Mit der Zahnradbahn in die Vouraikos Schlucht

Mit der Zahnradbahn in die Vouraikos Schlucht

Wanderung zum Kloster Mega Spileo entlang des Mulipfades

Was war das für eine Nacht. Der Wind peitscht nur so gegen das Wohnmobil. Der Schlaf war etwas gestört. Nach dem Frühstück, heute im Wohnmobil, machen wir uns auf den Weg nach Peloponnes.

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Über die große Brücke führt der Weg nach Süden. In Diakofoto besteigen wir die historische Zahnradbahn. Na ja, so historisch sieht sie nicht aus. Die alten können nur noch am Abstellgleis besichtigt werden. 

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Es geht also los. Wir zuckeln durch die Ortschaft und schon geht es hinein in die Vouraikos Schlucht.

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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Die Zahnradbahn von Diakofto nach Kalavryta ist eine der außergewöhnlichsten Bahnen auf der ganzen Welt und eine einzigartige Sehenswürdigkeit in Griechenland. So steht es im Prospekt geschrieben. Die Fahrt in die Schlucht ist schön, doch nicht  ganz so spektakulär wie wir es uns vorgestellt haben. Der Zug fährt einen großen Teil der Strecke auf Schienen, nur dort wo das Gelände ein Gefälle oder eine Steigung von 10% aufweist, greifen seine Zahnräder in die Zahnstangen des Schienenstrangs. Durch einige Tunnels und über zahlreiche Brücken erreichen wir die Station Zachlorou.

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Dort steigen wir aus und machen uns auf den Weg zum Kloster Mega Spieleo. Ein steiler, staubiger Mulipfad führt geröllig zwischen stachliger Macchie in 950 Metern Seehöhe.

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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Kurz vor dem Kloster, das wie ein Schwalbennest am hohen Felsen klebt, stärken wir uns mit frischen Feigen vom Baum. Hinter dem Kloster versteckt ist eine mächtige Höhle, die ihm den Namen gab.

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Im Klostermuseum gibt es noch einige der Klosterschätze zu  bewundern, die gerettet wurden. Denn das Kloster brannte einige Male ab. Ein kleiner, blasser Mönch mit langem weißem Bart kassiert den Eintritt von 2 Euro pro Person. 

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MONIKA KOCH

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Wir machen uns wieder auf den steilen Pfad hinab zur Bahnstation. Der Zug war ausgebucht, doch die Restaurants haben alle zu. Merkwürdig, wir verstehen das nicht wirklich. Da sitzen wir und warten 2 Stunden auf die Rückfahrt. 

In Temeni finden wir einen großen Parkplatz für die Nacht. Die Wellen peitschen nur so ans Ufer, der Wind bläst stark.

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Gleich nebenan wählen wir eines der Tavernen für ein griechisches Abendessen. Es mundet köstlich und kostet nicht viel. Mit einem Uso beschließen wir den Abend.

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