Von Städten, Strand und Segelschiffen im  Norden Deutschlands

Von Städten, Strand und Segelschiffen im Norden Deutschlands

Hamburg war bisher ziemlich der nördlichste Punkt Deutschlands, den wir besucht haben. Dieses Mal geht die Reise an die Ostsee. Wir geben unser Wohnmobil zu einer kleinen geplanten Schönheitsreparatur ab und holen unser Mietauto in Hameln.

Eine schöne, sehenswerte Stadt mit alten Fachwerkhäusern.

Unser Hotel liegt am Timmendorfer Strand. Die Strandkörbe sind schon am Strand aufgereiht, für uns sind die Badetemperaturen jedoch noch lange nicht erreicht. Egal, wir spazieren dem Strand entlang und erfreuen uns der Sonne und der angenehmen Temperatur.

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Schon um 5 Uhr in der Früh lockt mich der rote Schein des Sonnenaufgangs aus dem Bett. Morgen nehme ich mir vor den Sonnenaufgang zu fotografieren. Nach einem gemütlichen Vormittag im Strandkorb packt uns die Abenteuerlust. Wir fahren nach Lübeck.

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Lübeck ist eine Stadt wie ein Freilichtmuseum. Unzählige Backsteinhäuser, Kirchen aus rotem Backstein und schöne Arkaden. Wir flanieren durch die Altstadt, natürlich mit zahlreichen Fotopausen. Die obligatorische Kaffeepause legen wir im für Marzipan bekannten Niederegger Café ein, begleitet mit einer Niederegger Marzipantorte. Sehr üppig und sehr süß. Der Platz hinter dem Rathaus bietet dazu ein sehr schönes Ambiente. Das Wahrzeichen Lübecks ist das Holstentor. Hier findet unser letzter Fotostopp statt, gerade zur richtigen Zeit, schön von der Sonne angestrahlt.

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Um 4,30 Uhr schnappe ich meine Kamera, verlasse ich das Hotel und schon bin ich am Strand. Einsam und verlassen liegt er vor mir. Dieser schöne Anblick scheint keinen außer mir zu interessieren. Ich hingegen genieße die Ruhe, beobachte die Vögel und sehe den Wellen zu, die sanft ans Ufer rollen. Der Sonnenaufgang ist heute nicht so spektakulär, so verbinde ich meine Fototour mit Frühsport.

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Nur wenige Kilometer von unserem Hotel in Niendorf entfernt liegt Travemünde. Diese Stadt steht heute auf unserem Programm.

Nach einem Bummel durch den Markt beobachten wir riesige Schiffe, die in Richtung Finnland auslaufen. Gegenüber erweckt ein anderes Schiff unsere Aufmerksamkeit.

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Die Passat – ein riesiger Viermaster, der heute als Museum besichtigt werden kann. Es ist sehr heiß heute,  so geniessen wir die Zeit unter Deck und staunen über die interessante Geschichte dieses Schiffes.

Der 1911 gebaute Flying -P – Einer war einer der schnellsten Frachtsegler der Welt und wurde vor allem für den Getreide und Salpeterhandel mit Südamerika gebaut. Am Heiligabend des Jahres 1911 startet die PASSAT zu ihrer Jungfernfahrt von Hamburg um das Kap Horn nach Valparaiso in Chile. Sie erweist sich als schnellster Segler, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 18 Knoten mit der zunehmenden Dampfschifffahrt konkurrieren konnte. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges sitzt die Viermastbark im Hafen von Iquique in Chile fest.

Da werden Erinnerungen an unsere Panamerikana wach. Wir haben eine sehr schöne Zeit in Iquique verbracht.

Erst 1921 kehrt die Passat wieder nach Europa zurück. Nach einigen Unfällen und Reparaturen wurde sie zum Segelschulschiff und bekam so ein zweites Leben.

 

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Es ist Zeit unsere Henriette wieder in Empfang zu nehmen, so fahren wir zurück nach Hameln und geben das Mietauto wieder zurück.

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Wir flanieren durch die Gassen und warten bis wir hier abgeholt werden.

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