#Castelmola#Taormina#der Ätna voll in Aktion#

#Castelmola#Taormina#der Ätna voll in Aktion#

 

Der erste Weg nach dem Aufstehen führt mich wieder vor die Türe um nach dem Vulkan zu sehen. Und er präsentiert sich unter einen wunderschönen wolkenlosen Himmel. Da wo  die graue Wolke aufsteigt hat sich ein neuer Krater gebildet. 

 

 

 

Wer gerne ein Abenteuer erleben möchte, der fährt mit dem Bus von Giardino Naxos nach Castelmola. Die Straßen sind sehr sehr schmal, die Balkone sehr sehr niedrig. Der Gegenverkehr und die parkenden Autos an den unmöglichsten Stellen erleichtern die Fahrt auch nicht gerade. Dazu kommen noch einige Baustellen an denen sich der Bus vorbeischleichen muß. Ich würde den Schein freiwillig nach der ersten Fahrt abgeben wäre ich Busfahrer, obwohl ich sehr gut mit unserem großen Wohnmobil zurechtkomme. 

 

 

 

 

Hunde dürfen nicht einfach so mit dem Bus mitfahren, zum Glück haben Herta und Gerhard keinen Schäferhund oder so. Die kleine Luna können sie einfach in einer Einkaufstasche verstauen. Ich glaube sie weiß nicht wirklich wie ihr geschieht.

 

 

 

 

Die Aussicht ist schon während der Fahrt atemberaubend schön. Ab und zu wende ich meinen Blick doch weg von der Straße auf die Seite. 

 

 

 

 

In Castelmolo angekommen führt uns Michi zu den schönsten Plätzen, er kennt sich bestens aus hier. Von da den haben wir ebenfalls einen wunderbaren Blick zum Ätna.

 

 

 

 

 

 

Wer glaubt daß wir schon etwas getrunken haben, den  muß ich leider enttäuschen, wir können auch so lustig sein. DA es hier oben ein besonderes Lokal gibt, beschließen wir einzukehren, aber nur deshalb. Dieses Lokal ist nichts für prüde Damen, aber das merkt man dann schon gleich beim Eingang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedes Stockwerk ist reichlich dekoriert. Ich muß an meine Freundin , die „Prinzessin“ denken, der werde ich gleich einige Fotos schicken. 

 

 

 

 

Im obersten Stockwerk nehmen wir Platz auf der Terrasse mit Aussicht. Auch hier wieder auf den rauchenden Vulkan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aussenfassade ist ein wenig dezenter geschmückt. Zumindest teilweise. 

 

 

 

 

 

 

 

Wir marschieren noch ein bisschen  durch die engen Gassen bevor wir mit dem Bus zurückfahren nach Taormina. Hier am Berg gibt es heute keinen Strom, also auch nichts warmes zum Essen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bus hinunter nach Taormina fährt ungewöhnlich pünktlich. Wieder geht es abenteuerlich durch die engen Straßen hinunter. Taormina liegt an einem Hang über dem blauen Meer mit Blick auf den Ätna. Das griechische Theater sparen wir uns für einen anderen Tag auf. Heute schlendern wir durch die Stadt mit ihren eleganten Geschäften. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außer dem griechischen Theater gibt es direkt in der Stadt noch ein kleines Theater, das Odeon. Hier habe ich einen Probeauftritt für ein etwaiges Engagement. Ich denke ich habe mich ganz gut geschlagen, schau ma mal.

 

 

 

 

Manche Gassen sind für manche Menschen ein wenig gefährlich, es kann sein daß man einfach steckenbleibt und einige Tage hungernd ausharren muß bis man wieder weiterkommt. Zum Glück habe ich auch diese Probe glänzend bestanden.

 

 

 

 

So steht einem kleinen Einkehrschwung nichts entgegen, so auch alle Anderen damit einverstanden sind. Mittlerweile melden sich auch unsere leeren Mägen. so gehen wir in ein Lokal, das bis heute ganz gut gewesen sein soll. Doch heute bekommen wir nicht den Platz auf der Terrasse den wir uns wünschen, dann weigert sich der Kellner auch noch die Jalousie auf der Terrasse herunterzulassen, da ein ziemlich kühler Wind weht. Wir sind uns einig, verlassen das Lokal und machen uns auf die Suche nach einem anderen , in dem wir willkommen sind.

 

 

 

 Am Ende des Corso Umberto l an einem sonnigen Platzerz lassen wir uns vorerst auf ein Getränk nieder. 

 

 

 

 

 

Auf Empfehlung der Kellnerin begeben wir uns dann in die Pizzeria da Lorenzo, die einen tollen Ausblick haben soll. So ist es auch. Und hier fühlen wir uns auch sehr willkommen, da schmeckt das Essen gleich viel besser.  Der Kellner ist ein lustiger Kerl, wir haben alle viel Spaß. Und das Essen ist vorzüglich.

Das  Marinieren des Salates ist eine richtige Zeremonie, Michi lässt sich nicht darauf ein, doch Herta lässt den Mann an´s Werk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr zufrieden verlassen wir das Lokal und machen uns langsam, ganz langsam wieder auf den Weg zum Bus. Jetzt steht die Sonne höher und beleuchtet die andere Seite der Straße, so sind die Balkone jetzt in einem sehr fotogenen Licht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Koch macht wohl gerade die Nudelprobe, dem Gesichtsausdruck nach ist er noch nicht zufrieden. 

 

 

 

 

 

 

Auch der Bus, der uns wieder zurück nach Giardino Naxos bringt startet auf die Sekunde genau. Mittlerweile haben wir uns an die schmalen Straßen gewöhnt und können ganz entspannt die Fahrt geniessen. Wir haben ja noch keine Ahnung was für ein Schauspiel uns am Abend erwartet. 

 

Der Etna spuckt weiterhin seine Rauchwolken aus, er will noch keine Ruhe geben. Schon bei Sonnenuntergang ein eindrucksvolles Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen halb 9 klopft Michi an unsere Tür um mich zu holen. Was jetzt abgeht ist sehr faszinierend. Ich schnappe meine Kamera und mein Stativ. Immer wieder spuckt der Vulkan seine glühende Lava in den Himmel . Der Hauptlavastrom allerdings ist auf der anderen Seite des Berges. Trotzdem können wir einen Teil davon sehen.

 

 

 

 

 

Ich bin echt begeistert daß ich das erleben darf und trotzdem denke ich daß es nicht ganz ungefährlich ist so in der Nähe zu sein. Mit den Fotos bin ich nicht ganz zufrieden, vielleicht gibt er uns ja nocheinmal die Ehre in den nächsten Tagen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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