Fitz Roy und die Laguna Capri

Fitz Roy und die Laguna Capri

 

FITZ ROY

 

5 Minuten- genau so lange hatte ich heute Zeit aus dem Bett zu hüpfen und mit gepacktem Rucksack in den Bus zu steigen.
Jeden Tag wachen wir vor dem Klingeln des Weckers auf. Nicht so heute, ich höre draußen Stimmen, sehe auf die Uhr und siehe da, wir haben verschlafen. Der Bus steht schon bereit, Marion wirft noch einen Blick auf unsere geschlossenen Fenster und wundert sich daß wir nicht bereit stehen. Aus der Türe rufe ich ihr zu, wir haben leider verschlafen. Daraufhin kommt sie zurück und meint der Bus kann nur 5 min. warten.
Heute stelle ich einen Rekord auf. Ich ziehe mich an, packe eine Jause in den Rucksack, hänge meine Kamera um , und schon bin ich auf dem Weg.

Wolfgang bleibt heute zuhause, er spürt noch die gestrige Wanderung in den Knochen.
Wir fahren mit dem Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung. Die Gruppe hat sich heute sehr verkleinert, gilt es bei einigen Blasen, müde Knochen, kaputte Knie,Überanstrengung und Erkältungen zu pflegen und auszukurieren.

 

 

 

 

Wir wandern durch einen schönen Wald, immer leicht bergan, aber nicht ganz so steil wie gestern.

 

 

 

 

Immer wieder können wir durch die Bäume einen Blick auf den Fitz Roy und die Bergspitzen um ihn herum erhaschen.

 

 

 

Wieder staune ich über die Eismassen des Gletschers, erleben auch wie immer wieder ein Stück abbricht und mit lautem Getose in die Tiefe stürzt.

 

 

 

 

 

 

Bei einem Aussichtspunkt finde ich am Boden einen Geldschein mit einem Stein beschwert. Was dies hier in der Einsamkeit wohl zu bedeuten hat. Es bringt sicherlich Pech wenn dieser weggenommen wird, so mache ich ein Foto und ziehe weiter.

 

 

 

Weiter oben geht es dann einige Zeit ziemlich eben dahin, bis wir an einem wunderschönen Platz mit fantastischen Blick auf den Berg ankommen. Hier legen wir eine Pause ein bevor wir zur Laguna Capri weiter marschieren. Diese Lagune lädt zum Baden ein, nicht aber die Wassertemperatur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die letzen 4 Kilometer geht es nur noch abwärts. Ich staune wie hoch hinauf wir heute wieder gewandert sind, als sich ein Blick in das Tal auftut.

 

 

 

 

 

 

Schon gestern habe ich Ausschau gehalten auf einen ganz bestimmten Vogel. Hier in diesen Wäldern ist ein ganz besonderer Specht aktiv. Und heute haben wir Glück, er fliegt an uns vorbei und landet am Baumstamm ziemlich weit weg. Ganz scharf bekomme ich ihn nicht auf das Foto, er ist auch schon gleich wieder weg. Immerhin habe ich ihn fliegen sehen, ein wunderschöner schwarzer Vogel mit einem feuerroten Kopf.

 

 

 

 

 

 

 

Nach 7 Stunden erreichen wir wieder den Talboden. Wolfgang hat sich den Tag mit Wäschewaschen vertrieben, er durfte die Maschine von Jutta testen. Ich denke daß ich auch bald eine Campingwaschmaschine bekommen werde. Natürlich hat er sich auch selber in einem netten Café verwöhnt.

Mit einem Abendessen in der „Pastafabrik“ und einem Spaziergang nehmen wir Abschied von El Chaltén.

 

 

 

 

 

 

 

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