SPORT, KULINARIK UND KULTUR IN SÜDTIROL

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MONIKAS REISESPUREN FÜHREN NACH SÜDRTIROL

Sommer 2021, sehr wechselhaft. Zeigt das Thermometer mal 30°, kann es am nächsten Tag wieder um fast 20° sinken. Henriette steht vor der Haustüre und ist schnell bereit. Ein bisschen was in den Kleiderschrank, den Kühlschrank von der Wohnung in das Wohnmobil umgeräumt und schon kann die Reise losgehen. Nach Südtirol ist es nicht allzu weit. Über den Arlbergpass ziehen die Nebelschwaden, es hat nicht den Anschein daß wir uns mitten im Hochsommer befinden.

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Mehr erinnert uns das an die herbstliche Jahreszeit. Die restliche Fahrt über den Reschenpass bis zu unserem Ziel verläuft sehr abwechslungsreich. Von Sonne über Regen und einigen Hagelkörnern ist alles dabei. In Glurns machen wir eine erste Kaffeepause. Wir spazieren durch die mittelalterliche Altstadt, die kleinste Stadt Südtirols

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Ich staune nicht schlecht als ein großer Bus durch diesen kleinen Torbogen fährt, das ist Milimeterarbeit.

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Die vollständig erhaltene Stadtmauer, die drei malerischen Tortürme, die Laubengänge, die engen Gassen und die edlen Bürgerhäuser verzaubern uns mit dem charmanten, mittelalterlichen Flair.

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Cannobio, eine Perle am Lago Maggiore

Cannobio, eine Perle am Lago Maggiore

Jetzt haben wir endgültig genug vom schlechten Wetter. Wir sehnen uns nach Sonne und Wärme. Nur 240 Kilometer von unserem Zuhause finden wir Beides. Am wunderschönen Lago Maggiore.

Das Wetter lässt es zu daß wir über den San Bernardino Pass fahren. Die Straße haben wir fast für uns alleine.

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Wir haben uns für ein Hotel in der bezaubernden Stadt Cannobio entschieden. Klein und fein, inmitten der Fußgängerzone, und doch nur einige Schritte vom Ufer entfernt. Das kleine bezaubernde Hotel Pironi befindet sich in einem antiken Palazzo aus dem 15 Jahrhundert. Anfangs war dieses Gebäude ein Franziskanerkloster. Daher stammen auch noch die kunstvollen Fresken an den Decken.

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Es gibt so vieles zu entdecken auf und um den Lago Maggiore. Das Städtchen Cannobio befindet sich am nördlichen Ende des Lago Maggiore und hat ein Labyrinth aus kopfsteingepflasterten Straßen und schöne historische Gebäude.  Ein sehr malerischer Ort mit wunderbarem weitem Seeblick.

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Wir flanieren durch die Gassen, entlang der Promenade und kehren in das eine oder andere Lokal ein.

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Eine abenteuerliche Straße, eng und serpentinenreich, bringt uns tief ins Hinterland von Cannobio in die Berge. Dort finden wir sehr abgelegene Dörfer. Denn ersten Stopp legen wir in Orasso ein. Die alten Steinhäuser scheinen am Fels zu kleben. Die schmalen Gassen und endlosen Stufen führen wie durch ein Labyrinth hoch hinauf bis zur Kirche.

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Auch Falmenta liegt versteckt in den Wäldern, bietet einen Blick auf das etwas tiefer liegende Crealia. Ansonsten sind wir nur von Wald umgeben.

Nur 2 km hinter Cannobio liegt das Flusstal Valle Cannobino bei der Schlucht Sant‘ Anna. Hier hat sich das grüne Wasser durch die Felsen gegraben. Oberhalb der wildromantischen Schlucht thront die Kirche der Heiligen Anna von 1683. Die mittelalterlichen Brücke (dell‘ agostana) darf nicht mehr betreten werden. Das Restaurant soll besonders gut sein und wer dieses herrliche Ambiente geniessen möchte sollte unbedingt einen Platz reservieren.

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Am Sonntag, wenn der große Markt in Cannobio stattfindet, sind wir schon wieder zuhause. Wir besuchen den kleinen, aber feinen Markt am Donnerstag. Dieser findet in den hinteren Gassen statt und nicht an der Promenade. Nur wenige Touristen verirren sich hierher. Die Einheimischen hingegen decken sich hier mit allerlei Köstlichkeiten ein.

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Es lohnt auch, sich in den abgelegenen Gassen nach Restaurants umzusehen. Hier ist das Essen oft besser als auf der Touristenmeile.

