HAMBURG

HAMBURG

Kurztrip in den Norden – Hamburg ist immer wieder einen Besuch wert.





Unser Plan die Reise nach Hamburg mit dem Zug anzutreten ging leider nicht auf. Auch wenn wir schon einige Wochen vor unserer Reise unsere Tickets buchen wollten, sollte die Zugfahrt mehr als das Doppelte eines Flugtickets kosten.  Auch wenn der Umweltgedanke groß ist, sind wir nicht bereit einen so hohen Preis für die Bahnfahrt zu bezahlen. Also buchen wir ein Flugticket. Hamburg liegt nur eine                 gute Flugstunde von Zürich entfernt. 

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Blick vom Museum aus

Wir haben uns wieder für das 25 Hours Hotel in der alten Hafenstadt entschieden. Dieses kleine, schnuckelige Hotel liegt sehr günstig. Gleich gegenüber befindet sich das Maritime Museum und in wenigen Minuten zu Fuß erreichen wir die Elbphilharmonie.

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Maritimes Museum Hamburg bei Nacht

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Was uns noch so begeistert ist nicht nur die Lage des Hotels, auch das Restaurant „Neni“ hat es uns angetan. Neben Humus, Babaganoush und Süßkartoffeln aus dem Ofen erfreut sich unser Gaumen auch an verschiedensten Streetfood Spezialitäten aus Tel Aviv und Jesusalem.

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Ein Spaziergang zum Hafen weckt Erinnerungen in uns. Genau vor 2 Jahren haben wir unser Wohnmobil nach Südamerika verschifft. Wie schnell doch die Zeit vergeht und wieder eine große Abenteuerreise zu Ende ist.

Das Wetter ist ziemlich durchwachsen, immer wieder ziehen dunkle Wolken auf und lässt den Himmel für kurze Zeit weinen. Perfekt für einen Museumsbesuch.

Schifffahrt erleben in Hamburgs ältestem noch erhaltenen Speicherbau mitten in der Hafen City.

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Brücke zum Maritimen Museum

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Eine wirklich coole Schiffsschraube

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Wir treten ein in die Welt der Schifffahrt. Dieses Museum ist wirklich sehenswert, unvorstellbar was hier alles zusammengetragen wurde um dieses riesigen Hallen zu füllen. Es handelt sich hier um ein privates Museum des Peter Tamm. Die Sammelstücke erzählen die Geschichte von 3000 Jahren Seefahrt bis in die Gegenwart.

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Ohne Worte

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Mehrere 10 000 Schiffsmodelle haben hier eine Heimat gefunden und können bestaunt und bewundert werden. Ich bin mir sicher daß so manches Seefahrerherz hier höher schlägt.

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Schiffsmodelle

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Hafenmodell

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Einzigartig ist auch die Königen der Meere – „Queen Mary 2“, aus einer Million Legosteinen gebaut.

Nie werden wir die Transatlantik – Überfahrt an Bord dieses Traumschiffes vergessen.

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Queen Mary 2 aus Legosteinen

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Auf den 9 Decks erkunden wir die verschiedensten Themenbereiche wie die Entdeckung der Meere, den Schiffsbau, Geheimnisse des Meeres, vom Leben an Bord eines Segelschiffs und vom Transport der Sklaven.

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So wurden die Sklaven transportiert

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Bordapotheke

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Seefahrer – die Entdecker der Meere

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Die Irrfahrt der „Susanna“

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Besonders spannend finde ich die Geschichte des Segelschiffs „Susanna“.

„Den südlichen Winter und Frühling des Jahres 1905 prägten besonders schwere und anhaltende Stürme. Wenn Segelschiffe vom Atlantik kommend an die Westküste Südamerikas gelangen wollten, mussten sie dadurch besonders lange in der Kap Horn Region kreuzen. Die längste Zeit benötigten Kapitän Christian Jürgens und seine Besatzung vom Vllschiff „Susanna“ der Hamburger Reederei B.J.H.Siemers &Co.

Sie passierten den 50. Breitengrad im Atlantik am 19. August vormittags und am 26. November abends. Damit hatte das Schiff volle 99 Tage um Kap Horn benötigt.

Auf der Karte sieht man den dramatischen Kampf der Besatzung nach Westen zu gelangen. Trotz zum Teil orkanartigen Stürmen und schwierigsten Bedingungen erreichte der Kapitän seinen Zielhafen Caleta Buena (Chile), ohne einen Mann zu verlieren.

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Wandmalerei

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Wer auf Fototour in Hamburg ist, der sollte nicht auf die vielen wirklich imposanten Stiegenhäuser vergessen. Manche sind frei zugänglich, und manche durch einen Portier „bewacht“. Doch wenn gefragt wird darf man auch dort hinein.

Wir haben einige davon auf unserem kurzen, regnerischen Rundgang durch die Altstadt gefunden.

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Stiegenhaus in Hamburg

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Stiegenhaus in Hamburg

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Stiegenhaus in Hamburg

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Der Grund gerade jetzt nach Hamburg zu reisen lag in der Elbphilharmonie. Genau gesagt an einem ganz besonderen Konzert.

Die Elbphilharmonie ist ein ganz besonders beeindruckender Bau, welcher jedoch nicht nur in der Bauzeit sondern auch in der Finanzierung weit überschritten wurde. Anstatt wie geplant 2010 zu eröffnen wurde dieses Konzerthaus letztendlich im Jahre 2016 fertiggestellt. Und mehr als 11 mal so teuer wie ursprünglich geplant.

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Blick auf die Elbphilharmonie

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Das Innenleben ist nicht weniger interessant wie die Außenhaut dieses Wahrzeichens von Hamburg. Der große Konzertsaal fasst nicht weniger als 2100 Sitzplätze. Das Besondere daran ist auch, daß die Besucher nicht nur vor der Bühne Platz nehmen können, sondern rund um die Bühne herum.

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großer Konzertsaal

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Das Konzert ist beendet

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Von den verschiedenen Plattformen haben wir einen gigantischen Blick auf den Hafen und die Stadt.

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Blick von der Elbphilharmonie zum Hafen

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Mit diesem kulturellen Abend endet unser Besuch in Hamburg auch schon wieder.

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Speicherstadt

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Alte Hafenstadt Hamburg

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Moin, moin, moin, wir kommen wieder!





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