#Ein Tag in  Florenz#

#Ein Tag in Florenz#

 

 

EIN TAG IN FLORENZ

 

 

Es gibt soooo viele schöne Plätze in Florenz daß uns die Wahl nicht leicht fällt, wo wir uns denn heute mit Frühstück verwöhnen lassen wollen. Heute wird es die Piazza della Repubblica. Dort haben wir schon vor Tagen ein nettes Restaurant entdeckt, das Paszkowski.

 

 

 

 

In wenigen Minuten erreichen wir schon unser Ziel durch die Arkaden. An dessen Ende befindet sich ein weiteres interessantes Geschäftsmodell. Eine Bücherei – dort kann man in Büchern schmökern und nebenbei auch etwas trinken und essen. 

 

 

 

 

 

Ich finde diese Geschäftsidee richtig cool. Nach unserem kleinen Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Giardino Boboli. Dieser liegt auf einem Hügel über der Stadt. Heute überqueren wir die Ponte Vecchia ein bisschen später als in den letzten Tagen, so sind einige der Geschäfte schon geöffnet. Dies ist wirklich eine „Goldbrücke“, denn es gibt ausschließlich Juweliergeschäfte hier.

 

 

 

 

 

 

Dieser Ruderer scheint hier regelmässig Frühsport zu betreiben, denn schon vor Tagen konnten wir ihn auf dem Bild der Webcam sehen. 

 

 

 

 

Die Blütezeit ist auch in diesem Garten schon vorbei. Angesichts der großen Hitze und des Wassermangels treiben auch noch kaum neue Knospen nach. Trotzdem geniessen wir den Ausblick von hier oben auf die Stadt, denn dieser ist wunderschön.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor die Temperaturen weiter ansteigen möchten wir die nächste Anhöhe erreichen. Direkt bei der Porta San Niccoló führt der Weg zickzack über Treppen zur Piazzale  Michelangelo. Von dort soll man den besten Blick auf Florenz haben. 

 

 

 

 

Eine Bronzekopie des „David“ von Michelangelo schmückt den Platz. Der Andrang um diesen David ist auch hier ziemlich groß, es bedarf einiger Wartezeit und vor allem Geduld ihn ohne Menschen, ohne Selfiestangen auf´s Bild zu kriegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir drehen eine Runde um den Platz, die Aussicht ist wirklich fantastisch. Ich nehme mir fest vor am Abend wiederzukommen um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Es sei  denn, er fällt nicht in´s Wasser.

 

 

 

 

 

 

 

 

Durst ist bekanntlich schlimmer als Heimweh. Auf schnellstem Wege marschieren wir zurück in die Stadt um eben diesen zu stillen. Dabei kommen wir an einem sehr interessanten Geschäft vorbei. Es ist eine Schuhmacherwerkstatt. Im Verkaufsraum werden neue Schuhe angefertigt. Direkt vom Erzeuger  sozusagen. Es wird fleißig zugeschnitten, gehämmert und genäht.

 

 

 

 

 

 

Inzwischen haben wir schon einige Kilometer in den Beinen, es wird langsam Zeit für eine Pause. Wir suchen auf Anraten unseres „Hotelchef`s Alessio ein weiteres kleines Viertel auf. Bei der Piazza Spirito bekommen wir nach einer kurzen Wartezeit einen Platz. Es ist immer ein gutes Zeichen wenn ein Restaurant gut besucht ist. Hier fällt mir auf, entweder sie sind knallvoll oder es ist keiner drinnen. Wir bevorzugen die „vollen“ Lokale, am liebsten in denen  auch Einheimische zu finden sind. 

 

 

Santa Maria della Carmina

 

 

 

 

 

 

Die Vorspeise mundet schon mal vorzüglich, die folgenden Gerichte nicht weniger. Frisch gestärkt treten wir den Rückweg an. Nicht ohne vorher noch in den Kreuzgang von Santa Spirit zu gehen, die Kirche hat leider noch geschlossen, doch wir werden diese Besichtigung nachholen. Wie wir schon festgestellt haben, sind sehr viele Kirchen wegen Renovierung geschlossen, ich finde das sehr schade.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Auch ein Koch braucht manchmal eine Pause. Die Küche ist geschlossen, die Arbeit ist getan. 

 

 

 

 

Für uns ist jetzt auch eine Siesta angesagt, haben wir doch schon sicher an die 8 Kilometer in den Beinen und noch einige vor uns. Der Wettergott scheint es heute gut mit uns zu meinen, es sieht nach einem schönen Sonnenuntergang aus. So machen wir uns wieder auf den Weg. Wieder über die Brücke nehmen wir den Weg hoch zur Piazzale Michelangelo. Diese Idee haben nicht nur wir allein. Ich ergattere noch einen Platz in der ersten Reihe und warte auf den Sonnenuntergang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonne verschwindet langsam am Horizont und wir verschwinden langsam wieder in Richtung Hotel.

Langsam gehen auch die Lichter in der Stadt an. Bis wir die Ponte Vecchio erreichen , die  über den Arno führt,  leuchtet der Himmel immer noch blau und die Lichter spiegeln sich im Wasser. Die beiden gegenüberliegenden Brücken zeigen sich sehr unterschiedlich. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im  „Goldsouk „sind inzwischen fast alle Geschäfte geschlossen, doch die Anzahl der Menschen ist keineswegs kleiner als bei Tag. Wir beschliessen nach diesem ereignisreichen , mit zahlreichen Eindrücken gefülltem Tag und doch einigen Kilometern Marsch nach Hause zu gehen um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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