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Allerdings wollten wir dort in einem Sterne Restaurant ein ganz besonderes Essen genießen und dies war ein kompletter Reinfall. Noch nie haben wir um diesen Preis ein Lokal hungrig verlassen. Um eine Erfahrung reicher wenden wir uns wieder an die einfachen italienischen Restaurants mit der Küche von „Nonna“.

Karibik – feeling in den Bergen?

Karibik – feeling in den Bergen?

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Es ist Zeit, allerhöchste Zeit. Henriette, unser Wohnmobil hat jetzt lange genug pausiert. Schon langsam wäre aus unserem Reisemobil ein Stehmobil geworden. Ausserdem konnten wir es kaum erwarten wieder über die Grenzen von unserem Ländle herauszukommen. Wir haben 5 Tage Zeit und wollen daher nicht all zu weit weg.

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Bis zum Achensee in Tirol sind es etwas über 200 Kilometer. Wir waren beide noch nie da, haben aber schon oft davon gehört. Der Achensee ist der größte See in Tirol. Er liegt auf einer Höhe von 929 Metern über dem Meer. Rundherum steigen die Berge des Karwendel und des Rofan circa 1000 Höhenmeter nach oben. Das Wasser leuchtet in karibisch grüner Farbe – das haben wir gehört und gelesen. Wir sind gespannt.

Wie schon so oft legen wir in Lans, über Innsbruck einen Zwischenstopp ein. Wir lieben es im Gasthaus „Wilder Mann“ einzukehren. Wann immer wir auf der Durchreise sind nehmen wir den kurzen Umweg auf uns.

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Noch 35 Kilometer und wir erreichen Maurach am Achensee. Wir beziehen unseren Platz beim Campingplatz Wimmer und machen uns auf den Weg die nähere Umgebung zu erkunden. Gleich vor dem Campingplatz führt der Radweg am See entlang. Der erste Eindruck ist genau so wie wir es uns vorgestellt haben. 

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Kraftplatz buddhistischer Mönche und wunderbare Aussicht auf die Montfortstadt Feldkirch

Kraftplatz buddhistischer Mönche und wunderbare Aussicht auf die Montfortstadt Feldkirch

Buddhistisches Zentrum im Ländle

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Auf der Letze in Tisis befindet sich ein Hof, der im katholisch geprägten Vorarlberg recht exotisch anmutet. Das Buddhistische Kloster auf dem Letzehof in Frastanz entstand im Jahre 1981, als der Eigentümer des Bauernhofes diesen einigen Mönchen zur Verfügung stellte, die aus Tibet vertrieben worden waren.

Der tibetische Mönch Gesche Rabte Rinpotsche gründete 1982 das buddhistisches Kloster und Studienzentrum. Kurz danach stattete der Dalai Lama Feldkirch einen Besuch ab.

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Zeitzeugen.. mehr als 400 Jahre alte Ahornbäume im Bregenzerwald

Zeitzeugen.. mehr als 400 Jahre alte Ahornbäume im Bregenzerwald

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Beeindruckende Bergahornbäume in Vorarlberg

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Schon immer war und bin ich fasziniert von Bäumen, vor allem von alten Bäumen. Ob Olivenbäume oder Mammutbäume, Linden oder Eichen.

Heute wandern wir zu einem ganz besonderen Platz im Ländle. Wir wandern zur Waldalpe. Was uns dort erwartet übersteigt unsere Vorstellungen.

Die Tour beginnt in Mellau und führt uns flussaufwärts entlang des Mellenbaches. Bald schon passieren wir die Tafel, die das Naturschutzgebiet Mellental ankündigt.

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So schön ist der Herbst in Vorarlberg

So schön ist der Herbst in Vorarlberg

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Vom Bödele auf den Brüggelekopf

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Am Losenpass über Dornbirn liegt das „Bödele“. Sowohl im Sommer als auch im Winter ist dieses Naherholungsgebiet ein beliebtes Ausflugsziel.  

Heute nutzen viele das schöne Herbstwetter für eine Wanderung auf der Sonnenseite mit Blick nach Schwarzenberg und weit in den Bregenzerwald.

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz beim Gasthaus Fetz. Dort bietet sich schon der erste Panoramablick.

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Wir durchqueren das Fohramoos, ein Sumpfgebiet, über welches ein Holzsteg gelegt wurde, damit die Füße nicht gleich am Anfang der Wanderung schon naß werden.

