In der Bergwelt Südtirols

In der Bergwelt Südtirols

Tagestour der Superlative

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Wir treffen uns mit unseren Freunden Norbert und Rita aus Norddeutschland. Wir waren zusammen auf der Panamerikana unterwegs. Der Campingplatz Bergkristall liegt wunderschön eingebettet in die Südtiroler Bergwelt im Passeiertal.

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Das Wiedersehen wird ausgiebig gefeiert . Am ersten Tag unseres Aufenthaltes geht es gleich an´s Eingemachte. Wir dachen an eine Einstiegstour von ca. 4 Stunden, daraus wurden jedoch etwas mehr als 7 Stunden. Die Wanderung war sehr anstrengend, jedoch sehr abwechslungsreich.

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Vom Campingplatz führt der Weg erst gemächlich dem Bach entlang. Kurz vor dem Dorf Pfelders zweigen wir ab und wandern ein kurzes Stück der Straße entlang hoch bis zum Einstieg in den Wanderweg.

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Die ersten 700 Höhenmeter führt der Weg steil bergauf. Über Treppen, Steinplatten marschieren wir tapfer bergauf bis zur Imstalm.

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Oben angekommen breitet sich eine große grüne Ebene aus, wie ein Fußballplatz. Wir dachten daß es jetzt eher flach den Almböden entlang bis zur Schneidalm geht. Doch zu früh gefreut, es geht weiter bergauf.

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Über einen Wiesenweg erreichen wir die Ruine der Kaseralm. Immer wieder müssen wir stehen bleiben um die wunderschöne Aussicht zu genießen.

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Von dieser Alm weg müssen wir den Weg suchen, die markierten Steine sind teilweise unter Gras vergraben und der Steig gleicht eher einem Kuhweg.

Über das Kreuzjoch und weitere 200 Höhenmeter später haben wir den steilsten Teil hinter uns gebracht.

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Wir folgen dem Weg entlang mehrerer Hochmoore, überqueren zahlreiche Bäche, bewundern wild herabstürzende Wasserfälle und kommen nach ca. 3 Stunden an die Fockenlacke. Dieser kleine See ladet zu einer wohlverdienten Pause ein. Erst glauben wir Steinböcke zu sehen, doch bald schon hören wir die Glocken bimmeln. Die vermeintlichen Steinböcke entpuppen sich als eine Ziegenherde.

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Hoch über uns thront ein Gletscher mit einer beeindruckenden weißen Wand. Überall stürzen Wasserfälle in die Tiefe , verwandeln sich in Wildbäche. Diese gilt es immer wieder zu überqueren. Mal hüpfen wir über Steine, mal sind Sicherungen in Form von Eisenketten angebracht und manchmal geht es bequem über eine Holzbrücke.

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Nach 5 Stunden und wieder einige Höhenmetern später erreichen wir die Schneidalm und werden von grunzenden Schweinen begrüßt.

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Mittlerweile freuen wir uns alle auf einen kühlen Radler und etwas um unsere Mägen zu füllen. Die Alm wird von 2 Mädels aus Pfelders bewirtschaftet und liegt wirklich idyllisch hoch über dem Dorf im Tal. Das Essen schmeckt super gut und so sind wir gestärkt für die letze Etappe.

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800 Höhenmeter führt der Weg bis ins Tal. Er ist sehr steinig, nicht sehr angenehm zu gehen. Wir begegnen einigen Kühen, welche die letzen Tage auf der Alm sichtlich noch genießen.

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Nach über 7 Stunden Fußmarsch freuen wir uns auf eine heiße Dusche und machen uns nur noch einen gemütlichen Abend.

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