#Assisi#auf den Spuren vom Franzl#

#Assisi#auf den Spuren vom Franzl#

 

Schon von weitem kann man die Basilika San Francesco , die hoch über der Ebene am Rande von Assisi steht, erblicken. Ich bin sehr erstaunt wie groß dieses Gebäude ist. 

 

 

 

 

 

 

Der erste Weg aber führt uns zum Campingplatz, sind wir heute doch schon etwas spät, da der Pastakochkurs (siehe vorheriger Bericht) länger gedauert hat. Auch sind wir heute zu müde um noch in die Stadt zu gehen, so verschieben wir die Besichtigung auf Morgen. 

 

 

 

Wir werden von Vogelgezwitscher aufgeweckt, in der Nähe ruft ein Esel zum Tagesanbruch und nicht wie üblich ein Hahn. Wie ich so den Vögeln zuhöre, denke ich an eine bestimmte Szene im Film über Franz von Assisi, diesen Film kann ich allen nur empfehlen, ich habe ich schon mehrfach angesehen. Da hört Franziskus den Vögeln zu  wie sie so schön singen und möchte genauso frei leben wie diese Vögel.

 

 

Vom Campingplatz Fontemaggio, der über der Stadt wunderschön inmitten eines Waldes liegt, geht ein Fußweg zu einem der vielen Stadttore, der Porta Cappuccini. Dieses Tor ist am oberen Stadtrand.

 

 

 

 

Gleich auf den ersten Blick fällt uns auf wie sauber und ordentlich hier alles ist. Diese Stadt ist ein wahres Schmuckstück. Aber Vorsicht, um diese Stadt wirklich zu erkunden sollte man gut zu Fuß sein, denn es geht ständig steil auf und ab, über Wege und viele Stufen. Ich erinnere mich an Positano, da sind wir damals hunderte Stufen gestiegen jeden Tag. Hoch über der Stadt thront die Festung Rocca Maggiore, hier wurden berühmte Szenen des Filmes „Brother Sun and Sister Moon“ gedreht. 

 

 

 

 

Wir marschieren die steilen Straßen und Stufen hinab in die Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Kirche die wir besichtigen ist die Cattedrale di San Rufino. In dieser Kirche wurde Franz von Assisi getauft.

 

 

 

 

Weiter bummeln wir an romantischen Innenhöfen vorbei zur Piazza del Commune, dem Hauptplatz von Assisi. Hier genehmigen wir uns bei bester Aussicht einen Café.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder gestärkt besichtigen wir die Chiesa di S. Maria Sopra Minerva, sie sieht mit ihren Säulen sehr mächtig aus. Innen sind diese Kirchen alle sehr einfach gehalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser nächstes Ziel ist die Basilika di San Francesco. Durch die Via San Francesco, wo schon seit Jahrhunderten gehandelt und verkauft wird, erreichen wir diese in kurzer Zeit. Sie ist wohl das Ziel jedes Touristen hier. Der Andrang hält sich heute in Grenzen, obwohl Samstag ist. Aussagen zufolge stehen die Menschen in der Hauptsaison oder am Wochenende Schlange um in diese Basilika besichtigen zu können. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach kurzer Taschenkontrolle durch das Militär dürfen wir eintreten. Wir betreten erst die Unterkirche, denn die Basilika besteht aus einer Unterkirche und einer Oberkirche. Leider ist das Fotografieren strengstens verboten und wird auch überwacht. Über Lautsprecher ertönt die Stimme „No Foto“, sobald jemand nur in Versuchung kommen könnte den Fotoapparat einzuschalten. 

Die Unterkirche ist reichlich mit Fresken bemalt, die Hauptfarbe in dieser Kirche ist blau. Hier in der Unterkirche ist auch der Hl Franziskus und Klara von Assisi zur letzen Ruhe gebettet. Der Raum ist nicht sehr hoch, denn direkt darüber befindet sich die Oberkirche. Ich bin ganz begeistert, dieses Kirchenschiff ist wirklich wunderschön und auf jeden Fall sehenswert. 

Durch einige Stufen gelangen wir in einen Innenhof, hier darf man ein Foto vom Kreuzgang machen, doch schon wenige Stufen späte, in der Oberkirche ist wieder strenges, überwachtes Fotoverbot ( bei Strafe, was immer das auch heißen mag). Auch die Oberkirche ist durchgehend mit sehr bunt mit Fresken bemalt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun geht es wieder über viele Stufen hoch zur Piazza Kommunale, dort wollen wir uns für die weitere Besichtigung stärken. Auf der Terrasse einer Trattoria mit bestem Ausblick auf den Platz speisen wir vorzüglich. Nebenbei beobachten wir die Vögel und die Menschen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind bereit für neue Entdeckungen, unser nächstes Ziel ist die Kirche Santa Maria Maggiore. Dies ist eine der ältesten Kirchen in Assisi. Hier hat Francesco das Armutsgelübde abgelegt. Die Kirche wurde auf den Resten eines römischen Tempels errichtet und war bis 1039 die Kathedrale von Assisi.

 

 

 

 

Vorbei an der Porta Nuova in der Unterstadt gelangen wir zur Basilika di Santa Ciara. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine weitere, letzte Kirche für heute ist die Abazia di San Pietro. Hier werden Vorkehrungen für ein Fest getroffen.

 

 

 

 

Nun heißt es wieder die Schnürsenkel fester ziehen, es geht wieder bergauf, Treppen über Treppen, steile Wege, vorbei an allerlei sehenswertem, wie Straßenmalern, anderen Malern, vergessenem Stock des Francesco……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbei an Apotheken in alten Gebäuden, verkleideten Weinflaschen 

 

 

 

 

 

 

 

Und immer wieder säumen lauschige Plätzchen unseren Weg. Die ganze Stadt ist sehr liebevoll hergerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So eine Stadtbesichtigung macht müde, so machen wir uns weiter  über Stufen und steile Gassen auf den Heimweg. 

 

 

 

 

 

 

 

Wie in jeder Stadt in Italien gibt es auch hier eine besondere Bäckerei, ohne diese können wir natürlich nicht nach Hause gehen. 

 

 

 

 

 

Am Campingplatz angekommen geniessen wir wieder den Gesang der Vögel und die Ruhe. 

 

 

 

 

 

 

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