Von Obertauern zum Weißensee

Von Obertauern zum Weißensee

Corona Reise Etappe 13

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Der Weissensee ist einer unserer absoluten Lieblings Seen. Seit längerem waren wir nun nicht mehr hier.

Der Campingplatz Müller liegt direkt am Westufer, ist sehr weitläufig. Wir entschließen uns für einen Platz direkt am Schilf mit Blick auf den See.

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MONIKA KOCH

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Das Gebiet um den Weissensee lädt zu gemütlichen bis zu herausfordernden Wanderungen oder Biketouren ein. 

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Wir treffen heute unsere Freunde aus Villach und unternehmen eine anspruchsvolle Tour um den ganzen See, die aus einem bestimmten Grund länger wird als geplant.

Vom Campingplatz starten wir in Richtung Brücke, hier ist unser Treffpunkt. Die Route führt vorbei an Naggl, weiter über einen ziemlich steilen Forstweg bis zur Hermagorer Bodenalm. 

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Wenn wir alleine unterwegs wären dann würden wir sicherlich einen kurzen Stopp einlegen. Aber unsere Begleiter treten weiter in die Pedale und so bleibt mir nur Zeit für ein schnelles Foto. 

Vorbei an friedlich grasenden und wiederkäuenden Rindern und Kühen, vorbei an der Fischer Alm bis zum Ostufer führt der teils grob schlottrige Weg.

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Ab da heißt es wieder feste in die Pedale treten, der weitere Weg hat es in sich. Erinnerungen kommen hoch, diese Tour sind wir vor einigen Jahren noch ohne Hilfe von Strom gefahren. Heute ist es ein bisschen einfacher, auch wenn die Kapazität der Batterie nicht ewig hält und deshalb gut eingeteilt werden muß. 

Immer wieder erhaschen wir einen Blick zwischen den Bäumen auf den See. Der weiße Sand am Grunde des Sees lässt ihn in den schönsten karibischen Farben leuchten.

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Wie freuen wir uns jetzt nach über 1000 Höhenmetern auf eine genussvolle Pause in der „Alm hinterm Brunn“.

Kein Mensch sitzt auf der Terrasse, ich ahne schlimmes. „DIENSTAG RUHETAG“  steht beim Eingang geschrieben. So ein Pech aber auch.

Einmal nicht recherchiert und schon passiert so etwas. Wir überlegen kurz ob es sich lohnt weiter zu fahren auf die Gajacher Alm. Weitere 5 km und 260 Höhenmeter, oder die Abfahrt talwärts in Angriff zu nehmen. 

Nach kurzer Überlegung treten wir doch erneut in die Pedale und nehmen den letzten Hügel in Angriff. 

Nachdem unsere Batterien wieder aufgefüllt sind ( die Batterien des Bikes sind fast leer ) geht es abenteuerlich weiter. Große Steine blockieren teilweise den  sehr steilen, steinigen Weg. In weiterer Folge wird er dann doch etwas besser fahrbar. 

Ein bisschen auf und ab und die Batterie ist schon fast leer. Doch dann geht es nur noch bergab, vorbei an der Weißen Wand. 

In Summe sind heute über 1200 Höhenmeter zusammengekommen. 

Wolfgang kommt am nächsten Tag nicht zur Ruhe. Die verpassten Palatschinken auf der „Alm hinterm Brunn“ geistern noch in seinem Kopf herum. 

Da bleibt uns nichts anderes übrig als abermals den Berg zu bezwingen. Der direkte Weg von Techendorf führt recht steil nach oben. 

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Was war das für ein schöner Baum, wir können uns noch so gut daran erinnern. Heute liegt der mächtige Baum neben der Straße.

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Und heute ist es soweit. Zufrieden sitzen wir auf der Terrasse und werden mit Kärntner Köstlichkeiten vom Holzherd verwöhnt. Und Wolfgang bekommt endlich seine heißersehnten Palatschinken. Leider waren die zu schnell weg, also kein Foto. 

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Noch sehen die Wolken nicht sehr bedrohlich aus, also radeln wir anschließend noch zum Ronacherfels wo wir auf der Terrasse gemütlich einen Drink genehmigen. 

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Abendstimmung am Weissensee

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Der Himmel verdunkelt sich, wir verabschieden uns und geben so richtig Gas. Ein kurzer Fotostopp auf der Brücke und weiter geht es. Wir haben Glück und kommen noch trocken beim Campingplatz an. 

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