#Von Sibratsgfäll nach Schönebach#Radln mit Wadln#

#Von Sibratsgfäll nach Schönebach#Radln mit Wadln#

 

Temperaturen über der 30° Grenze, da heißt es für uns rauf auf die Berge. Wir fahren mit dem Auto nach Sibratsgfäll. Von dort geht es weiter mit den  Bikes nach Schönebach.

Dies ist eine wunderschöne Vorsäß-Siedlung im hinteren Bregenzerwald, eine der schönsten.

 Ein Vorsäss- auch Maiensäss genannt, ist eine Sonderform der Alpe. Eine gerodete Weidefläche mit Hütten, Ställen und einer kleinen Kapelle. 

Wie schon der Name sagt, wurde das Vieh im Mai auf diese Almflächen getrieben. Auch die Bauernfamilie zog mit Sack und Pack in diese Hütte. Auf der höher gelegenen Alm ist um diese Zeit noch zu wenig Futter für die Tiere. So verbringen alle die „Vor- und Nachsaison“ ab September eben auf diesen Vorsässen. 

Heute werden viele von diesen „nur noch“ als Ferienwohnungen benützt. Das Jagdgasthaus Egender ist heute unser Ziel, dieses wurde neu renoviert. Es sieht unserem Haus sehr ähnlich, wurde es doch vom gleichen Architekten geplant.

 

 

 

 

Vom Parkplatz Krähenberg führt der Wanderweg, auf dem auch Radfahren erlaubt ist, in die Höhe. Ein kurzes Stück ist dieser asphaltiert bevor er in eine Schotterstraße übergeht

 

 

 

 

Es sind einige Wanderer und einige mehr Radfahrer unterwegs, wobei mir auffällt, daß kaum einer – außer uns natürlich- mit eigener Muskelkraft fährt. Es ist schon verrückt, auch hier in den Bergen hat das E-bike schon Einzug gehalten. 

Ob der doch hohen Temperaturen heute ist es schon ziemlich anstrengend. Manchmal schwenkt mein Blick doch auf die Seite und lässt die wunderschöne Natur erkennen. Üppig blühende Wiesen säumen unseren Weg, bevor er wieder im Wald verschwindet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da schon einige Rinder auf der Alm sind müssen wir  auch einige Stopps einlegen um die Weidezäune zu öffnen und natürlich wieder zu schliessen. Für mich immer willkommen um die traumhafte Landschaft fotografisch festzuhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 700 Höhenmetern und 11 km taucht das kleine Dorf Schönebach vor unseren Augen auf. Idyllisch liegt es zwischen den Bergen.

 

 

 

 

Was wir nicht wussten, heute findet hier ein Frühschoppen mit der Bezauer Blasmusikkapelle statt. So ist auch das Jagdgasthaus Egender dementsprechend gut besucht. Ich muß dazu sagen, dieses ist auch an anderen Tagen sehr gut besucht, denn hier gibt es spitzenmässige „Käsknöpfle“.

 

 

 

 

 

 

Diese vorarlberger Spezialität wird hier in der traditionellen Gepse, einer Holzschüssel serviert. Und wie ich es besonders liebe, mit viel, sehr viel gerösteten Zwiebeln. 

 

Nach diesem kulinarischen Genuss treten wir wieder in die Pedale wie geplant den Rundweg weiterzufahren um zurück zum Parkplatz zu gelangen. Doch nach ca. 2 km geben wir diesen Plan auf. Wir stehen inmitten von Kühen, der Weg führt über Wiesen und mündet in einen schmalen Pfad. Wir sind uns einig wieder umzudrehen und den gleichen Weg zurückzufahren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 3 Stunden Fahrzeit und 22 erradelten Kilometern erreichen wir wieder den Parkplatz. Kilometer sind es ja nicht sehr viele , doch ist diese Strecke schon eine kleine Herausforderung – wohl gemerkt – ohne elektronische Unterstützung. 

Wir sind uns nach dieser Tour wieder einmal einig, unsere Heimat ist wunderschön. 

 

 

 

 

 

 

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