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Herbstwanderung auf den Hochhäderich

Herbstwanderung auf den Hochhäderich

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Herbst im Ländle

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Das schöne Herbstwetter mit seinen noch milden Temperaturen lädt zu einer weiteren Wanderung ein. Unser heutiges Ziel ist der  Hochhäderich im Bregenzerwald.

Dieser Gipfel ist leicht zu erreichen, es führt ein breiter Wanderweg bis zum Berggasthaus Hochhäderich. Beim Almhotel Hochhäderich befindet sich ein großer Parkplatz (allerdings gebührenpflichtig) und der Ausgangspunkt für unsere Wanderung.

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Wir wählen den Weg über die Hennenmoosalpe zur Gschlötteralpe, und nehmen gleich eine Abkürzung über eine Hängebrücke.

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Diese ist unglaublich gut gesichert. Unten gerade mal so breit wie das Seil auf dem wir balancieren, nach oben wird sie etwas breiter. Abstürzen ist unmöglich, ein Netz ist wie ein Schlauch über die ganze Länge der Hängebrücke gespannt.

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Karersee – ein grünen Spiegel für die Berge

Karersee – ein grünen Spiegel für die Berge

Der Regenbogensee im Herzen der Dolomiten

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Schon letztes Jahr sind wir auf dem Weg nach Hause über den Karerpass an diesem wunderschönen Platz vorbeigekommen. Der Karersee befindet sich unterhalb des Karerpasses am Fuße des Latemarmassivs in Südtirol. Er ist ein geschütztes Naturdenkmal.

Wir fahren erst einmal am See vorbei bis zum Hennenstall. Dieses Restaurant liegt ca. 3 km vom See entfernt. Von Freunden, die vor einigen Tagen hier waren haben wir diesen Tip bekommen.

Ich bekomme eine der köstlichsten Pizzen serviert, die ich je gegessen habe. Mit Hanfmehl, belegt mit Thunfisch, Oktopus und Lachs. Wolfgang labt sich an Hanfnudeln mit Steinpilzen.

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Entlang von Felsen über dem Wasser von Limone nach  Riva del Garda

Entlang von Felsen über dem Wasser von Limone nach Riva del Garda

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Mit Boot und Bike ans andere Ufer

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Gegenüber von Malcesine liegt am Westufer des Gardasees Limone. Wir beschließen unsere Bikes mitzunehmen und von Limone über Riva del Garda wieder zurückzufahren.

So warten wir am Hafen von Malcesine auf unser Boot. Nicht jedes Schiff nimmt Passagiere mit Fahrrädern auf. Der Wind lässt das Boot ganz schön schaukeln, zum Glück sind wir beide seefest.

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Limone war ursprünglich ein kleines Dorf, welches vom Fischfang und dem Anbau von Zitronen und Oliven lebte und lange von der Außenwelt isoliert war. Es war nur sehr schwer zu erreichen,  nur über den See oder  die steilen Berge.

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Was macht Malcesine so bezaubernd?

Was macht Malcesine so bezaubernd?

Malcesine –

Bezaubernde Hafenstadt am Gardasee

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Nach einigen Tagen in den Bergen vom Passeiertal zieht es uns in wärmere Gefilde. Wir hoffen diese am Gardasee noch vorzufinden. Erst heißt es Abschied nehmen von unseren Freunden Rita und Norbert. Danke für die schönen gemeinsamen Tage. 

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Malcesine befindet sich am Ostufer des Gardasees, direkt am Fuße des berühmten Monte Baldo. Ein kleines Dörfchen umgeben von der Natur.

Wolfgang hat einen Campingplatz in der Nähe der Stadt gebucht. „Direkt unter Olivenbäumen“, verkündet er stolz. Wie dieser Platz es an die Spitze des ADAC Führers geschafft hat bleibt uns ein Rätsel. Ziemlich eingekastelt wie in einem Schrebergarten – so komme ich mir vor. Ausserdem vom See keine Spur.

Wir unternehmen gleich einen Spaziergang um die nähere Umgebung zu erkunden und stellen erstaunt fest: Hier steht man auf allen Campingplätzen unter Olivenbäumen. Das Beste, gleich in der Nähe gibt es einen Campingplatz mit freien Plätzen und Blick auf den See. Wir reservieren gleich für morgen und wechseln unseren Standort.

Hier gefällt es mir. Unter Olivenbäumen mit Blick auf den See. So habe ich mir das vorgestellt. Die kleine Stadt ist in ca. 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Mit den Bikes direkt am Ufer entlang in wenigen Minuten.

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