#Palermo#hat#viele#Gesichter#

#Palermo#hat#viele#Gesichter#

 

 

Wir sind wieder da. Auf unserem Stellplatz in Palermo, wo unsere Reise auf Sizilien begonnen hat. Auf Grund einer schweren Grippe haben wir die Besichtigung dieser tollen Stadt auf das Ende unseres Aufenthalts auf der Insel verschoben. Wir sind jetzt schon froh einige Tage dafür eingeplant zu haben. Palermo ist eine sehenswerte, sehr lebhafte Stadt, auch schon in der Vorsaison. 

Gleich nach unserer Ankunft machen wir uns auf den Weg in das Zentrum, welches vom Stellplatz in wenigen Minuten erreichbar ist.

 

 

 

 

 

 

 

Vorbei am Park des Palazzo dei Normanni  und der Kathedrale marschieren wir in Richtung Teatro Massimo. Wir möchten uns gerne erkundigen ob wir nicht doch noch Karten für die La Traviata ergattern können, angeblich ist sie ausverkauft. Beim Theater werden uns von einer netten jungen Dame Karten für die Tosca angeboten, gerne hätten wir sie angenommen, aber heute Abend ist es nicht möglich, sind wir doch in Jeans und Turnschuhen unterwegs. Schade. 

 

 

 

So führt uns der Weg wieder zurück bis wir angezogen von vollen Regalen aller möglichen Köstlichkeiten in der „Enoteca Fud“ landen. Eigentlich wollten wir heute nichts mehr essen, eigentlich!

Wir können jedoch nicht widerstehen  und Wolfgang bestellt sich eine kleine Käseverkostung, ich entscheide mich „nur“ für einen Salat.  So viel Thunfisch habe ich noch nie auf einem Salat gesehen, und schon gar nicht gegessen. Ich glaube das ist ein halbes Kilo. Die Käseverkostung ist auch nicht zu verachten.

 

 

 

 

 

 

Mehr als gestärkt für den Heimweg ziehen wir durch die jetzt schön beleuchteten Gassen heimwärts.

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag machen wir uns schon am Vormittag wieder auf den Weg. Heute wollen wir auf den Markt und die Kathedrale besichtigen. 

 

 

 

 

An offenen Türen und Toren kann ich nicht vorbeigehen ohne einen Blick hineinzuwerfen. Hinter diesem Tor befindet sich ein begrünter Innenhof. Dieses Gebäude ist die Theologische Fakultät.

 

 

 

 

Hinter diesen Mauern befand sich  früher einmal ein Armenhaus.

 

 

 

Die Stadt sieht großteils sehr morbide aus, hier gibt oder gäbe es sehr viel zu tun. Manche Häuser sehen sehr baufällig aus, doch wohnen immer noch Menschen darin. Ich vermeide es so gut es geht unter den Balkonen zu gehen, auch würde ich es meiden diese Balkone zu betreten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fiaker sind auch schon in Palermo angekommen, doch wir gehen lieber zu Fuß, obwohl uns immer wieder günstige Preise versprochen werden. 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir den Markt. Hier kann man alles mögliche erwerben, von Besen über Schuhe, Haushaltssachen, Kleidung.  Was uns am meisten interessiert sind aber die Obst- und Gemüsestände, und von denen gibt es hier wirklich mehr als genug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind nun ja schon günstige Preise gewohnt hier auf Sizilien, doch diese hier erstaunen mich doch wieder. Artischocken um 15 Cent das Stück, das habe ich doch noch nirgendwo gesehen. Erdbeeren kosten 70 Cent ein halbes Kilo. Die Auswahl ist wirklich riesengroß, wir überlegen uns was wir denn heute kochen wollen.

 

 

 

 

Dieses ist eher nicht mein Fall. Da finden wir schon ein bisschen was feineres, und da schlägt Wolfgang zu. 

