#Mille Miglia# das rollende Automuseum#

#Mille Miglia# das rollende Automuseum#

 

Wie es der Zufall will, sind wir genau in der Zeit in Siena, an der die Mille Miglia hier durchfährt. 

Die Teilnehmer der Mille Miglia begeben sich auf die legendäre „1000 Meilen Tour“, das ist das weltweit größte rollende Automuseum. Dieses Jahr nehmen 440 historische Renn- und Sportwagen aus 5 Kontinenten daran teil um die Strecke von Brescia nach Rom und wieder zurück zu fahren.

Startberechtigt bei der Mille Miglia sind ausschließlich Fahrzeuge, deren Modellreihe im Zeitraum 1927 – 1957 gebaut wurde und deren Typ mindestens einmal an der Mille Miglia teilgenommen hat. 

Erst fahren zahlreiche „neuere“ Fahrzeuge auf die Piazza del Campo, Mercedes und Ferraris. So viele Ferraris auf einmal habe ich noch nie gesehen. Es ist wirklich sehr beeindruckend. 

 

 

 

 

Wir haben uns rechtzeitig einen guten Platz bei der Einfahrt auf den Platz bei einer Pizzeria gesichert, der Andrang ist doch ziemlich groß. 

Mittags treffen dann die Teilnehmer der Rennens nach der Reihe ein. Es ist fantastisch was für Fahrzeuge es da zu sehen gibt, welche überhaupt noch fahrtüchtig sind, manche haben mit einem heutigen Auto nicht wirklich was zu tun und ich wundere mich wie diese noch 1000 Meilen fahren können. Manche Fahrer sehen schon ziemlich abgekämpft aus.

Vor lauter Begeisterung habe ich natürlich fast alle 440 Fahrzeuge fotografiert, manche sogar von vorne, von der Seite und von hinten. Alle Fotos hier zu zeigen würde natürlich den Rahmen sprengen, jedoch möchte ich euch einige Exemplare vorstellen. 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einigen Autos sind die Kühlerhaube und der Kofferraum mit Lederriemen zugebunden. 

 

 

 

 

 

 

Der Tankdeckel wird mit einem Schloß gesichert, bei manchen ist er schon abhanden gekommen, dieser hat wohl vorgesorgt.

 

 

 

 

 

 

Ich denke mir es ist ein Highlight dieser Tour auf der Piazza del Campo einzufahren, alle Teilnehmer zeichnen diesen Augenblick mit Handy oder Kamera auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies war wirklich eine aussergewöhnliche Veranstaltung, wir haben diese Stunden sehr genossen. Doch Siena hat auch noch viel mehr anderes was wir noch sehen möchten. So gehen wir heute auch zur Basilika San Francesco.

Schon von Weitem können wir dieses mächtige Gebäude sehen.

 

 

 

 

 

 

Die Proportionen dieser Basilika sind etwas ungewohnt, ein unheimlich hohes Kirchenschiff zu einem nicht viel höheren Kirchturm. Der Innenraum versetzt uns auch in Erstaunen. 

 

 

 

 

Der riesige Raum ist beinahe leer, nur ganz vorne stehen einige Reihen von Kirchenbänken. Auch ist er sehr finster. Wolfgang hat in einem Reiseführer von einem besonderen Restaurant gelesen, in dem es auch eine Kochschule gibt. Wir machen uns auf den Weg dorthin. Doch nicht ohne beobachtet zu werden.

 

 

 

 

 

Eine Schulklasse ist gerade dabei zu lernen wie man Picci herstellt, das ist eine spezielle Art von Pasta. Ich entschließe mich diese gleich zu probieren. Sie schmecken ausgezeichnet. Das Restaurant gefällt uns sehr gut, so daß wir morgen wieder kommen wollen, eine besondere Theke hat es Wolfgang wieder einmal angetan.

 

 

 

 

 

Auch dieser Besuch hat sich sehr gelohnt. Das einzige das zu bemängeln ist, wir haben es nicht geschafft diese Köstlichkeit ganz zu verschlingen. Schade drum…. Nach diesem ausgiebigen Mahl ließen wir uns in einer Kirche von den Klängen zu verschiedenen Opern erfreuen. 

Noch eine interessante Entdeckung haben wir in Siena gemacht. Es gibt eine  neue Sportart – ich glaube man nennt diese Schaufensterjogging. Diese eine Dame, sie sieht ja recht sportlich aus, joggt auf der Straße dahin, mindestens bei jedem 2. Geschäft stoppt sie abrupt, geht zum Schaufenster und studiert die Auslage wirklich ausgiebig. Dann joggt sie weiter, überholt uns für wenige Meter, wo sie dann schon wieder vor einer Auslage steht. 

 

 

 

 

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, so ist es wirklich. 

 

 

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