#Kultur#Lucca#Rally#

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Heute ist nicht so gutes Wetter angesagt. Wir lassen die Fahrräder in der Garage und machen uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Es sind nur ca. 15 min. von unserem Stellplatz Sergio  bis zur Stadtmauer. Unser erstes Ziel ist der Palazzo Mansi, Eigentum der Familie Mansi, die dank ihren blühenden Handelstätigkeiten eine der prominentesten Familien der Stadt geworden war.

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist der Palast ein Museum, dieses zeigt einige prunkvolle Räume, unter Anderem den Ballsaal, in dem auch heute noch Konzerte stattfinden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige der Räume sind wie dieser hier mit schweren düsteren Stofftapeten ausgestattet, nicht unbedingt mein Wunsch der Wandgestaltung. Das Schlafzimmer sprengt auch den Rahmen eines „normalen“ Einfamilienhauses.

 

 

 

 

 

 

Nur ein bisschen weniger pompös zeigt sich das Gästezimmer, wobei es aber sicher keinen Grund gibt undankbar für diese Unterkunft zu sein.

 

 

 

 

Zum Besitz dieser Familie gehören auch zahlreiche Bilder, genau 83 an der Zahl, die zum Teil aus dem 14. Jht. stammen. 

 

 

 

 

 

 

Der Besuch dieser Villa ist den Eintritt von € 4.00 auf jeden Fall wert.

Wir verlassen diesen Ort, inzwischen hat der Regen nachgelassen. Unser nächstes Ziel für heute ist der Guinigi Turm.

 

 

 

 

Der Torre Guinigi ragt 44 Meter in die Höhe und gehört zu den faszinierendsten Gebäuden des Stadtbilds, da er von einem Dachgarten mit jahrhundertealten Steineichen gekrönt wird.
Die reiche Luccheser Familie Guinigi ließ den Turm aus rotem Stein in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts neben ihrem Palast als Ausdruck ihres Wohlstands bauen. 
Auf den Turm führen 230 Stufen, die zum Ende hin immer schmäler werden, und genau da steigen wir hinauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Ausblick von oben ist fantastisch, wir blicken wieder über die Dächer von Lucca. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dieser Anstrengung haben wir uns einen guten Café verdient, diesen genehmigen wir uns heute im Café Zita. Dieses liegt neben der Kirche San Frediano, deren Fassade von einem großen Goldmosaik beherrscht wird. 

 

 

 

 

Wolfgang hat wieder einmal sein Lieblingscafe gefunden, wie  in jeder Stadt. 

 

 

 

 

 

 

Aus Erfahrung wissen wir, es ist immer besser auch einen Plan B zu haben. Plan A wäre unsere kulturelle Tour fortzusetzen und einen weiteren Palazzo zu besichtigen. Doch das fällt vorerst im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. 

 

 

 

 

So flüchten wir gezwungenermassen in eine Bar am Piazza del Anfiteatro, so weit sind wir gerade noch trocken  trotz Regenschirm gekommen. So schlecht ist Plan B auch wieder nicht, denn kurze Zeit später rollt hier eine Ferrari Oldtimer Rally vorbei. Im strömenden Regen lassen sich die Fahrer teilweise in Cabrios bewundern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Mittagessen, das wir aus wettertechnischen Gründen auch gleich hier einnehmen lässt der Regen etwas nach und wir können Plan A in Angriff nehmen. 

 

 

 

 

 

 

Das Museo Nationale di Villa Guinigi ist auch unbedingt sehenswert. Die Ausstellung zeigt etruskische Grabfunde, römische Mosaiken und Marmorurnen. Ausserdem spätantike Fresken , romanische Steinmetzarbeiten und andere sehr alte Teile aus den verschiedensten Kirchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für heute habe ich genug alte Bilder und dergleichen gesehen, wir verlassen das Museum und marschieren vorbei an der Franziskanerkirche in Richtung Zentrum.

 

 

 

 

 

 

 

Vor der Kirche San Francesco hat sich ein junger Mann einen besonderen Platz für sein Handyspiel ausgesucht und die jungen Damen haben so ihren Spaß mit den Regenschirmen.

 

 

 

 

 

 

Unser nächstes Ziel ist der Stellplatz. Wie wir schon geahnt haben wird der Regen stärker, so verzichten wir heute nocheinmal in die Stadt zu gehen um das Konzert in der Kirche zu geniessen. Diese Entscheidung ist total richtig, denn die Schleusen öffnen sich und keine 10 Pferde bringen uns heute noch vor die Womo Türe. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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