Der Traum vom Abenteuer -Offroadmesse in Bad Kissingen

Der Traum vom Abenteuer -Offroadmesse in Bad Kissingen

 

DER GROSSE TRAUM VOM ABENTEUER

 

 

Kaum zuhause aus Sizilien machen wir uns schon wieder auf den Weg. Unser Ziel ist Bad Kissingen in Deutschland, wo diese Woche die Abenteuer Allrad stattfindet. Eine Offroadmesse, die uns auf Grund neuer Reisewünsche sehr interessiert. 

Die Anreise ist laut Ausschreibung erst ab Mittwoch Mittag erlaubt. Um doch rechtzeitig dort zu sein machen wir uns schon am Dienstag auf den Weg bis nach Würzburg. Wir verbringen einen schönen Nachmittag in der Stadt und am Ufer des Main, wo wir auch für die Nacht einen tollen Platz gefunden haben. 

 

 

 

 

Voller Spannung machen wir uns am Mittwoch nach dem Frühstück auf den Weg um ja nicht zu lange im Stau der anreisenden Wohnmobile zu stehen. 

Mit großer Verwunderung stellen wir fest daß es noch gar keinen vorausgesagten Stau gibt. Wir bezahlen den Eintritt für 3 Nächte und unsere Verwunderung steigt ins unermessliche. Die Wiesen sind schon so was von vollgeparkt daß wir in einer Ecke glücklicherweise noch einen Platz für Henriette finden. Da wir nicht bis zum Ende der Messe bleiben wollen, sondern am Samstag die Heimreise antreten, möchten wir vermeiden eingeparkt zu werden. So steht Henriette neben Paula, die 6 Jahre lang um die Welt gereist ist. Wir freuen uns schon auf den Vortrag über diese Reise.

 

 

 

Auch wenn Reservierungen von Plätzen nicht erlaubt sind, haben einige riesige Flächen mit rot-weiß-roten Bändern abgesperrt.  Unsere „Nachbarn“ erzählen daß sehr viele schon am Sonntag oder Montag angereist sind. 

Wir machen uns gleich mal auf den Weg um uns ein wenig umzusehen und kommen aus dem Staunen kaum heraus. Mittlerweile hat auch die Anreise so richtig Fahrt aufgenommen, die Kolonne bricht bis zur letzten Minute um 22 Uhr nicht mehr ab. Solange ist die Einfahrt erlaubt. Und wie es sich herausstellen soll, geht es weiter so, jeden Tag. 

 

 

 

 

 

 

Unglaublich wo all diese Fahrzeuge noch Platz finden. Dieses Jahr soll der Ansturm so groß sein wie noch nie, also werden noch weitere Wiesenplätze freigegeben. Kleinere Fahrzeuge finden immer wieder eine Lücke, da ist Einfallsreichtum gefragt. Wer kann schon von sich behaupten auf einem Kreisverkehr gecampt zu haben?

 

 

 

 

2 große Wohntrucks sind nach 12 Monaten Reisezeit aus Australien hier angekommen. Die Unterschiedlichkeit der Wohnmobile und Adventurefahrzeuge ist enorm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Großteil der Fahrzeuge wurde sichtlich in Eigenbau ausgebaut, manche mit viel Liebe zum Detail und manche sehr rustikal und eben nur zweckmässig. So manches wird auch  zum Verkauf angeboten.

Und manch einer hat sich sicherlich einen Kindertraum erfüllt – ein eigenes Feuerwehrauto. Diese gibt es recht günstig zu kaufen, wenige Kilometer am Tachostand und bestens gepflegt. Nur der Ausbau zu einer rollenden Wohnung muß noch finanziert werden.

 

 

 

 

 

 

AUF GEHT´S ZUM MESSEGELÄNDE

 

Mit Shuttlebusses werden die Menschenmassen zum einige Kilometer entfernten Messegelände gebracht. Die Organisation funktioniert hervorragend. 

Wir treffen Norbert und Rita sowie Jutta und Winfried. Diese Vier waren mit uns  in Süd- und Zentralamerika unterwegs. Die Wiedersehensfreude ist groß. Später treffen wir dann noch Peter und Sonja, die ebenfalls mit auf der Panamerikana waren. 

 

 

 

 

Auf dem Messegelände werden sicherlich viele Träume geboren – manche zerplatzen in Sekunden..

 

Diese Vielfalt an verschiedenen Fahrzeugen, Ausbauten, Zubehör ist gigantisch.  Wir haben oder hatten auch einen Plan – dieser wurde jedoch ziemlich gleich über den Haufen geworfen. Nein, kein Wohnmobil mit Terrasse, obwohl sogar diese Variante verwirklicht wurde.

 

 

 

 

Es gibt für jede Art des Reisens sicherlich das richtige Fahrzeug. Jedoch sollte jeder wissen wie denn der Reisestil aussehen soll. Abenteuer oder Luxus – beides ist nicht für jeden realisierbar. 

 

 

 

 

 

 

Wir sind da etwas minimalistischer eingestellt und treiben uns eher in der Abteilung der kleinen Allradfahrzeuge herum. Luxus bietet uns Henriette, doch für mehr Abenteuer sind doch Grenzen gesetzt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fasziniert sind wir aber auch von exotischen und aussergewöhnlichen Fahrzeugen. Wie sieht es wohl da drinnen aus?

 

 

 

 

 

 

Neben sehr interessanten Reisevorträgen können auch Testfahrten mit verschiedenen Fahrzeugen gemacht werden. Da geht es durch Wassergräben und Matsch, sogar über eine Wippe kann gefahren werden.

 

 

 

 

 

 

Ein Highlight dieser Messe ist jedoch das Treffen mit Johann. Mit ihm haben wir vor 5 Jahren eine Selbstfahrer – Safaritour durch Namibia und Botswana gemacht. Seither träume ich immer wieder von Afrika. Mir kommt es vor als wenn wir uns erst gestern verabschiedet hätten. 

 

 

 

 

Wir verbringen 2 sehr interessante, informative Tage  und viel Zeit mit unserem Freund und seiner Frau Silvia. Dieses Wochenende hatte es so richtig in sich….Spannung, Spaß und viele neue Eindrücke. Diese Erinnerungen  begleiten uns auf dem Weg nach Hause.

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