Corcovado – der „Bucklige“

Corcovado – der „Bucklige“

 

CORCOVADO – DER BUCKLIGE

 

Pünktlich um 9 Uhr holt uns Markus, unser Reiseführer für die nächsten 2 Tage im Hotel ab. Wir besuchen heute den Christus hoch oben auf dem Berg. Es ist nicht so einfach auf diesen Hügel zu gelangen. Nur bestimmte kleinere Busse dürfen die Straße bis ganz oben befahren, sie haben sozusagen die Lizenz dafür. Dieser Berg wir Corcovado genannt, das heißt übersetzt „der Bucklige“.

Oben angekommen zeigt sich das Wetter nicht gerade von der besten Seite. Der Nebel verhüllt die Aussicht, sowohl auf den Christus wie auch in´s Tal. Die wahre Größe von 30 Metern Höhe lässt sich hinter den Nebelschwaden nur erahnen. Jetzt heißt es sich in Geduld üben.

 

 

 

Das ist nicht gerade meine Stärke, aber wenn es darum geht ein gutes Foto zu machen, dann fällt es mir schon etwas leichter.  Jedesmal wenn sich der Nebel nur ein klein wenig lichtet steigt die Hoffnung auf ein brauchbares Foto. Und die Nebel lichten sich nicht wirklich oft, und wenn, dann geben sie nur für wenige Sekunden den Blick frei. 

Wir sind nicht die einzigen die auf diesen einen Moment warten, doch ich will mir nicht vorstellen wie es sich in der Hauptsaison, die bald beginnt, hier oben abspielt. Allein 850 000 Besucher nur von Kreuzfahrtschiffen besuchen diesen Ort. Das erste soll nächste Woche eintreffen, dann geht der Zirkus erst richtig los.

Noch ist keine Eile angesagt, so genehmigen wir uns ein Getränk auf der Terrasse, einige Stufen weiter unten. Dort werden wir von 2 neugierigen Gesellen besucht.

 

 

 

 

Plötzlich reißt die Nebeldecke auf, ich packe meine Kamera und eile die Treppen hoch. Und siehe da, sogar einige blaue Flecken verzieren den sonst weißen Himmel. Es geht regelrecht ein Raunen durch die Menge, jeder will das perfekte Foto.

 

 

 

 

 

 

Sogar der Zuckerhut wird für einen Moment fast  „nebelfrei“.

 

 

 

 

 

 

Ich bin bald mit meinen Ergebnissen zufrieden. Wir brechen auf zum Mittagessen in die Stadt. Dazu besuchen wir ein besonders schönes Lokal, mit einem besonders netten Kellner, der schon zum Inventar gehört. Sage und schreibe 65 Jahre lang arbeitet Orlando schon in diesem Restaurant. Zu seinen Gästen zählt sogar die englischen Königin Elisabeth. Und wie es aussieht hat dieser Herr auch das Sagen in diesem Haus. Immer wieder weist er seine „Untertanen“ an, wie sie war zu machen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Weltmeisterschaft und die Olympiade haben viel  in dieser Stadt zur Verbesserung beigetragen, so wurden zahlreiche Häuser renoviert, Brücken gebaut, auch eine neue Straßenbahn zischt durch die Straßen.  Jedoch hinter der Fassade sieht die Welt ganz anders aus.

 

 

 

 

Nach dem üppigen Mahl kommt es sehr gelegen daß wir das Zentrum der Stadt zu Fuß erkunden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was mir auch sehr gut gefällt an dieser Stadt, es gibt neben den breiten Straßen auch viele schmale Gassen, außerdem zahlreiche Parks. Natürlich sind manche davon besetzt von Obdachlosen, am meisten an der Copacabana. Dort sollte man auch den Strand am Abend tunlichst meiden.

 

 

 

 

 

 

In einem Museum entdecken wir diesen aufgeblasenen Porsche. Das Besondere daran ist nicht nur seine Form, er trägt ein Wiener Kennzeichen. Dies ist eine Ausstellung von Erwin Wurm.

 

 

 

 

 

Markus weiß sehr viel zu erzählen, so eine Stadtführung ist doch sehr anstrengend. Mein Gehirn ist vollgetankt, kann keine Informationen mehr aufnehmen. So trotte ich die letzte halbe Stunde hinterher und freue mich nach der Besichtigung alter Kirchen und der neuen Kathedrale wieder in unser Hotel zu fahren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wundert sehr daß in einer Stadt mit über 6 Millionen Einwohnern im Zentrum und nocheinmal soviel in der Umgebung die Straßen nicht mehr überfüllt sind. 

 

 

 

 

Durst ist schlimmer als Heimweh, dem können wir nur beipflichten.

 

 

 

 

Das schöne Wetter lockt uns jetzt wieder an den Strand, natürlich in die Bar, denn marschiert sind wir heute schon genug. Die Copacabana wird gegen Abend erst richtig besiedelt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem  „Absacker“ auf der Dachterrasse lassen wir den Tag ausklingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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