Denali Statepark und der wunderschöne Byers Lake – mit grandioser Aussicht auf den Berg der Berge

Denali Statepark und der wunderschöne Byers Lake – mit grandioser Aussicht auf den Berg der Berge

 

DIE RUHE VOR DEM STURM- DENALI STATEPARK

 

 

Nach dem atemberaubenden Gletscherflug auf den Denali Gletscher setzen wir glücklich und zufrieden unsere Reise fort. Nicht weit von Talkeetna liegt der neue K´esugi Ken Campground wirklich schön abseits des Highways. 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrere kurze Wege führen um das Areal, wir unternehmen gleich einen kleinen Ausflug.

 

 

 

 

 

 

Was sich als wahrer Kraftakt herausstellt ist das Besorgen von Trinkwasser. Erst 20 Mal kräftig pumpen, dann fängt das Wasser an zu rinnen. Bis da ein Kübel gefüllt ist dauert es recht lange. Da muß auch mal eine starke Frau Hand anlegen. Dieses stellt sich als recht intensives Krafttraining heraus, was ja nie schadet.

 

 

 

 

 

 

Am Abend besuchen wir einen Vortrag von einem Ranger über Bären in der Gegend. Was uns der junge, selbstgefällige Mann da auftischt sind nur Gruselgeschichten was schon so alles passiert ist. Er nimmt mir fast den Mut ohne Guide wandern zu gehen. Das einzige was wir lernen sind die Unterschiede von Schwarzbär und Braunbär. Dies ist nicht etwa die Farbe, sondern die Nase, Ohren und Krallen der Bären. Ausserdem hat der Braunbär einen ausgeprägten Nacken. Es gibt sowohl schwarze Braunbären, sowie auch graue oder braune Schwarzbären.

 

 

 

 

 

 

Es wird Zeit daß wir uns wieder etwas mehr bewegen, also starten wir trotz der Gruselgeschichten von gestern eine längere Wanderung entlang des Curry Rich Trails, hoch auf den Hügel hinter dem Platz.

 

 

 

 

Dies ist wirklich ein wunderschön angelegter Wanderweg, der fast ununterbrochen einen fantastischen Blick auf den Denali freigibt. Unsere Jause haben wir bärensicher im Rucksack verstaut, und um keinen Bären auf unserem Weg zu überraschen rede ich so viel wie selten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben angekommen geniessen wir die grandiose Aussicht und verzehren unsere Jause sehr wachsam auf alle Seiten.

 

 

 

 

 

 

Beim Abstieg hüllt sich der Berg immer mehr in Wolken, wir sind froh daß wir uns früh genug auf den Weg gemacht haben.

 

 

 

 

Nach 2 Tagen fahren wir zum nahegelegenen Byers Lake. Dieser See liegt wunderschön eingebettet in einem Wald. Was uns besonders gefällt, hier dürfen keine motorisierten Boote  betrieben werden. Nur einige Kanus und Paddelboote treiben gemütlich im See. 

 

 

 

 

 

 

Wir unternehmen die Wanderung rund um den See. Gute 8 km führt dieser Wanderweg teilweise durch dichtes Gebüsch und hohes Gras. Wieder heißt es reden und sich aufmerksam machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der gegenüberliegenden Seite des Campingplatzes haben wir wieder einen wunderschönen Blick auf den Denali. Leider hat der Wind aufgefrischt und er spiegelt sich nicht im See. Das wäre sicherlich ein wunderschöner Anblick. Doch so oft wie wir ihn in den letzen Tagen gesehen haben ist schon eine Seltenheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ufer entlang wachsen enorm viele Schwarzbeeren. Wolfgang träumt schon von einem Schwarzbeer Schmarren und so fangen wir an diese köstlichen Beeren zu pflücken. Genuagenommen klauen wir den Bären die Beeren.

 

 

 

 

In der Regel sollen Gebiete in denen viele Beeren wachsen ja gemieden werden, eben wegen der Bären. Doch was wenn nur dieser eine Weg um den See führt? Also wieder reden.  

 

 

 

 

Die Hängebrücke über den Sumpf ist wohl für Elefanten gebaut, oder für einen Bus voller stämmiger Amis. 

 

 

 

 

Eine Wurzel übersehen, umgeknickt und schon liege ich auf auf dem Boden. Zum Glück ist der Kamera, die auch auf den Boden geknallt ist, nichts passiert. Ziemlich durchgeschüttelt schleppe ich mich zurück auf den Campingplatz. 

Nach diesem Marsch sind wir richtig hungrig. Heute steht Resteverwertung auf dem Speiseplan. Frische Nudeln mit Gemüse – Masala – köstlich. Und zum Dessert das Highlight – Schwarzbeer Schmarren. 

 

 

 

 

 

 

Marc, ein Mann aus Anchorage ist unser Nachbar auf dem Platz. Er kommt uns besuchen und bringt uns in der Früh einen Zettel mit seiner Telefonnummer. Wir sollen uns unbedingt melden wenn wir in Anchorage sind. Seine Frau Kim und er möchten uns gerne einem Österreicher der in Alaska lebt vorstellen. Wir nehmen uns fest vor diese netten Menschen zu kontaktieren.

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