„Auf Sissi´s Spuren in Meran“

„Auf Sissi´s Spuren in Meran“

Kurztrip nach Meran

 

 Meran ist immer wieder eine Reise wert. Auch von unserem neuen Zuhause in Vorarlberg ist diese lebenswerte Stadt gut zu erreichen. So haben wir uns kurzentschlossen auf den Weg gemacht. 

Der Weg führt uns über den Reschenpass. Der Reschenpass ist seit langer Zeit eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. 

1950 wurde auf der italienischen Seite des Passes die Stauung des Reschensees ( italienisch – Lago die Resia) vollendet. Dabei wurde ein Großteil des Ortes Reschen überflutet, lediglich der Kirchturm der alten Pfarrkirche „Sankt Katharina“ ragt über die Wasseroberfläche .

 

 

Der See ist zugefroren, es  führen einige Wege über das Eis. Ansonsten hat der Winter hier auch ziemlich ausgelassen, es hat nur sehr wenig Schnee. Kaum zu glauben daß Jänner ist. 

 

Wir waren schon oft in Meran, doch gibt es immer wieder etwas neues zu entdecken. Heute besuchen wir den „Elisabeth Park“. Dort steht das „Kaiserin Elisabeth Denkmal“, des wohl  berühmtesten Gastes dieser Stadt. Seit 1870 war die österreichische Kaiserin mehrmals zu Gast in Meran und hat damit sehr zum Ansehen der Kurstadt und zu ihrem Bekanntheitsgrad beigetragen.

 

 

 

Die Statue ist aus weißem Marmor gefertigt, leider wurde ihr die Nase abgeschlagen, scheint noch nicht lange her zu sein, denn die Bruchstelle ist noch ganz frisch. 

 

Wir spazieren weiter über die Postbrücke in Richtung Zentrum der Stadt.

 

 

 

 

 

1419 fand die letzte große Überschwemmung der Stadt durch die Passer statt. Davon zeugen noch heute große Felsbrocken im Flußbett. Die Passer wurde begradigt und die Mauer saniert und auch höher gebaut. Heute ist der Fluß auf beiden Seiten von einer Promenade gesäumt. Diese wird wirklich von sehr vielen Menschen zum „promenieren“ genutzt.

 


 

 

Das Kurhaus von Meran ist schon von weitem sichtbar. Es wurde teils im 19. und frühen 20. Jahrhundert errichtet. Heute dient es als Veranstaltungszentrum.

 

 

 

 

 

 

 

Entlang der Promenade laden immer wieder weiß gestrichene Bänke zu einer kleinen Pause ein. 

 

 

 

 

 

Wir lieben es durch die engen Gassen und Lauben Merans zu bummeln. Es ist immer wieder ein Erlebnis. Wir folgen heute einem Menschenstrom und nach kurzer Zeit ist unsere Neugier gestillt. Es findet heute ein großer Markt statt. Nachdem wir lange nur entlang der “ Fetzenstände “ gehen, beschließen wir wieder umzudrehen und an der Sonne dem Fluß entlang zu gehen. 

 

 

 

 

Schon gestern haben wir dieses kleine Café entdeckt, nur leider erst zur Sperrstunde. Wir haben uns vorgenommen heute wiederzukommen. Die Besitzer , ein älteres Ehepaar hat unser Besuch sehr erfreut, ich glaube sie haben nicht wirklich mit uns gerechnet. Voller Stolz erklärt uns der nette Herr die Einrichtung und woher sie diese wirklich speziellen Stofftapeten und Sessel haben. Er ist richtig stolz auf sein „Café Lissi“. Sicher wollte er es „Sissi“ nennen, aber es wird wohl einen guten Grund haben daß dies nicht so ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem guten Kaffee und anschließendem hausgemachten Orangenpunsch treten wir die Heimreise an. 

 

 

 

 

 

 

So weit das Auge reicht, soweit reichen auch die Obstplantagen. Die Bauern sind schon fleißig dabei die Bäume zu schneiden. Was hier wirklich fehlt ist der Regen oder Schnee. Es ist staubtrocken, nur ganz oben am Reschenpass ist es ein bisschen angestaubt. 

 

Wie wir so gemütlich dahintukkern taucht vor uns dieses niedliche Gefährt auf. Bei der nächsten Gelegenheit wollen wir dieses überholen, doch denkste, dieser kleine Spucker kann anständig Gas geben. So fahren wir mit Freude hinterher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Meran in Richtung Österreich erreicht man noch vor dem Reschensee den  kleineren, ebenfalls zugefrorenen Haidersee. Hier haben sich zahlreiche Menschen versammelt um einer ganz besondere Sportart zu frönen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sehen diesem Treiben auf dem zugefrorenen See lieber in der warmen Gaststube bei einem guten Cappuccino zu, dann machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause.

 

 

 

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