Mann über Bord

Mann über Bord

 

 

River rafting am Rio Manzo

 

 

Heute steht ein besonderes Abenteuer bevor Erst wollte Wolfgang nicht mit zum Rafting, hat sich dann aber doch anders entschieden. So fahren wir zusammen mit einigen anderen Mutigen ca. 60 km zum Fluß Rio Manzo. Dort spazieren wir ein bisschen am Ufer entlang während unsere GUides Alexandre und Sebastian das Equipment, die Boote und ein Frühstück vorbereiten.

 

 

 

Erst dürfen wir uns stärken um uns dann in die vorbereiteten Neoprenanzüge zu zwängen. Darüber eine Windjacke und zusätzlich noch eine Schwimmweste. Ein Helm und Neoprenschuhe dürfen auch nicht fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

Dann folgen die Anweisungen, die so manche Gesichter sehr ernst erscheinen lassen. Es sieht aus als würden sich einige doch anfangen ein bisschen zu fürchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir besteigen die Boote und üben im noch ruhigen Wasser zu paddeln, uns auf Kommando in das Boot zu werfen, und was zu tun ist wenn jemand über Bord geht.

 

 

 

 

Wie es sich gehört werden wir zuerst auch noch getauft, das heißt jeder bekommt einen Helm voll kaltes Wasser über den Kopf gegossen, spätestens jetzt sind alle munter.

Schon bald steuern wir auf die ersten Stromschnellen im Fluß zu und wir folgen den Anweisungen von Sebastian, der „Steuermann“ unseres Bootes. Vorwärts paddeln, rückwärts paddeln, rechte Seite rückwärts, was auch heißt linke Seite vorwärts.
So meistern wir die ersten Turbulenzen souverän.

 

 

 

 

 

 

Etwas später meint unser Guide ich solle mich so wie bei Titanic ganz nach vorne begeben, was ich mir erst überlege. Dann packt mich doch der Mut und ich bin bereit die Galionsfigur unserer Bootes zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

Schon bei der ersten größeren Welle werde ich komplett überspült, das doch nur wenige Grad kalte Wasser dringt in meinen Neopren und die Kälte verbreitet sich über meinen ganzen Körper, aber es wird bald wieder wärmer. Bis zur nächsten Welle.

 

 

 

 

 

 

Einige Kilometer weiter mündet ein zweiter Fluß in den Rio Manzo, einer der von einem Gletscher gespeist wird, also noch kälter ist.
Und da passiert es dann auch, ich konzentriere mich auf die große Welle, die das Boot ziemlich einseitig packt, bis ich höre „gib mir das Paddel“. Ich denke es hat jemand das Paddel verloren, drehe mich um und sehe daß Wolfgang nicht mehr im Boot ist. Doch er wurde schon an der Schwimmweste gepackt und wie „gelernt“ in das Boot gezogen. Es ist doch immer dasselbe, immer fällt derjenige in´s Wasser der mit diesem Element nicht gerade befreundet ist.

 

 

 

 

 

Alles gut gegangen wird weitergepaddelt. Die letzten Passagen bewältigen wir sogar im Stehen, was unsere Freunde im zweiten Boot als sehr mutig befunden haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ziel angelangt werden wir wieder mit einem sehr schmackhaften Asado erwartet. Da ich kein Lamm mag, bekomme ich ein vegetarisches Menü. Natürlich legen wir uns zuerst trocken.

 

 

 

Die Heimfahrt im Bus ist es dann ziemlich leise, die meisten schlafen friedlich.

 

 

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