Isole Barromee

Isole Barromee

Ein Traumtag auf den Inseln im Lago Maggiore

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Ein Besuch auf den Isole Barromee soll etwas ganz besonderes sein. Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Hafen um mit dem Schiff gemütlich zu den Inseln im Lago Maggiore zu fahren. Leider funktioniert es nicht ganz so wie wir uns das vorgestellt haben. Von Cannobio fährt kein Schiff zu unserem gewünschten Ziel. So bleibt uns nichts anderes übrig als doch in das Auto zu steigen und bis nach Verbania zu fahren.

Dort besteigen wir dann ein Schiff und steuern als erstes die Isola Madre an, die grössere der Inseln. Corona ist noch allgegenwärtig, es sind nur ganz wenige Menschen an Bord und auf der Insel.

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Unvorstellbar daß diese grüne, blühende Insel im 16. Jahrhundert nur ein kahler Felsen war. Es wurde Erde hergebracht und ein paradiesischer Garten geschaffen.

Wir betreten die Insel und sind sofort fasziniert. Riesige Blätter, Blüten in allen Farben und Formen und natürlich auch wieder Pfaue, Fasane und Papageien.

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Zu den seltenen Gewächsen gehört eine imposante zweihundert Jahre alte Kaschmir Zypresse. Diese wurde vor wenigen Jahren bei einem Sturm komplett geknickt und lag auf dem Boden. Wie durch ein Wunder gelang es diesen Riesen mit einem Kran aufstellen und so steht er nun gestützt von starken Seilen wieder aufrecht da und lebt weiter.

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Im Teich fühlen sich nicht nur die Seerosen wohl, er ist auch von quakenden Fröschen besiedelt.

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Natürlich darf ein Palazzo nicht fehlen. Die Wände im Palazzo sind mit unzähligen wertvollen Bildern behängt. Antike Möbelstücke und eine riesige Sammlung von Theaterpuppen sind ebenso zu bewundern.

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An der kleinen Fischerinsel Isola de Pescatore vorbei erreichen wir nach ca. 15 Minuten die kleinere der Beiden Garteninseln, die Isola Bella.

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Diese Insel hieß ursprünglich Isola Isabella, nach der Frau von Carlo III Boromeeo. Im Palazzo Borromeo wandeln wir durch verschiedene pompöse Salons. Jeder Raum bietet Aussicht auf den See. Zahlreiche Gemälde berühmter Künstler zieren die Wände. Kostbare Möbel, viel Marmor, antike Skulpturen, sowie Rüstungen und wertvolle Wandteppiche aus Seide und Goldfäden sind auf dem Weg durch den Palast zu bestaunen.

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Eine Wendeltreppe führt in das düstere Untergeschoß. Was uns dort erwartet lässt uns noch mehr staunen. Mehrere Muschelgrotten aus hellen und dunklen Steinen und Muschelverzierungen.

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So imposant es in diesen Grotten auch ist, jetzt lockt uns doch die Sonne wieder hinaus aus dem Palast. Schon der erste Anblick ist fantastisch.

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Eine riesige Treppenanlage, auf der zahlreiche Statuen von mythologischen Helden und Tieren thronen. Und überall wachsen allerlei exotische Pflanzen. Natürlich dürfen auch auf dieser Insel die wunderschönen weißen Pfaue nicht fehlen.

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Durch eine kleine Orangerie beenden wir unsere Entdeckungsreise auf der entzückenden Insel und lassen uns in einem der Restaurants nieder um die Eindrücke sacken zu lassen bevor wir die Rückreise mit dem Schiff antreten.

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