Die Höhle von Kastania

Die Höhle von Kastania

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Märchenwelt unter der Erde die beeindruckendste Tropfsteinhöhle Europas 

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Wir verlassen das Inselparadies Elafonisos und fahren in die Berge. Und das meine ich wirklich so. Doch erst machen wir einen kurzen Stop in Agios Nicolaos,  wo wir am Hafen bei einem Brunnen unseren Wassertank füllen.

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Dann geht es richtig zur Sache. Unzählige Serpentinen führen weit hinauf in die Berge, die Straße ist sehr eng und steil. Weit unten können wir unsere „Karibikbucht“ in der Ferne entdecken. 

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Gegen Mittag erreichen wir die Höhle von Kastania. Für die nächste Führung müssen wir noch ein wenig warten, trinken inzwischen gemütlich einen Kaffee. Der Besitzer der Ziege wohl auch. 

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Dann geht es los. Wir steigen hinab in die Tiefen des Berges. Was soll ich sagen, ein gigantischer Höhlenkomplex mit bunten Tropfsteinen tut sich vor uns auf. Um Fotos zu machen braucht es eine Sondergenehmigung. Ich als Fotografin würde sie bekommen, doch leider wußte ich nicht daß diese per Email zu beantragen ist.

( Nur für Fotografen und Journalisten ). 

Unsere nette Führerin erzählt uns die Geschichte der Entdeckung dieser wunderschönen Höhle, die ca. 3 Millionen Jahre alt ist.

Ein Bauer hat beobachtet, wie ständig Bienen in einem kleinen Spalt in der Erde verschwinden. Er wollte sich schlau machen, hat ein Loch gegraben und ist an einem Seil in die Tiefe gestiegen. Es war dunkel, er hat ein Feuer gemacht und die Höhle gesehen. Viele Jahre hat er dies für sich behalten. Als er einen Artikel über eine andere Tropfsteinhöhle sieht, erzählt er daß er auf seiner Farm auch so etwas hat.  Daraufhin wurde die Höhle untersucht und festgestellt daß es sich um eine der imposantesten Höhlen Europas handelt. Die Höhle ist 1500 m lang, der Rundweg beträgt 500 Meter.

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Unglaublich wie bunt die Stalaktiten und Stalagmiten  sind, manche funkeln wie frische Schneekristalle und sind auch weiß.

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Andere leuchten in Rot, Gelb, Grün. Die Führung findet auf Griechisch und englisch statt. Da wir immer ein bisschen später dann sind mit den Übersetzungen gelingt es mir heimlich einige Fotos zu machen.

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Wir machen uns wieder auf den Weg nach Monemvasia. Die andere Straße führt nicht weniger spektakulär vom Berg ins Tal zurück. Nach Agios Nicolaos und über einen weiteren, gut ausgebauten Pass an die Ostküste. 

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