 

 

 

 

 

 

Wir könnten noch lange auf diesem lebhaften Platz verbringen, aber wir möchten heute auch noch die Kathedrale besichtigen. Auf dem Weg dorthin folgt der eine oder andere Fotostopp. Von Weitem sehen sie noch recht schön aus, doch wenn man sich nähert, sieht man die Baufälligkeit sehr vieler Denkmäler und Kirchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben heute wirklich Glück, es sind sehr wenige Menschen hier, nicht so wie gestern. Wir kaufen uns eine Eintrittskarte um über 110 Stufen auf das Dach der Kirche zu steigen. Eine Wendeltreppe mit sehr hohen Stufen windet sich in die Höhe. 

 

 

 

 

 

Der Ausblick von oben ist wirklich fantastisch, die Mühe lohnt sich auf jeden Fall. Mir kommt es ein bisschen vor wie beim Petersdom in Rom. Von hier haben wir einen tollen Blick über die Stadt und den Platz vor der Kathedrale.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es führt die gleiche Wendeltreppe wieder hinunter in das Kirchenschiff, was unseren Abstieg dadurch erleichtert, daß sich nur einzelne Menschen in die Höhe wagen.

 

 

 

 

 

 

Die Gräber von Kaisern und Königen können in der Kathedrale besichtigt werden. Einige der Sarkophage sind sehr kunstvoll ausgeführt.

 

 

 

 

Auf dem Platz vor der Kirche werden wir wie auch viele andere Besucher von diesem besonders auffälligen Kunstwerk angezogen. 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir die Kathedrale ausreichend begutachtet haben sind wir schon sehr neugierig auf den Palazzo Reale, auch Palazzo dei Normanni oder Normannenpalast genannt, der im 9. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt Palermo erbaut wurde.

 

 

 

 

Eine der Besonderheiten dieses Palastes ist die Capella Pallatina. Zahlreiche Mosaike bedecken alle Innenwände und schildern Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin ganz hin und weg, solch eine Kirche oder Kapelle habe ich noch nie gesehen. Heute wäre es sicher unmöglich so etwas prunkvolles zu bauen. Hier waren echte Künstler am Werk. Für mich ist es nicht wirklich vorstellbar wie man aus so kleinen bunten Steinen solche fantastischen Bilder zusammensetzen kann. 

Anschliessend wollen wir noch die privaten Räumlichkeiten im 2. OG besichtigen, doch leider findet hier eine politische Versammlung statt, der ganze obere Bereich ist gesperrt. Ich bin ein bisschen sauer daß man uns das nicht beim Kauf der Eintrittskarten gesagt hat. So verschieben wir das auf unseren nächsten Besuch in Palermo.

 

 

 

 

Wir machen uns auf den Weg zurück zum Stellplatz, vorbei an Blumengeschäften, Pferdekutschen – immer noch Sonderpreise für die Fahrt- und morbiden Gebäuden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Palermo hat sehr viele Seiten. Die eine ist sehr prachtvoll, manchmal nur auf den ersten Blick, aber immerhin. Die andere Seite sieht leider nicht so schön aus, auch nicht auf den ersten Blick.

 

 

 

 

Trotzdem ist Palermo und ganz Sizilien sauberer als ich mir das vorgestellt habe. Ich erfreue mich an den angenehmeren Dingen und geniesse die Aussicht nach Oben.

 

 

 

 

 

 

Da entdecke ich wunderbare Blüten und Zucchinis die einen Meter lang sind, in dieser Form oder kerzengerade. 

Die Köstlichkeit die wir auf dem Markt gefunden haben soll nun in die Pfanne, sie passt  kaum  ganz hinein.

 

 

 

 

Während ich allerhand schneide und schnipple, zaubert Wolfgang aus den Zutaten ein fantastisches Essen. 

 

 

 

 

Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen, und ich kann euch sagen es hat so gut gemundet wie es aussieht.

 

 

 

 

Nach dieser üppigen Mahlzeit waren wir unfähig auf weitere Unternehmungen. Wir haben es uns in unserem rollenden Zuhause gemütlich gemacht und den Tag ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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