#Biketour nach Tindari#Pony´s und Drahtesel#

#Biketour nach Tindari#Pony´s und Drahtesel#

 

 

Gestern sind wir den Fußweg nach Tindari aufgestiegen, heute erklimmen wir den Berg mit dem Rad. Aber nicht über den Steig mit den vielen Stufen sondern entlang der Straße. Es fahren kaum Autos, das macht die ganze Sache angenehm. 

 

 

 

 

Von diesen Bikern werde ich überholt, aber nur weil ich eine Fotopause einlege. Die Aussicht ist einfach zu schön um einfach nur auf die Straße zu schauen.

 

 

 

 

Unter uns liegt die Bucht und die kleine Stadt Patti, und über uns kann ich schon das Santuario di Tindari sehen, die Kirche die der schwarzen Madonna gewidmet ist. Gestern haben wir sie schon besucht, heute zweigen wir nicht in Richtung Gipfel ab, sondern fahren weiter zur Antica Tinderi, einem Weingut. 

 

 

 

Heute ist die Sicht um vieles besser als gestern, so können wir bis zu den Liparischen Inseln sehen.

 

 

 

 

Wir radeln so den Weg entlang, als Wolfgang plötzlich stehen bleibt. Er meint, jetzt wäre ich gefragt. Der Weg wird versperrt von einigen Pony´s.

 

 

 

 

Zuerst sehen sie mich nur an, als ich  mich ihnen nähere laufen sie los. Wir laufen langsam hinterher. Immer weiter, immer schneller, so steigen wir wieder auf die Räder und folgen langsam. Wird nicht mehr lange dauern dann sind sie zu sechst, denn zwei von ihnen sind trächtig. 

 

 

 

 

Plötzlich bleiben sie stehen, drehen sich um. Wir stoppen unsere Fahrt ebenfalls. Ich lege mein Rad ab, gehe ganz langsam auf die Gruppe zu und an dem ersten Pony vorbei. Es läuft los, alle anderen hinterher, an uns vorbei. Die Pferdchen laufen heim , wir radeln weiter.

 

 

 

 

 

 

Angekommen bei der Antica Tindari müssen wir leider erfahren daß das Restaurant geschlossen ist, erst am Abend gibt es wieder Speis und Trank. Wir setzen uns in die Sonne, trinken das Wasser aus unserer Flasche und essen trockenes Brot, das ich im Rucksack mitgenommen haben, für alle Fälle. Und das ist so ein Fall. 

Bevor wir wieder aufbrechen treffen wir die Pina, die Chefin dieses Weinguts. Wir erfahren daß sie Wein nach Lienz in die Weinphilo geliefert haben und sie Alexandra und Mario kennt. Wie klein ist doch die Welt. Die Weinphilo war unser Stammlokal als ich noch in Lienz gelebt habe.

 

 

 

 

Gestärkt mit Wasser und Brot machen wir uns auf die Heimreise. 

 

 

 

 

Wir treffen wieder auf die Pony´s, diesmal grasen sie aber friedlich auf einer Wiese. Da sind sie wohl freiwillig wieder hinein, denn der Zaun ist kaputt. 

 

 

 

 

Das Agritourismo Oliveri hat seine Tore geöffnet, das haben wir schon beim Anfahren des Berges gesehen, so rollen wir diesen wieder hinunter und kratzen die Kurve in diese Anlage. Wir werden sehr freundlich empfangen, bekommen was zu Essen und einen kräftigen Hauswein. 

Nach einem kleinen Nickerchen auf dem Campingplatz gehe ich nocheinmal zum Strand, morgen geht die Reise ja wieder weiter. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am späteren Nachmittag sitzen wir noch mit Maria und Franz Josef aus unserem Heimatdorf zusammen  um ein bisschen zu ratschen. Solche Zufälle muß man feiern. Morgen trennen sich auch unsere Wege wieder. Wir fahren nach Cefalu.

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