Alte Steine und neuer Wein – von Mykene nach Nemea

Alte Steine und neuer Wein – von Mykene nach Nemea

In Griechenland gibt es nicht nur Strand und Bergdörfer. Es gibt auch ein Weinbaugebiet. Da kommen wir natürlich nicht drumherum. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir jedoch noch eine schöne archäologische Anlage, die in Mykene. 

Schon bei der Anfahrt können wir einen ersten Blick auf die Anlage werfen, die auf einem Hügel thront. Der kleine Parkplatz ist schon sehr voll, es stehen auch schon Busse da. Der Eintritt ist heute frei.

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Auf dem Gelände angekommen ist es doch nicht so überlaufen wie Anfangs gedacht. Die ersten Busse fahren auch schon wieder weg. So können wir die Anlage in Ruhe besichtigen.

Mykene war in der Bronzezeit Königspalast, Festung und Hauptstadt der Region Argolis auf dem Peloponnes. In Mykene herrschten die mächtigen Könige Atreus und Agamemnon

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MONIKA KOCH

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Gleich nach dem Eingang geht es tief in die Erde, wir sehen auf das Löwengrab. Dies ist ein mächtiges Kuppelgrab mit 15 Metern Durchmesser und wird auf 1450 v. Chr. datiert.

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MONIKA KOCH

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Wir durchschreiten das Löwentor, ein Symbol für die Macht des mykenischen Königreichs. Dieser Haupteingang zur Zitadelle von Mykene stammt von 1250 v. Chr.

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Schön angelegte befestigte Wege führen durch die Anlage, die Aussicht ist in jede Richtung wunderschön. Sich die Stadt genau vorzustellen ist nicht einfach.

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Das Museum ist nicht weniger spannend. Unglaublich wie viele unterschiedliche Dinge hier gefunden wurden. 

Hier werden Waffen, Keramik, Freskenreste, Linear B Tafeln und Schmuck aus Mykene ausgestellt. Wer hier auf die berühmte Goldmaske des Agamemnon hofft, wird etwas enttäuscht sein. Das Original befindet sich im Archäologischen Museum in Athen, in Mykene wird eine Kopie gezeigt.

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IEin Stück entfernt der Anlage liegt die ehemalige Schatzhaus. Es wird heute als das prachtvollste der in Mykene erhaltenen Königsgräber bezeichnet. Es ist ein unterirdischer Tholosbau, der um 1250 v. Chr. erbaut wurde.

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MONIKA KOCH

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Beim Eingang in die Schatzkammer steht auf einem Schild geschrieben , „nur max. 5 Personen“. Plötzlich drängt sich ein ganzer Reisebus in dieses Gewölbe. Jeder will der erste sein. Wir suchen uns einen Weg durch diese Menschenmasse und verlassen fluchtartig diesen Ort.

In Nemea lassen wir uns bei einer Weinprobe in den Geschmack der griechischen Weine einführen.

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Der Platz im Wohnmobil ist knapp, ganz ohne verlassen wir dieses Weingut aber doch nicht.

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Auch in Nemea lohnt es sich einen Stopp einzulegen. Schon von Weitem können wir die Säulen der Anlage sehen. Auch hier ist der Eintritt heute frei. Ansonsten kostet dieser 12 €.

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Die bedeutendste Sehenswürdigkeit in der Ausgrabungsstätte ist sicherlich der Zeus – Tempel aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Dieser wurde in den letzten Jahren an Hand von Trümmerteilen teilweise rekonstruiert.

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MONIKA KOCH

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Das Gelände ist nicht sehr groß, jedoch sehr sehenswert. Auch das Museum ist unbedingt einen Besuch wert. Unzählige Funde aus verschiedenen Ausgrabungsorten werden in schön beleuchteten Glasvitrinen präsentiert. 

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Wir bekommen die Erlaubnis am Parkplatz vor dem Gelände der Ausgrabung zu übernachten. Es gesellt sich noch ein zweites Wohnmobil aus Frankreich zu uns. Ich nutze die Gelegenheit kurz vor Sonnenuntergang nochmal zu den Säulen zu gehen um Fotos zu machen. 

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fbt

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Spät am Abend, es ist schon dunkel, stellen 2 Radfahrer ihr Zelt in der Ecke des Parkplatzes auf. In der Früh sind sie sehr froh und dankbar über den heißen Tee, den wir ihnen bringen. Sie kommen aus Holland und fahren 3 Wochen durch  Griechenland.

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