#Isola Bella# Radtour mit Glück im Unglück#

#Isola Bella# Radtour mit Glück im Unglück#

Gestern haben wir schon beschlossen mit dem Fahrrad zur Isola Bella zu fahren. Auf dieser kleinen Insel wurden schon einige berühmte Filme gedreht, unter anderem mit Marcello Mastroianni. Das ist aber nicht der Grund weshalb wir dorthin fahren. Wir werden von Maria begleitet, während Michi die Womo´s hütet. 

 

 

 

 

Gemütlich radeln wir den Uferweg entlang. Der Verkehr ist nicht zu unterschätzen, obwohl heute Samstag ist. 

 

 

 

 

 

Immer wieder legen wir einen Fotostopp ein, ist die Aussicht in alle Richtungen fantastisch. 

 

 

 

 

Im Hintergrund raucht und faucht der Ätna. Ich staune immer wieder über das blaue Wasser rund um Sizilien. Und überall blühen die Blumen, es ist eben Frühling hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder legen wir einen Fotostopp ein, solche Kunstwerke kann man nicht einfach übergehen. Einige Meter weiter schon das nächste. 

 

 

 

 

Diese Statue habe ich noch nie gesehen. Aber diese Stellung, die kenne ich sehr gut. Machen wir doch zuhause auch Yoga. Ich kann nicht anders, Fahrrad abgestellt, Rucksack runter und mitgemacht.  Auf einer kleinen Mauer und mit Kakteen an der Seite nicht sehr einfach  diese Übung. Spaß muß sein.

 

 

 

 

Der Bahnhof von Taormina – Giardini ist auch sehr bekannt. Dieser war Schauplatz des berühmten Filmes “ Der Pate“ von Mario Puzo. Normalerweise mag ich Filme in denen so viel Blut fließt nicht wirklich, dieser 3-Teiler ist eine Ausnahme.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Bahnhof ist ein Prunkstück. Nach einer kurzen Kaffeepause satteln wir wieder unsere Drahtesel und weiter geht die Reise. 

Der Küste entlang über einen kleinen Hügel haben wir den ersten Blick auf die Isola Bella. Schon fast kitschig, eine kleine Insel im glasklaren Wasser und die Sonne strahlt vom Himmel. 

 

 

 

 

Über einen kleinen Kiesweg ist die Insel zu erreichen, manchmal auch nicht wenn die Flut einsetzt. Heute haben wir Glück. So marschieren wir über den Strand, wo uns einige Male Massagen angeboten werden. So weit sind wir noch nicht geradelt daß unsere Muskeln schon gelockert werden müssen. Auf der Insel steht ein altes Haus, die Besichtigung kostet €4.oo. Über eine Treppe führt der Weg an den Strand. Der Hutverkäufer spricht uns gar nicht erst an, haben wir doch alle einen Deckel auf dem Kopf, nämlich unsere Radhelme. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele verwinkelte Stiegenaufgänge, manche sind gesperrt, die anderen werden von uns erkundet. Von den Terrassen des Hauses hat man tollen Ausblicke auf das Meer, ansonsten ist vom Haus nicht viel zu sehen. Die Türen sind zu. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Häuser auf der gegenüberliegenden Seite sind nicht zu verachten. So eine Besichtigung macht durstig, also steigen wir die Treppen wieder hinauf wo unsere Räder auf uns warten und setzten uns auf die Terrasse eines Restaurants um uns für die anstrengende Heimfahrt zu stärken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Lieblingsbeschäftigung von Wolfgang ist es Speisekarten zu lesen und so findet er auch hier etwas wo er nicht widerstehen kann. Zu dritt verspeisen wir diese wirklich gute Vorspeise. Und sie schmeckt so gut wie sie aussieht. 

 

Wir machen uns auf den Weg, der leider durch einen unangenehmen Zwischenfall jäh unterbrochen wird. Wolfgang kollidiert mit einem Auto. Zum Glück nur seitlich und es gibt es nur Blechschaden und eine kleine Abschürfung.

Wir merken daß wir in Italien sind. Wir warten und warten und warten auf die Polizei. Die inzwischen zahlreich Anwesenden warten mit uns. Ich glaube diese wurde gar nicht gerufen. Nach 1 1/2 Stunden zückt einer der Anwesenden endlich einen Unfallbericht.( auf unsere Frage hin hätten sie sowas nicht) . Als er von allen unterschrieben wurde kommt zufällig eine Polizeistreife vorbei. Ein kurzes Händeschütteln, ein  paar Worte und schon waren sie wieder weg. Und wir auch. 

 

 

 

 

 

 

AmCampingplatz wartet schon Maria, die inzwischen vorausgefahren ist auf uns. Auf diesen Schreck hin haben wir uns einen guten Schluck verdient. 

 

 

 

 

 

 

Wir trinken auf die Schutzengel die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. 

Der Etna hat heute auch keine Pause eingelegt. Inzwischen ist der Flughafen von Catania gesperrt und einige Häuser sollen schon evakuiert worden sein. Nach Sonnenuntergang können wir wieder 2 neue Lavaströme beobachten die sich ihren Weg in´s Tal suchen. 

 

 

 

 

 

 

Der Campingplatz ist heute innerhalb kurzer Zeit gefüllt. Es ist Wochenende und die Italiener sind unterwegs. In 2 Tagen wird es wieder ruhiger hier. 

 

 

 

 

 

 

 

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