Central Bahnhof in nur 10 Minuten. 

 

 

 

 

Unser erstes Ziel ist der Fischmarkt hinter der Piazza del Duomo. 

 

 

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Heute wollen wir hoch hinauf – mit dem Rad nach Castelmola

Heute wollen wir hoch hinauf – mit dem Rad nach Castelmola

 

CASTELMOLA – EIN BERGDORF ÜBER TAORMINA

 

 

Auch schon vor 2 Jahren waren wir oben, hoch über dem  Ufer des Meeres, hoch über Taormina. Wolfgang ist sehr erstaunt darüber daß ich vorschlage nicht wie das letze Mal mit dem Bus zu fahren, sondern mit unseren Bikes.

Sind es bis oben doch nur 13 Kilometer und knapp 600 Höhenmeter. 

Schon auf der Fahrt nach Castelmola legen wir immer wieder eine kurze Fotopause ein. Was sein muß, muß sein.

 

 

 

 

 

 

Ein Blick auf die Isola Bella ruft Erinnerungen in uns wach. Bei unserem letzten Aufenthalt hier haben wir diese kleine entzückende Insel besichtigt. 

 

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Freiluft – Kochshow in Giardini Naxos

Freiluft – Kochshow in Giardini Naxos

 

Kulinarisches Sizilien – kochen mit Freunden – oder viele Köche verderben keinen Brei

 

 

Eigentlich ist ja der Beginn der Fastenzeit. Doch da das Wort „eigentlich“  nicht wirklich eine Bedeutung hat, sehen wir keinen Grund uns daran zu halten. Im Gegenteil – heute kann uns nichts mehr zurückhalten.

 

Nachdem wir gestern im Mare Kambo „nur“ einen Vorspeisenteller zu viert geteilt haben und jeder eine weitere „Primi Piatti“ bestellt hat, fühlen sich unsere Mägen heute schon wieder leer an. 

 

 

 

Der Tag beginnt allerdings für uns etwas sportlich. Wir besteigen unsere Bikes und radeln nach Gaggi, vorbei an blühenden Wiesen, Zitronen – und Orangenplantagen. 

 

 

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Von alten Mosaiken und langjährigen Freunden

Von alten Mosaiken und langjährigen Freunden

 

Wenn sich Weltenbummler treffen

 

Heute freuen wir uns schon sehr auf das Wiedersehen mit unseren Freunden Maria und Michael. Haben wir uns doch das letzte Mal einige Zeit vor unserer langen Panamerikanareise gesehen.

Auf der Fahrt in den Osten, nach Giardini Naxos legen wir dennoch  2 Stopps ein. Die Autobahn durch das Landesinnere gleicht einer Holperpartie, fast so wie in Chile. Der Großteil ist auf Stelzen gebaut und zwischen jeder Betonplatte heben wir gefühlte 30 cm ab. Na ja, so schlimm ist es nicht, aber ein wenig nervig schon.

Piazza Armerina liegt wie viele Städte auf Sizilien sehr malerisch auf einem Hügel. Unser Ziel ist jedoch eine ganz besondere Villa aus der  Römerzeit – die Villa Casale.

 

 

 

 

Der Besitzer dieser unendlich großen Anlage soll ein reicher römischer Bürger gewesen sein. Unvorstellbar wie lange es gedauert haben muß diese Mosaike alle zu verlegen. Ganze 3500 m2 Bodenfläche mit den verschiedensten Motiven. Und unvorstellbar wie groß die Schmerzen in so manchem Kreuz gewesen sein müssen.

Wir sind am frühen Vormittag schon vor Ort. Der Parkplatz ist noch fast leer, ausser 2 Bussen stehen nur wenige Autos da. Anders sieht es bei unserer Abfahrt aus. Ich möchte mir nicht vorstellen wie es in der Hochsaison auf den schmalen Stegen durch dieses Bauwerk zugeht.

 

 

 

 

 

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Was Reisen alles verändert – die Sicht auf viele Dinge – und sich selber!

Was Reisen alles verändert – die Sicht auf viele Dinge – und sich selber!

Reisen bildet – sagt man!

Da ist wirklich viel Wahres daran. Auf unserer langen Reise durch 16 Länder haben wir im letzten Jahr viel gelernt. Nicht nur über andere, uns fremde Kulturen und daß die Welt viel zu groß ist um alles sehen zu können.

