Nafplio – erste Hauptstadt von Griechenland

Nafplio – erste Hauptstadt von Griechenland

Nach unserem Bergabenteuer sind wir wieder in der Zivilisation gelandet. Wir verbringen ein bisschen Zeit in Nafplio. Kurz vor der Stadt füllen wir unsere Gasflasche auf. Die einzige Gasfüllstation die wir auf dem Peloponnes gefunden haben. Der Stellplatz am Hafen gefällt uns nicht besonders. Nicht weit davon entfernt finden wir einen schönen schattigen Platz hinter dem Burggelände der Akronafplia, mit Blick auf den darunter liegenden Strand.

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Wir machen uns gleich auf den Weg, denn heute ist Markttag. Auf den ersten Marktständen wird gewühlt was das Zeug hält. Da gibt es Pullover, Hosen, Unterwäsche usw. Um einen oder zwei Euro.

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Wir gehen wieder, uns interessiert der Markt wo Gemüse, Obst und Fisch angeboten werden. Der Markt erstreckt sich über eine ewig lange Straße. Berge von Obst, Gemüse, Oliven, Olivenöl, Gewürzen und einige Fischstände bieten ein buntes Bild. Wir decken uns mit allerlei Lebensmitteln ein und bringen sie gleich zurück in den Kühlschrank. 

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Jetzt ist es Zeit für einen Bummel in die Altstadt. Nafplio gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands. Die Dichte an Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften ist enorm. 

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Hoch über dem Felsen thront die Palamidi Festung aus dem 17. Jahrhundert. Diese wollen wir morgen erklimmen, gleich in der Früh, wenn die Sonne noch nicht so herunterknallt. 

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Wir bummeln durch die netten, engen Gassen und suchen uns ein Restaurant. Klein und fein, so wie wir es mögen. Auf dem Weg dahin besichtigen wir noch diverse Kirchen. Diese sind ganz anders wie in anderen Ländern. 

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Dann führt uns der Weg zum Hafen, wo wir kleine Boote und große Luxusschiffe bestaunen. Auf der kleinen Insel Boúrtzi vor der Stadt liegt eine weitere Burg.

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Nafplio war übrigens die erste Hauptstadt Griechenlands und für die Venezianer das „Neapel des Ostens“.

Wir wollen den Weg um die Halbinsel am Ufer entlang zurückgehen. Er ist bekannt als Kakteenweg. Wir sind gespannt. Ein riesiges Tor versperrt plötzlich den Weg. Wir schwindeln uns an der Seite vorbei. Der Weg ist spektakulär. Auf der einen Seite peitschen die Wellen ans Ufer – es ist heute sehr windig – auf der anderen Seite ragen hohe Felsen steil in die Höhe.

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Und bald kommen auch die Kakteen, die dem Weg den Namen geben. Unglaublich wie viele dieser riesigen Pflanzen bis hoch in die Felsen wachsen. 

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Am Abend machen wir uns erneut in die Stadt um eine schöne Bar zu besuchen. Diese ist uns am Nachmittag schon aufgefallen. Ein Flascherl Rotwein und wir haben die nötige Bettschwere erlangt. 

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Inzwischen leuchtet der Vollmond vom Himmel, genau hinter der beleuchteten Burg.

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Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg den Felsen zur Palamidi Festung zu erklimmen. Beim Einstieg, bei der Bar Kontrabasso sind auf einer Tafel wichtige Hinweise geschrieben.

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Heute ist es bewölkt, also der ideale Tag für den Aufstieg. 999 Stufen führen uns in eine andere Welt. Bis ganz nach oben sind es mehr als 1000.  Die Festung besteht aus nicht weniger als 8 Bastionen. Da ist die Bastion von Epameinondas, des Militantes, des Leonidas, Agios Andreas, des Robert, des Fakionas, des Themistocles und die des Achilles. 

Die Aussicht wird von Stufe zu Stufe grandioser.

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MONIKA KOCH

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Von ganz oben haben wir einen fantastischen Blick auf das blaue Meer und weit in das Land hinein. 

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MONIKA KOCH

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Es lohnt sich den Weg über die Treppe zu nehmen und nicht bis zum Parkplatz auf der hinteren Seite der Burg hochzufahren. Die Besichtigung ist mit einer Stunde empfohlen. Bei weitem nicht genug. Es gibt so viel zu sehen und das Gelände ist sehr weitläufig. Auch eine alte Kirche mit einem Trommelgewölbe ist noch gut erhalten. 

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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Wir machen uns wieder auf den Weg über die Serpentinen Treppe nach unten. Dort erwartet uns ein Lob für unsere Leistung. Wir trinken gemütlich einen Kaffe und setzen unsere Reise fort.

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