Bestohlen in Verona -ein trauriges Ende unserer Reise

Bestohlen in Verona -ein trauriges Ende unserer Reise

Es sollte ein schöner Kurztrip nach Italien werden. Angefangen hat er auch wirklich schön. Wir entfliehen dem schlechten Wetter und fahren über den Reschenpass nach Südtirol. Der See wurde wegen des Baus einer neuen Straße geleert, doch nun wird er langsam wieder gefüllt.

Unseren ersten Stopp legen wir in Taufers im Münstertal ein. Wir wandern zu einer der Kirchen hoch und lassen den Blick über das Tal schweifen. Weiter unten weckt eine kleine Kirche unsere Neugierde. Über einen schmalen Steig erreichen wir die St. Johann Kirche. Wir erfahren daß dies eine der ältesten und historisch interessantesten Kirchen Tirols ist. Diese Kirche wurde in mehreren Bauphasen erstellt, der Großteil stammt aus dem 12. Jahrhundert.

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Wir fahren weiter nach Goldrain, wo wir beim Kräuterschlössl schon unseren reservierten Parkplatz finden. Ein Paradies für Auge und Nase.

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Wir wandeln durch den Garten und riechen und schmecken allerlei Kräuter und wunderbar duftende Rosen. Wir kaufen im großen gut sortierten Hofladen ein. Hier könnte man doch glatt in einen Kaufrausch verfallen.

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Am nächsten Tag geht es weiter nach Rovereto. Wir spazieren durch die Stadt und natürlich verlassen wir diese nicht ohne einen Cafebesuch.

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Rovereto

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Südlich des Gardasees liegt unser nächstes Ziel auf einer Gemüsefarm. Wir kaufen frischen Salat und Gemüse, köstliche Marillen und Kirschen. Entlang des Minzio radeln wir am späten Nachmittag nach Peschiera.

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In dem kleinen Städtchen ist die Hölle los. Ich wundere mich über die venezianische Gondel beim Eingang in die Stadt. Der Gondoliere wartet trotz Ansturm auf die Stadt auf Gäste, um diese um die Festung zu rudern.  Ist doch ein Unterschied zu Venedig. Wir machen einen kurzen Rundgang und fahren wieder zurück.  

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Nach einer ruhigen Nacht fahren wir erneut los, dieses mal mit den Bikes zum Gardasee. Leider führt der Weg nur bis nach Peschiera dem Fluß entlang, dann geht ein Radweg mit zahlreichen Hindernissen bis nach Sirmione. Die letzten Kilometer wälzt sich eine Menschenschlange in Richtung Stadt.

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Ebenso eine Autoschlange. Die Parkplätze sind alle schon voll. Unglaublich. Wir ketten die Räder an und erkunden die Stadt zu Fuß. Doch erst stärken wir uns mit einer Pizza, solange noch Platz in den Restaurants ist.

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Der ganze Rummel findet am Anfang der Stadt an, je weiter wir uns von Zentrum entfernen, umso ruhiger wird es. Ganz am Ende finden wir etwas Abkühlung im schönen Park „Maria Callas“.

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Nach 2 Tagen decken wir uns erneut mit frischem Obst und Gemüse ein und verlassen die Gemüsefarm. Wir besuchen einen Bierbrauer in Ceresana, der am Wochenende auch Stellplätze anbietet. Ausserdem sammelt er alte amerikanische Autos. Obwohl wir nicht am Wochenende da sind zeigt uns seine Frau die Autoausstellung.

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Anschließend genehmigen wir uns eine Bierverkostung und kaufen einige Flaschen verschiedene Biere. Er bietet uns an doch hier stehen zu dürfen. Wir haben aber schon andere Pläne und fahren weiter nach Mantua.

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 Am Stellplatz vor der Stadt ist erst mal Ruhe angesagt. Dann wandern wir zu Fuß über die Brücke in die Stadt. Diese ist wirklich sehenswert.

Eindrucksvolle Palazzos, ein wunderschöner, beeindruckender Dom und eine schlichte Franziskus Kirche. Eine Überraschung ist die Rotonda di San Lorenzo, eine 1000 Jahre alte Kirche, die komplett rund ist. Einige der mittelalterlichen Fresken – Reste sind noch sichtbar. Anschließend besichtigen wir den imposanten Dom. Wir sind begeistert..

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Anschließend besichtigen wir den imposanten Dom. Wir sind begeistert. Ganz gegensätzlich ist die Kirche des H. Franziskus. Schlicht und doch schön.

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Am nächsten Tag statten wir der Stadt noch einen Besuch ab, bevor wir sie wieder verlassen. Der Palazzo Te hat heute leider geschlossen, wir entscheiden und den Palazzo Ducale zu besichtigen. Dieser wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert errichtet.

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Die Pracht dieser Räume ist noch gut nachvollziehbar. Teilweise schon schön restauriert, manches noch in Arbeit.

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Auf einem Weingut nahe Verona werden wir sehr nett von der Gastgeberin empfangen. Wir wollen eine Biketour in die Stadt unternehmen und bekommen von ihr auf Kommot eine Route die nicht so viel entlang der Straße führt.

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Am Fluß entlang gibt es jedoch noch einige Hindernisse zu meistern, die das Hochwasser hinterlassen hat. Es macht jedoch Spaß hier entlang zu fahren.

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In Verona angekommen ketten wir unsere Bikes wie üblich an einem sehr belebten Platz an, direkt vor der Arena an einem Laternenpfahl. Wie üblich machen wir ein Foto, soll für die Versicherung notwendig sein. So hat man das uns zumindest erklärt.

