Wunder der Natur – eine Tropfsteinhöhle die begeistert

Wunder der Natur – eine Tropfsteinhöhle die begeistert

Von Tropfsteinhöhlen in Glyfada zum Schiffswrack in Gythio

Heute heißt es wieder Abschied zu nehmen. Die Wege von Norbert und Rita und uns trennen sich wieder. Wir haben einige Wochen mehr Zeit und wollen diese auch nützen. Gemeinsam unternehmen wir einen letzen Ausflug und fahren zur Tropfsteinhöhle von Glifada.

Wir haben Glück, sind wieder einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Oft sollen die Warteschlangen hier sehr lang sein. Hier wird das erste Mal der grüne Pass kontrolliert, ohne gibt es keinen Eintritt. Auch Masken müssen wir tragen. Wir kaufen unsere Tickets und können gleich das Boot besteigen, das uns in die fantastische Unterwelt bringt.

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Nach einer kurzen unbeschreiblich eindrucksvollen Fahrt mit dem Boot dürfen wir an Land und und zu Fuß den restlichen Teil der Höhle erwandern.

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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Die Höhle wurde erst 1923 von Bewohnern der Region entdeckt und ist seit 1961 für Besucher geöffnet. Sie gilt unter Fachleuten als eine der schönsten Seenhöhlen der Welt. Ein unterirdischer Fluß hat das Kalkgebirge ausgewaschen und das von Decken und Wänden heraustropfende Wasser hat bizarre Tropfsteinformen geschaffen. So feingliederig haben wir noch nie Tropfsteine gesehen. Nach diesem Erlebnis nehmen wir in einer Taverne noch einen letzten gemeinsamen Kaffee und dann trennen sich unsere Wege. 

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Wir fahren erst über Berge, ein Wolf überquert die Fahrbahn vor unserem Fahrzeug. Weiter durch kleine Dörfer und kommen in Gythio wieder an die Küste.

Auf dieser Strecke stehen überall am Straßenrand Müllkübel, die Umgebung ist hier sehr sauber. Wenige Kilometer weiter entdecken wir unten an der Küste ein rostiges Schiffswrack.

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Da wollen wir hin. Wir landen auf einem großen Platz mit einigen Tamarisken und einer schönen Taverne. 

Erst wollen wir uns das gestrandete Schiff ansehen. Die Dimitrios liegt bereits seit 1981 dort, zuvor war dieses Schiff im Hafen von Gythio festgemacht, weil der Kapitän ins Krankenhaus mußte.  Aus Sicherheitsgründen wurde es verlegt.  Bei einem Sturm riss sich das Schiff los und so strandete der kaputte Frachter im Dezember 1981 hier und niemand hat sich mehr darum gekümmert. Am Strand finden wir einige Nester, wo Schildkröten ihre Eier abgelegt haben. 

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MONIKA KOCH

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Die Taverne ist zu empfehlen, die Speisen und der Wein köstlich. Anschliessend können wir die gratis Liegen benutzen.

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Nach einer Abkühlung im Meer neigt sich der Tag auch schon wieder zu Ende.

Husch, husch, aus dem Bett! Bevor die Sonne aufgeht möchte ich am Strand sein um das Schiffswrack im Sonnenaufgang zu fotografieren. Die Luft ist noch kühl, umso wärmer fühlt sich das Wasser an.

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Um die beste Position zu finden muß ich doch so tief in die Fluten, daß meine Hose naß wird Egal, es muß sein und es hat sich gelohnt.

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MONIKA KOCH

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Beim Rückweg muß ich leider feststellen daß einige der Schildkrötennester geplündert wurden. Fußabdrücke von Hunden sind zu sehen. Die Schalen der Eier liegen verstreut im Sand neben dem ausgebuddelten Loch.

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