#Wahre Gastfreundschaft in Bibbona#

#Wahre Gastfreundschaft in Bibbona#

 

 

Fünf Kilometer vom Meer, in der etruskischen Riviera, findet man das mittelalterliche Städtchen Bibbona. Von unserem Campingplatz sind es gute 20 km. Diese kleine Stadt ist heute unser Ziel. Am Nachmittag soll es heute regnen, so machen wir uns am Vormittag auf den Weg. Das erste Stück fahren wir die gleiche Straße wie schon gestern, bei der Abzweigung nach Castagnetto fahren  wir uns auf der Weinstraße und nicht wieder den Berg hinauf. Kurz vor Bolghari zweigen wir links ab, jetzt beginnt für uns eine neue Strecke. Diese führt erst durch Steineichenwälder, hier könnte man sicher Trüffel finden. Wir haben leider nicht die Nase dafür, und auch kein Trüffelschwein dabei. So fahren wir einfach durch.

Ich dachte mir diese Tour heute wird weniger anstrengend, aber da haben wir uns beide geirrt. Die Straße führt auf und ab, und auf und ab, doch die Strecke ist sehr abwechslungsreich und landschaftlich wunderschön.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Weinbergen wird überall fleißig gearbeitet. Die dunklen Wolken machen mir schon ein wenig Sorgen, wir fahren genau unter der Wolke entlang.

Wir erreichen die Stadt kurz nach Mittag. Offene Gasthäuser sind nicht zu finden, so besichtigen wir kurz diesen Ort. Wir stellen die Fahrräder wieder ab und gehen die steilen Straßen zu Fuß hoch. Überall wohin sich mein Blick auch wendet, Torbögen über Torbögen. Ich nenne diese Stadt die Torbogenstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist kaum zu glauben das auch Autos die steilen , sehr engen Straßen hochfahren, jedoch sind nur wenige davon wirklich befahrbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pflastersteinwege sind nicht gerade Highheelfreundlich, es gilt auch aufzupassen wenn man wie wir mit Radschuhen unterwegs ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor der Stadt habe ich ein offenes Tor gesehen mit einem einladenden Garten, wir wollen unser Glück versuchen und sehen ob wir da etwas zu essen bekommen. Also geht es den Berg wieder hinauf, die Wolken werden immer dunkler. 

 

 

 

 

Das Tor ist noch offen, doch es ist niemand zu sehen, die Restauranttüre ist auch zu. Wir beschliessen einfach auf der Terrasse unter dem Dach unseren mitgebrachten Apfel zu verspeisen, da öffnet sich plötzlich im oberen Stockwerk eine Tür. Freundlich werden wir gefragt ob wir etwas essen wollen. Unsere Freude ist groß, wir bejahen und schon kommt die freundliche Dame mit ihrer Mutter die Treppe herunter. Kurze Zeit später steht schon ein kräftiger Hauswein auf unserem Tisch. Das ist wirklich Gastfreundschaft pur. 

 

 

 

 

In diesem Moment entleert sich die dunkle Wolke die uns schon lange begleitet hat. Wir sind jedoch im Trockenen, geniessen unseren Wein und die köstlichen Tagliatelle mit Hasen- und Entenragout. Der Regenguss ist auch schon wieder vorbei und die Sonne strahlt wieder wärmend vom Himmel.

Das Olivenöl, natürlich hausgemacht, schmeckt hervorragend, wieder kaufen wir eine Flasche. Mittlerweile haben wir mehr Olivenöl an Bord als Wein. Mal sehen ob sich das noch ändert. Wir sind jedenfalls sehr froh diesen schönen Platz, die Azienda Agricola „Colli Etruschi“ gefunden zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Kaffee mit dem letzten Stück Crostata, das die Omi noch von Oben bringt machen wir uns wieder auf den Heimweg.

 

 

 

 

 

 

Wie schon gestern nutzen wir die Gelegenheit unsere Muskeln im warmen Wasser zu entspannen, denn auf diesem Campingplatz gibt es auch 4 Whirlpools.

 

 

 

 

Nach dieser ausgiebigen Entspannung macht Wolfgang sich auf den Weg zum Kräutergarten. Hier darf man sich nach Lust und Laune bedienen. Schon seit wir hier sind geniessen wir dieses Angebot und trinken die köstlichsten frischen Tees, wie Pfefferminze, Zitronenmelisse und Zitronengras. 

 

 

 

 

Trotz des guten Mittagessens sind wir wieder hungrig, heute wird wieder einmal ein Stück Fleisch in der Pfanne landen, Wolfgang´s Spezialität. Ich bin der Vorbereiter und Beilagenkoch. Und nicht zu vergessen, ich mache auch den Abwasch. Wolfgang ist der Chefkoch und geniesst seine Rolle sehr seit er viel Zeit dazu hat.

 

 

 

 

 

 

Geplant war ja morgen weiter zu fahren, doch ich möchte gerne noch einen Tag bleiben. Da ein Ruhetag angesagt ist und ausserdem schönes Wetter möchte ich noch den Strand geniessen, nicht zum Baden aber zum spazieren. So verlängern wir um einen Tag an diesem wirklich tollen Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

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