Halbinsel Valdez

Halbinsel Valdez

Von El Condor nach Puerto Piramides auf der Halbinsel Valdez

 

 

Wer kennt ihn nicht, den Film von Alfred Hitchcock, „DIE VÖGEL“. Wir werden heute morgen von sehr, sehr vielen der Loros durch ihr lautes Geschrei geweckt. Überall fliegen sie in Scharen herum, sitzen auf den Stromleitungen.

 

 

 

 

 

 

Wir gehen hinunter in Richtung Strand, dort können wir die vielen Löcher in der Küstenwand sehen , wo sie ihre Nester haben.

 

 

 

Dann geht die Reise los, heute haben wir eine weite Strecke zu bewältigen, wir fahren 530 Kilometer zur Halbinsel Valdez. Dies ist ein Naturschutzgebiet, wo es zahlreiche, verschiedene Tiere zu beobachten gibt.

Die Fahrt ist anfangs durch den starken Regen sehr anstrengend, doch dann besteht die größte Herausforderung darin, die Konzentration zu halten wenn die Straße immer nur gerade aus geht. Irgendwann kommen dann einige Kuppen, auf die wir neugierig zusteuern, die Spannung steigt, bis wir oben sind und sehen daß die Straße ewig so gerade weiterführt.

 

 

 

 

Irgendwann nach ca. 400 Kilometern rufe ich erfreut „sieh mal, Berge“. In weiter Ferne kann ich einige Hügel ausmachen, die ersten seit Tagen.
Der Campingplatz liegt hinter einer Düne. Gleich davor befindet sich ein breiter Sandstrand. Es gibt hier zwar Duschen, die sind aber zugesperrt, da das Wasser knapp ist. Die Entsalzungsanlage ist kaputt. Für uns kein Problem, haben wir doch Wasser vollgetankt und können bequem im Wohnmobil duschen.

 

 

 

 

Puerto Piramides ist ein netter kleiner Ort mit urigen Restaurants. Hier können wir uns von den langen Fahrtagen etwas erholen, wir bleiben 3 Nächte an diesem Ort. Und testen selbstverständlich die Küche hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wartet wieder ein Highlight auf uns, eine Bootsfahrt zu den Walen. Die Weibchen kommen in diese Bucht um ihre Jungen zu gebären und die ersten Monate aufzuziehen. Heute bekommen wir Nordkaper und Südkaper zu sehen. Die Jungen wiegen bei der Geburt stolze 3-5 Tonnen und benötigen 200 l Milch pro Tag. Ausgewachsen sind sie 18 Meter lang. Es ist ein besonderes Erlebnis diese Giganten aus der Nähe zu beobachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Rückfahrt schippern wir nahe einer Seehundkolonie vorbei wieder in den Hafen.

 

 

 

 

Es ist schön eifach in einer Hafenkneipe zu sitzen und das Geschehen rund um den Hafen zu geniessen. Dabei entdecken wir auch einen ganz speziellen Laden. Uns ist schon öfters aufgefallen daß die „lila Milchkuh“ hier in Südamerika ganz gut vertreten ist.

 

 

 

 

Neuer Tag, neues Abenteuer. Wir dürfen mit Norbert und Rita in ihrem Actionmobil mitfahren, es geht rund um die Halbinsel. Die große Runde ist 210 Kilometer lang, davon sind 200 Kilometer Sandpiste. Die Piste ist in relativ gutem Zustand, mit kleineren Reifen kann es jedoch sehr holprig werden, vor allem über die Begrenzungsgitter. Wir kommen auch an einem Salzsee vorbei, der in den typischen Farben leuchtet.

 

 

 

Wir fahren erst nach Punta Delgada, dort lebt eine große Kolonie Seelöwen.

 

Weiter geht die Fahrt der Ostküste entlang nach La Elvira, wo wir wieder Seelöwen und Seeelefanten besichtigen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Orcas sollen erst im April nach Valetta Valdez kommen. Wir kommen ganz nah an die Magellan Pinguine heran, die hier in Erdlöchern ihre Eier abgelegt haben. Deren Hauptbeschäftigung besteht aus sich putzen, sie lassen sich nicht aus der Ruhe brigen, was wir auch nicht wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Guanakos grasen überall in der Nähe der Straße, manche überqueren diese auch vor unserem Fahrzeug.

 

 

 

Pampahasen sind ausgesprochen lustig aussehende Tiere, da wir uns ihnen im Windschatten nähern kommen wir auch an diese sehr nah heran und können sie mit ihrem Nachwuchs bestaunen. Wir kommen zum Teil ganz nah an diese Tiere heran und die Kameraauslösung läuft ununterbrochen.

 

 

 

Ganz oben in Punta Norte lassen sich wieder Seeelefanten und Seelöwen die Sonne auf den Bauch scheinen. Unvorstellbar daß sich diese Tiere im Wasser schnell bewegen können, so plump wie sie auf der Erde sind.

 

 

 

 

 

 

Leider haben alle Restaurants noch geschlossen, die Saison beginnt auch hier erst. Wir wissen uns zu helfen und ruck zuck steht ein Tisch mit Köstlichkeiten auf dem Parkplatz.

 

 

 

Nach 8 Stunden erreichen wir wieder unseren Campingplatz.

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