Man lernt auch viel über sich selber, lernt sich besser kennen wenn man aus dem Hamsterrad tritt.

So manches sehe ich jetzt mit anderen Augen, auch entspannter. Viele Dinge sind einfach nicht mehr selbstverständlich.

Reisen macht  demütig, denn es macht dir bewusst, wie klein du eigentlich in dieser großen weiten Welt bist.

Du bist ein kleiner Punkt in einem unendlichen Universum. Akzeptiere es: Es ist nicht schlimm.

Distanzen bekommen eine neue Bedeutung!

Die Entfernungen und die Erreichbarkeit mancher Orte hat sich sehr geändert. Konnte sich vor allem Wolfgang vor dieser Reise noch nicht vorstellen weite Strecken an einem Tag zurückzulegen, hat sich das komplett geändert. Eine Fahrt  nach Hamburg – das sind von uns zuhause immerhin fast 1000 km, war fast undenkbar. Heute sehen wir das anders,  heute ist es ja nicht mehr weit!

In Patagonien zum Beispiel sind wir tagelang durch Niemandsland gefahren, zumindest haben wir keine Menschenseele getroffen. Kein Telefonempfang, kein Kontakt zur Aussenwelt. Nur der Wind und einzelne Tiere waren unsere ständigen Begleiter. Wir haben uns schon gefreut wenn  alle 50 bis 100 Kilometer mal eine Kurve kam damit das Lenkrad nicht ganz einrostet.

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♥♥ Die Heimat ist nicht mehr weit ♥♥

♥♥ Die Heimat ist nicht mehr weit ♥♥

 

SPANNENDE LETZTE TAGE

 

 

Es ist Zeit. Zeit wieder nach Hause zu kommen. Während wir unterwegs waren siegte die Neugier über das was hinter jeder Ecke, jedem Berg oder nach jeder Kurve kommen mag. Je näher die Heimreise rückt, umso mehr fühlen wir daß  wir uns auf Zuhause freuen.

 

 

 

 

Wir übernehmen Henriette am Hafen von Antwerpen und machen uns auf die Heimfahrt, nicht ohne vorher lieben Freunden einen Besuch abzustatten. Im April trennten sich unsere Wege in Mexiko und so gibt es nach Monaten ein freudiges Wiedersehen.

 

 

 

 

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Die nächste Etappe – über Hamburg nach Antwerpen

Die nächste Etappe – über Hamburg nach Antwerpen

 

EINE ETWAS KOMPLIZIERTE HEIMREISE

 

Nach einem ziemlich turbulenten Flug erreichen wir Hamburg zur Mittagszeit.

 

 

 

 

Eingecheckt im 25 Hours Hotel beim „Alten Hafenamt“ machen wir uns auf den Weg zur Elbphilharmonie. Schon vor unserer Abreise hat Wolfgang versucht Karten für ein bestimmtes Konzert zu bekommen, leider vergeblich. Alles war schon vor Monaten ausgebucht.

 

Auf gut Glück marschieren wir eben zu diesem impossanten Gebäude in Hamburg, und siehe da, das Kartenbüro hat geöffnet. In Wirklichkeit fragen wir nur scherzhalber nach Karten für das morgige Konzert,  tatsächlich können wir 2 Karten, jedoch mit getrennten Sitzplätzen, ergattern.

 

 

 

 

Das Wetter ist nicht sehr berauschend, so machen wir es uns einfach im Hotel gemütlich, essen hervorragend bei Neni. Neni kennen wir schon aus Österreich, genau gesagt vom Nachmarkt in Wien. Hier gibt es hervorragende Gerichte mit speziellen Gewürzen. Speisen aus verschieden Ländern findet man auf der Speisekarte, von Humus über karamellisierte Auberginen und Süßkartoffeln aus dem Ofen und vieles mehr.  Das Frühstücksbuffet ist eines der Besten das wir je erlebt haben.  Read more

Aussergewöhnlich ◊ Erlebnis Tuk Tuk  Lissabon

Aussergewöhnlich ◊ Erlebnis Tuk Tuk Lissabon

 

 

DEM „PASTEL DO NATA“ AUF DER SPUR

 

 

Am Vormittag mache ich mich heute alleine auf den Weg, erklimme die steile Straße Calcadia da Gloria und entdecke wieder neue Bilder, welche aus der meist überfüllten Bahn kaum zu sehen sind.

 

 

 

 

 

 

 

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