Abschied von den Bergen

Abschied von den Bergen

 

300 Kilometer nach Gobernador Gregores

 

 

Heute hat sich das Wetter eingetrübt, Wolkenverhangen sind die Berge. In der Nacht schon hat der Wind eingesetzt. Wir hatten echt Glück diese fantastische Bergwelt bei strahlendem Sonnenschein erwandern zu dürfen. Da fällt der Abschied nicht ganz so schwer.

 

 

 

 

 

 

Wieder führt der Weg durch die Pampa, es gibt nicht viel zu sehen, außer viel Landschaft, hi und da ein Guanako . Die Routa 40 sollte eigentlich durchgehend geteert sein, doch plötzlich hört die Straße auf und endet in einer Schotterpiste.

 

 

 

In Tres Lagos stoppen wir kurz bei der Tankstelle, treffen auf Alfred, einer unserer Alleinreisenden. Der hat 3 Mädels aus Israel aufgenommen, die ihm heute die Fahrt versüssen. Keine Zeit für einen Kaffe, er hat es eilig.

 

 

 

 

Nach dem kleinen Nest Tres Lagos stoppt uns wieder einmal eine der vielen Polizeikontrollen. Diese nehmen es ganz genau, die Passdaten werden abgeschrieben. Wir geben dem Polizisten eine unserer Postkarten, auf der unsere Tour abgezeichnet ist, da bringt er sogar ein Lächeln zustande, er bedankt und freut sich sichtlich.
Wir fahren am wunderschön blauen Lago Cardiel entlang, leider gibt es keine Zufahrt zu diesem schönen See. So machen wir einfach neben der Piste eine Mittagspause mit Blick auf den See und einen beeindruckenden Berg.

 

 

 

 

Irgendwo im nirgendwo sehe ich wie sich etwas am Straßenrand bewegt. Ich bitte Wolfgang schnell zu stoppen und glaube nicht was ich sehe. Eine kleine Füchsin mit 6 Jungen. Sie verstecken sich hinter großen Steinen und lugen neugierig hervor.

 

 

 

 

 

 

Nach einigen windstillen Tagen hat uns der patagonische Wind wieder eingeholt. Gnadenlos bläst er von der Seite an unser Womo. Zum Glück nur ein kleines Stück unseres Weges.

Unser Übernachtungsplatz heute befindet sich in einem netten kleinen Dorf mit gepflegten, bunten Häusern. Sein Name Gobernador Gregores.

 

 

 

 

 

 

Gleich neben dem Fußballplatz schlagen wir unsere „Zelte“ auf. Auch hier kommen einige Schaulustige um zu sehen was diese Flotte an Wohnmobilen hier wohl zu suchen hat.
Die Sportanlage hier hat vieles zu bieten, auch wenn sie schon sehr in die Jahre gekommen ist und renovierungsbedürftig erscheint. Ich stelle mir vor wie es sein muß hier zu leben, ich kann es mir nicht denken. Die nächste Stadt hunderte Kilometer entfernt, da ist es sicher wichtig daß sich die Menschen irgendwie beschäftigen können.

 

 

 

Diese Luxuskarosse ist mir schon auf der Tankstelle aufgefallen, ich dachte gleich fällt ein Teil ab. Und jetzt parkt diese in der Nähe von uns.

Auch wenn sonst nichts los ist in diesem Nest, der Sonnenuntergang ist fantastisch.

 

 

 

In jeder Stadt, in jedem Dorf, einfach überall streunen hier in Südamerika zahlreiche Hunde durch die Gegend, doch ich habe mich noch vor keinem gefürchtet. Sie sind alle sehr zahm und zutraulich. Es scheint ihnen sehr gut zu gehen, sie betteln auch nirgendwo. Doch heute Nacht höre ich sie zum Ersten mal bellen, und das ziemlich oft. Die erste Nacht in der ich nicht gut geschlafen habe.

 

 

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