#Umleitung auf Italienisch#Keramikstadt Santo Stefano#

#Umleitung auf Italienisch#Keramikstadt Santo Stefano#

 

Heute heißt es wieder Abschied nehmen aus unserem Eucalyptuswald – Campingplatz in Oliveri. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns darauf geeinigt nicht auf der Autobahn nach Cefalu zu fahren, denn dort folgt ein Tunnel dem Anderen, und diese sind zum Teil sehr finster. Ausserdem sind viele Baustellen auf der Strecke. So fahren wir auf der SS113 schön der Küste entlang. 

 

 

 

 

 

 

In Patti weist ein Schild auf eine Umleitung hin, LKW´s bis 3,5 Tonnen dürfen aber fahren. Also gilt das auch für uns. So freuen wir uns sehr auf die schöne Aussicht, es herrscht kaum Verkehr auf dieser Straße.

 

 

 

 

 

 

So an die 6 km nach Patti beginnt die Umleitung, die Straße ist gesperrt und die Umleitung führt auf den Berg hinauf. Auch hier steht wieder der Hinweis für die 3,5 Tonnen. Doch zusätzlich ist hier ein Schild angebracht, für Wohnmobile Fahrverbot. Es bleibt uns nichts anderes übrig als umzudrehen. So fahren wir die paar Kilometer eben wieder zurück und erfreuen uns diese kurze Strecke noch einmal der schönen Aussicht. 

 

 

 

 

Wir fahren dann doch auf der Autobahn durch die zahlreichen Tunnels bis Santo Stefano di Camastra.

 

 

 

 

 Diese Stadt ist neben Caltagirone eines der wichtigsten Zentren traditioneller Keramikproduktion. Hier  reihen sich Werkstätten mit Verkauf, wo – vom einfachen, rustikalen Geschirr über Souvenirs bis hin zu Nachbildungen von altsizilianischen Motiven – alles zu haben ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die SS113 führt direkt durch die Stadt. Die Seitenstraßen sind besser zum meiden, besonders mit dem Wohnmobil. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir fällt auf daß überall ältere Männer in Gruppen herumstehen oder sitzen und sich unterhalten, scheint eine beliebte Sonntagsbeschäftigung zu sein. 

 

 

 

 

Wir finden ein tolles Lokal mit fantastischer Aussicht. Am Nebentisch speist eine italienische Familie, genuagenommen sind es 2 junge Familien. Der ca. 4-jährige Junior bekommt schon vor allen anderen 2 Teller Nudeln serviert, die im Nu verspeist sind. Dann geht das Sirenengeheul seines Computerspiels los. Wolfgang bittet ihn ein bisschen leiser zu sein, da fragen die Erwachsenen „warum denn“. Nach einigem hin und her sehen sie es dann doch ein und der Computer wird leiser gedreht, sehr zum Unwillen des jungen Mannes. Das ist die heutige Erziehung, sicher nicht nur in Italien.

Das Essen schmeckt dann doch hervorragend. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Santo Stefano di Camastra fahren wir wieder auf der SS113 bis zu unserem Campingplatz kurz vor Cefalu. Diesmal ohne Umleitung. 

 

 

 

 

Auch der heutige Platz liegt direkt am Meer, die Aussicht ist einfach nur schön.Wir beschliessen noch einen kleinen Spaziergang zu machen in das nahegelegene Dorf Finale. Die Geschäfte sind alle geschlossen, es ist Sonntag, manche Kneipen haben geöffnet. Wir kommen an einem kleinen Garten vorbei, in diesem steht eine Datura, ein Trompetenbaum. So viele Blüten dieser Art habe ich noch nie auf einem Baum gesehen. Und was ich auch nicht wusste, sie duften himmlisch. 

 

 

 

 

 

 

Aber auch Artischocken und anderes Gemüse wächst in diesem kleinen Garten.

 

 

 

Diese Auto – Bankkombination finde ich irgendwie witzig.

 

 

 

 

Bald darauf geht die Sonne langsam am Horizont unter und wir machen uns auf den Heimweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

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