#Wir machen Pasta im Castello Meleto#

#Wir machen Pasta im Castello Meleto#

 

 

Schon vor einigen Tagen waren wir hier, im Castello Meleto im Chianti. Da haben wir erfahren daß es auch möglich ist für 2 Personen einen Pastakochkurs zu buchen. Heute ist es soweit, für heute haben wir einen freien Termin bekommen. 

Wir freuen uns diesen schönen Platz noch einmal zu besuchen. Das Castello aus dem 11. Jht. thront inmitten weiter Weinberge hoch oben auf einem Hügel. Durch eine Zypressenallee fahren wir wieder hinauf.

 

 

 

 

 

 

Gabriella heißt die nette Dame , die uns in die Kunst der hausgemachten  Pasta einweiht. Natürlich in deutscher Sprache, denn wie es sich herausstellt kommt Gabriella ursprünglich auch aus Österreich, lebt aber schon seit 33 Jahren in der Toscana. Und das Pasta machen hat sie von ihrer Schwiegermutter gelernt. 

Das wichtigste, sagt sie, ist die Zeit. Heutzutage nimmt sich kaum mehr jemand die Zeit die Pasta (Nudeln) selber zu machen. Dabei stellt sich heraus, es ist gar nicht so schwer. Einige Dinge sind doch zu beachten. Am Besten gelingt der Teig bei Raumtemperatur mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ebenfalls sollen die Zutaten diese Temperatur haben. 

Die einzigen Zutaten für die Pasta sind Eier und Mehl, ganz fein gemahlenes Mehl. Hier verwenden sie ein biologisches Mehl aus Siena. 

Es ist schon alles hergerichtet. Auf einem Tisch liegen vor uns die Holzbretter auf denen der Teig zubereitet wird, ebenfalls ein Nudelwalker, Eier und Mehl. Mehr brauchen wir nicht dazu.

 

 

 

 

Es macht wirklich Spaß, der Teig gelingt , er wird mit den gezeigten Tricks sehr flaumig und weich. Er darf nicht kleben und nicht brechen wenn er ausgerollt wird. 

 

Wir versuchen uns an den verschiedensten Formen, schneiden Tagliatelle, Paperdelle, formen Tortellinis und einige Maschen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend besichtigen wir nocheinmal das Schloss und den Kräutergarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Theater im Castello Meleto ist seit dem Jahre 1742 unverändert.

 

 

 

 

Dieses Theater ist ein besonderer Stolz dieses Castellos. 

 

 

 

 

Erst weigerte sich die Köchin uns unsere selbstgemachte Pasta zu servieren, es sollte alles perfekt sein, und so auch die Pasta. Doch Gabriella und wir bestehen darauf unsere Pasta zu essen, auch wenn sie verschiedene Formen und Größen hat. 

Der Tisch wird auf der Terrasse gedeckt, das Menü natürlich mit besten Weinen begleitet. Gabriella kennt sich da sehr gut aus, sie ist seit 17 Jahren hier im Castello beschäftigt, kennt den Betrieb besser als jeder andere hier. Sie erzählt uns viel von früher, ist nicht mit allen Neuerungen glücklich, aber die Zeiten und die Menschen ändern sich eben überall.

Sie erzählt uns sehr viel von dieser Gegend, zeigt auf ein Dorf gegenüber auf einem Hügel, das auch zu Meleto gehört. Dort leben nach der letzten Zählung von vor 3 Monaten 21 Menschen, 3 Hunde und 7 Katzen.

 

 

 

 

Wir tafeln an einem langen Tisch gegenüber sitzend, wie üblich in alten Zeiten. Für mich sehr ungewohnt, ich werde das zuhause nicht einführen. Alles was hier serviert wird kommt aus eigener Produktion.

 

 

 

 

 

 

Unsere Pasta wird in 2 verschiedenen Varianten serviert, einmal mit Fleisch von den hauseigenen Gürtelschweinen, sie schmeckt hervorragend. Die 2. Variante ist mit Walnüssen, auch vom eigenen Baum und Pecorinokäse. Und diese schmecken einfach himmlisch. Uns tut es echt leid daß wir nicht die ganze Schüssel schaffen. 

 

 

 

 

 

 

Zum Dessert serviert uns Gabriella Cantucci mit Vin Santo, dies ist der Beste, den wir in der Toscana gekostet haben. Und was machen wir, wir kaufen wieder ein. 

 

 

 

Viel, viel später als geplant machen wir uns auf den Weg, wir wollen heute noch nach Assisi. 

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