#heisse Quellen für müde Knochen#

#heisse Quellen für müde Knochen#

 

Heute machen wir uns auf den Rundweg mit dem Fahrrad, für diesen gilt es beim Informationsbüro eine Eintrittskarte um € 5.00 pro Person zu kaufen, kontrolliert wird allerdings auf der ganzen Strecke nicht. Dieser Weg ist ein wenig anspruchsvoller, geht es doch nicht flach an den Hügeln vorbei, sondern durch teilweise dichten Wald über die Hügel. Die Eintrittsschleuse ist ziemlich schmal.

 

 

 

 

 

 

Auch diese Strecke ist sehr abwechslungsreich, leider sind um diese Tageszeit, es ist früher Vormittag, keine Wildschweine, Rehe oder andere Tiere zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 10 km erreichen wir das Meer. Wir stellen unsere Räder ab und stapfen durch den tiefen Sand an den verlassenen Strand.

 

 

 

 

 

 

Auch hier lagert jede Menge Schwemmholz, auch hier haben sich einige an verschiedensten Kunstwerken versucht. Sicherlich würde so mancher gerne ein Lagerfeuer machen, aber dies ist der Nationalpark der Verbote.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir  gefühlte 2 Kilogramm Sand in unseren Schuhen gebunkert haben, stapfen wir wieder zu unseren Drahteseln und fahren weiter. Jetzt wird der Weg anspruchsvoller, er wird schmaler, mal über Wurzeln, dann wieder durch tiefen Sand, es ist Konzentration gefragt.

Nach wenigen Kilometern vom Strand entfernt erreichen wir wieder den Punkt an dem  gestern unsere Endstation war, unser Umkehrpunkt. Wir genehmigen uns einen Kaffe mit Beilage und weiter geht es über die uns schon bekannte Strecke zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder fahren wir an den Weiden der typischen weißen Rinder der Maremma vorbei, nicht ohne wieder einen Fotostopp einzulegen. Heute liegen die meisten  friedlich da, ist die Sonne doch sehr warm.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der Bulle scheint heute Ruhetag zu haben, er geniesst sichtlich das Sonnenbad zwischen seinen „Damen“. Ein kleines Stück weiter steht die nächste Fotopause an, an den Pferden komme ich nur schwer, oder gar nicht vorbei. Ich wundere mich sehr darüber , daß Pferde in freier Natur so glänzen.

 

 

 

 

 

 

Auch heute waren wir fast alleine unterwegs auf diesem Weg. Bei der Touristeninformation lagern hunderte Fahrräder und warten auf ihre Mieter. Wenn diese alle unterwegs sind, ist es sicherlich kein Vergnügen mehr. Wir sind jedenfalls in der glücklichen Lage die Vorsaison nutzen zu können, und das genießen wir wirklich sehr.

 

Die Fahrräder werden wieder in der Autogarage verstaut und befestigt, wir verlassen Albanese in Richtung Saturnia. Dort wollen wir heute noch unsere Muskeln im warmen Wasser entspannen. Für mich ist die Maremma die „toskanischste“ Gegend die wir bis jetzt besucht haben. Immer wieder sehen wir die typischen Alleen von Pinien und Zypressen, manchmal auch „Zypinienalleen“, da sind sie abwechselnd gepflanzt. Und immer wieder kleine Dörfer, dessen Häuser dicht an dicht auf den Hügeln stehen.

 

 

 

 

Dann erspähen wir von der Straße auf der gegenüberliegenden Seite den ersten Blick auf Saturnia, die Sinterterrassen von Saturnia. 

 

 

 

 

Unser Stellplatz, diesmal wieder mit Strom und allen anderen Annehmlichkeiten ist nur ca. 1 km davon entfernt. Dieser ist schon sehr gut besucht, wir finden jedoch noch einen angenehmen Platz, es ist ja immer darauf zu achten daß das Auto gerade steht, das erhöht den Schlafkomfort. 

Am späten Nachmittag machen wir uns mit dem Rad auf den Weg zu den Terrassen, auf den Bus der zu jeder Stunde fährt können wir gerne verzichten, ist es ja nur ein Katzensprung. Schon von Weitem kann man das Ziel erriechen. Der Schwefelduft liegt in der Luft. 

 

 

 

 

Diese Idee haben nicht nur wir, es sind ziemlich viele Menschen hier, jedoch findet jeder noch genügend Platz.

 

 

 

 

 

 

Die Wassertemperatur ist herrlich warm, an den Geruch gewöhnen wir uns sehr schnell. Auch haben wir den für uns geeigneten Platz bald gefunden und können so die Umgebung, die Sonne und das warme Wasser geniessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 20 Minuten  in diesem Wasser sind genug, dann sollte eine Pause von mindestens 40 Minuten eingelegt werden, für uns ist Schluss für heute, vielleicht kommen wir ja morgen wieder. 

 

 

 

 

 

 

Beim Ausgang mache ich wieder einmal eine Entdeckung, wieder einmal etwas das vollkommen neu für mich ist. Es gibt doch tatsächlich einen Pizzaautomaten, der 24 Stunden rund um die Uhr frisch gebackene Pizzas ausspuckt, und das in nur 3 Minuten. Was es so alles gibt.

 

 

 

 

Da muß ich an Beat aus der Schweiz denken, den wir auf Sizilien kennengelernt haben, er ist ein Fan von Pizza. Ob sie auch gut schmeckt, kann ich leider nicht sagen, das Experiment überlasse ich gerne Anderen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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