Nach 6 wunderschönen Wochen heißt es Abschied von Griechenland zu nehmen. Den letzten Tag verbringen wir wieder an der Kalami Beach in der Nähe von Igoumenitsa. Hier schließt sich der Kreis, hier verbrachten wir die ersten Tage nachdem wir mit der Fähre von Korfu Festland betreten haben.
Das Wasser in Griechenland hat uns überall wo wir waren sehr begeistert, so was von klar und sauber. Egal ob Sandstrand , Kies oder Felsenküste. Wir konnten immer bis zum Boden sehen und dazu Fische und Seesterne entdecken.
Nun geht es aber los auf die Fähre. Dieses Mal fahren wir mit der Grimaldi Line, und sind sehr zufrieden.
Nach 19 Stunden erreichen wir Ancona. Es ist schon später Nachmittag, deshalb wollen wir nicht mehr allzu weit fahren. Nach 20 Kilometern beziehen wir einen wunderschönen Stellplatz mit 360 Grad Rundumsicht. Dieser befindet sich am Rande des romantischen Städtchens Offagna.
Wir spazieren in den Ort und reservieren einen Tisch in einer Pizzeria. Die Wartezeit überbrücken wir bei einem Aperitif in einem Lokal in der Nähe. Das Personal in der Pizzeria ist jung und außergewöhnlich freundlich und sehr motiviert. Die Pizza sehr köstlich und die Auswahl groß. Wir genießen der ersten Abend in Italien sehr.
Auf dem Weg nach Bologna versuche ich einen Platz für eine Pause zu finden. In Rimini werde ich fündig. Ich denke die Anlage „Italien und Europa in Miniatur“ könnte sehenswert sein. Die nachgebauten Gebäude sind nicht so groß wie jene im Minimundus in Klagenfurt. Trotzdem sehr interessant. Schon deswegen, weil wir feststellen wie unglaublich viele Sehenswürdigkeiten davon wir schon gesehen haben. Und doch gibt es noch einiges zu entdecken. Nicht nur dies ein Grund immer wieder nach Italien zu reisen.
Nach einer Nacht am Stellplatz in Bologna nehmen wir die längste Etappe unserer 10 – wöchigen Reise mit etwas über 300 Kilometer in Angriff. Diesmal nutzen wir die Autobahn, was wir ansonsten oft meiden. Wir tingeln gerne durch die Landschaft und die Dörfer und entdecken so manch schöne Ecken die wir sonst nie gefunden hätten. Beim Gasthaus „Hanswirt“ in Raabland, das liegt schon in Südtirol in Richtung Reschenpaß, lassen wir uns nochmal so richtig kulinarisch verwöhnen.
Schon oft haben wir hier spontan einen Zwischenstopp eingelegt. Einmal hat das Mittagessen hier mit einer Zimmerbuchung für die Nacht geendet. Der Wein zum Essen hat zu gut gemundet. Ein sehr ehrwürdiges altes Hotel mit wunderschönen Gaststuben.
Angekommen bei unserem letzten Stopp bevor wir morgen wieder heimkommen, besuchen wir den gut bestückten Hofladen des „Kräuterschlössels“ in Goldrain. Wie schon bei unserem letzen Besuch flanieren wir durch den Kräutergarten, besuchen den Liebesgarten auf dem Dach, riechen und schmecken so manche dieser Gewächse. Der Kräutergarten wird gerade neu angelegt und ist noch nicht ganz fertig.
Ein Spaziergang durch die Apfelplantagen führt uns zu einer kleinen Kapelle und einer weiteren alten, sehr beeindruckenden Kirche. Scheint so, dass hier von kurzem Erntedank gefeiert wurde. In der Kapelle riecht es nach den vielen Äpfeln der Dekoration.
Die Bäume in den Gärten lassen uns immer wieder aufs Neue staunen. Unglaublich wie dicht die kurzen Äste mit Äpfeln gehangen sind. Die meisten Sorten sind schon abgeerntet.
Wir verlassen nach einer ruhigen Nacht das „Kräuterschlössl“ und fahren begleitet von herrlicher Herbstfärbung der Bäume über den Reschenpass und den Arlbergpass.
Wir nutzen den wunderschönen sonnigen Tag und nehmen den Weg durch den Bregenzerwald.
Der Blick auf die Basilika Bildstein sagt uns, wir sind zuhause.
Das Ländle hat uns wieder.




















