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Wir genehmigen uns eine Abkühlung und spazieren das kleine Stück in die Stadt um den berühmten Balkon von Romeo und Julia zu besichtigen.

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Nicht mal eine halbe Stunde waren wir weg. Als wir zurückkommen sind unsere E-Bikes verschwunden. Der Security vor der Arena meinte das passiere jeden Tag. Unglaublich wo hunderte Menschen sind und keinen kümmert das. Und keiner soll was gesehen haben? Ich denke mir da meinen Teil. Es ist auch weit und breit keine Polizei zu finden. Wir gehen 2 Mal um den ganzen Platz, kein Polizist weit und breit. Wir rufen an und bekommen die Anweisung auf das Revier zu kommen. Weiter entfernt in einer Seitengasse finden wir die Polizeistation. Das Protokoll wird aufgenommen und es bleibt uns nichts anderes übrig als mit einem Taxi zum Weingut zurückzufahren.

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Die Bestürzung des Winzers ist ebenso groß wie unsere Enttäuschung. Verona wird uns dieses Mal in besonders schlechter Erinnerung bleiben. Dazu noch die Weigerung der Versicherung den Schaden zu übernehmen. Es hilft nichts, es ist frustrierend. Wir gönnen uns dennoch eine Weinprobe mit dem netten Winzer.

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Wir wollen der Hitze entfliehen und fahren in die Berge hinter dem Gardasee. Dort liegt sehr idyllisch der Idro See. Hier waren wir vor einigen Jahren schon mal. Mit weniger Gewicht in der Garage und Bikes im Wert von € 10.000. Wir wollen den Schock ein wenig verdauen und einige Tage an diesem schönen Campingplatz verbringen.

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Bei einer Wanderung auf den Stegen durch das Naturschutzgebiet können wir zahlreiche Vögel beobachten.

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Am nächsten Tag unternehmen wir eine Bootsfahrt um den See mit Zwischenstopp in Lemprato. Wir steigen jedoch schon in Idro aus und spazieren die restlichen 2 Kilometer dem Ufer entlang. Erst begeben wir uns in die schmalen hinteren Gassen des Ortes und sind echt überrascht.

Die Gassen sind mit kleinen runden Steinen gepflastert und überall vor den Haustüren die verschiedensten Dekorationen. Unglaublich schön anzusehen.

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In Lemprato gönnen wir uns ein richtig gutes Mittagessen in einem schönen Gastgarten. Dann drängt die Zeit, wir müssen wieder auf das Schiff.

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Da wir ja keine Bikes mehr haben sind wir ein bisschen eingeschränkt. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und begeben uns auf den Pfad zum Castello San Giovanni, das hoch oben auf einem Felsen thront.

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Es erinnert mich fast an die Meteora Klöster in Griechenland. Der Weg ist recht steil, aber gut gepflegt. Oben angekommen gibt es heute keine Besichtigung, da alles für eine Hochzeit hergerichtet ist. Die Aussicht allein war jedoch den Aufstieg schon wert.

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Wir entschließen uns zur gegenüber liegenden Ortschaft Bondone zu wandern. Von der Ferne sieht dieses Dorf ziemlich modern aus, deshalb sind wir sehr überrascht was uns dort erwartet. Hinter den neueren Häusern befindet sich der alte Ortskern, und dieser ist wirklich etwas Besonderes. Zwischen den aneinander gereihten Häusern gibt es immer wieder riesige bogenartige Durchgänge zur nächsten Gasse. Bondone wird auch als „piu bello d´italia“ bezeichnet, eines der schönsten Dörfer Italiens. Es ist zumindest sehr Besonders.

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Wir verlängern unseren Aufenthalt um einen Tag, und sitzen den ersten Regentag unserer Reise hier ab. Über Landstraßen fahren wir wieder in Richtung Norden, vorbei am malerischen Molveno See. Ein mondäner Ort reiht sich an den nächsten. Ein Luxushotel reiht sich an das Nächste.

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Unser Ziel heute ist Völs am Schlern, wo wir auf dem Stellplatz außerhalb des Campingplatzes den letzten freien Platz ergattern. Mit dem Bus fahren wir in die Stadt, spazieren durch das Dorf. Nach der Besichtigung der Kirche wandern wir noch hoch auf den Hügel zur kleinen Kirche St. Peter.

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Wir verzichten auf einen Platz auf dem überfüllten Camping um mehr als 60 Euro und fahren ein Stück weiter nach Kastelruth. Hier parken wir uns auf einem großen Stellplatz ein bei einer urigen Pizzeria. Die Aussicht auf die Berge ist auch hier fantastisch, und das um 10 Euro pro Tag. Wasser und Müllentsorgung inklusive. Nur ein kurzer Spaziergang und schon sind wir im Zentrum, wo es einige wirklich wunderschön kunstvoll bemalte Häuser gibt.

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Das Wetter bleibt besser als erwartet. Wir packen die Regenjacke ein und fahren mit dem Sessellift auf die Alm. Ein sehr alter, gemütlicher Lift. Ganze 20 Minuten dauert die Fahrt.

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Weiter wandern wir durch einen schönen Wald zur Schafstall Alm und weiter wieder zurück ins Tal.

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Nach Cappuccino und Apfelstrudel sind wir gestärkt für den nächsten Aufstieg. Steil aber kurz ist der Weg auf den Kalvarienberg. Ich staune nicht schlecht was es da oben zu sehen gibt.

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Am Abend spannt sich ein schöner Regenbogen über die Landschaft, am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne. Ein schöner Tag für die Heimreise. 

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