#Rückkehr nach Lucca#

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Rückkehr nach Lucca

 

 

Die Stadt Lucca hat uns im März schon verzaubert, als wir mit dem Womo dort unterwegs waren. Wettertechnisch nicht gerade berauschend, dafür lacht heute die Sonne vom Himmel und wärmt die Luft auf 35°. Dieses Mal suchen wir keinen Unterschlupf vor dem Regen, sondern die kühleren schattigen Gassen. 

Kurz entschlossen fahren wir mit dem Zug von Pistoia nach Lucca, es ist nicht einmal eine Stunde Fahrt. Bei schönem Wetter sieht alles nocheinmal ein bisschen anders aus. Den Dom San Martino  haben wir beim letzten Besuch schon besichtigt, trotzdem statten wir ihm einen zweiten Besuch ab.  Der Bahnhof liegt nahe der Stadtmauer, durch diese betreten wir die Stadt und schon sind wir beim Dom angelangt.

 

 

 

 

 

Im März war noch ein Teil des Kirchenschiffs zugedeckt, heute sind die Bauarbeiten schon fast beendet, zumindest im mittleren Teil der Kirche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Saison ist schon richtig im Gange, sind doch viel mehr Menschen unterwegs. Auch Schulklassen breiten ihre mitgebrachten Decken  mitten auf der Straße aus, es ist Picknickzeit. 

 

 

 

 

Wir ziehen es vor an der Piazza San Michele in Foro, einem alten römischen Marktplatz „unser“ Café aufzusuchen. Wir lassen uns unter einem Sonnenschirm nieder und beobachten die Menschen und die Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer und überall sehen wir dasselbe Bild, Menschen reden kaum mehr miteinander, schon Kinder im Kinderwagen werden mit Tabletts und Handys ruhig gestellt, sie nehmen die Umgebung überhaupt nicht mehr wahr. 

 

 

 

 

Meine Gedanken wandern weiter, weg von diesen nachdenkenden Szenen. Ich sehe hoch oben auf der hinteren Fassade der Kirche eine Treppe. Diese dient wohl dazu dem Engel die Flügel zu putzen? Heute ist jedenfalls kein Engelsflügel- Putztag.

 

 

 

 

Nach einiger Zeit ist ein Lokalwechsel angesagt, an der Piazza San Frediano gibt es noch ein Lokal, welches sich aufzusuchen lohnt. Heute erscheint die Fassade der gleichnamigen romanischen Kirche in leuchtendem Gold. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Café Zita löschen wir unseren Durst, begleitet von einem schönen Menü.

 

 

 

 

Die Kirche San Frediano haben wir beim letzen Besuch noch nicht besichtigt, doch heute zieht es uns hinein, ist es herrlich kühl hinter den dicken Mauern.

 

 

 

 

 

 

Ein weiterer Lieblingsplatz von uns ist die  Piazza dell’anfiteatro. Rund um diesen Platz, der an ein Amphitheater erinnert, reihen sich die verschiedensten Restaurants. Wir suchen uns einen Schattenplatz um dem Treiben zuzusehen. Zur Zeit steht in der Mitte des Platzes ein riesiger Kopf, das heißt ein Gesicht ohne Hinterkopf. Ein sehr beliebtes Fotomotiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Scheit so daß auch ich ein beliebtes Fotomotiv bin :-). Oder ist es nur die von mir ausgesuchte Position?

 

 

 

 

Hinter diesem Platz befindet sich eine ganz besondere Gasse mit nicht ganz eindeutigen Ansagen. Was gehört zum Beispiel alles zu diesem Menü?

 

 

 

 

 

 

Auf der gegenüberliegenden Seite sieht es auch nicht viel anders aus. Scheinen sehr interessante Lokale zu sein. Wir sind zur Zeit nicht hungrig und nicht durstig, also staunen wir nur und marschieren weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Lucca findet zur Zeit ein  Musikfestival statt. Schon am Nachmittag warten ganze Massen von Menschen auf Einlass, und das in der brütenden Sonne. Sicherlich werden schon einige davon abtransportiert bevor der ganze Zauber beginnt.

 

 

 

 

 

 

Andere hingegen haben sich einen schattigen Platz gesichert. Wir verbringen die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges im Schatten der Bäume auf der Stadtmauer und kühlen unsere Gaumen mit einem erfrischenden Eis.

 

 

 

 

 

 

 

 

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