Klöster von Meteora – auf den Spuren von James Bond 007

Klöster von Meteora – auf den Spuren von James Bond 007

Wir verlassen unseren Platz neben der Kirche in Damouchari und fahren erneut durch die Berge Griechenlands. So weit das Auge reicht, überall wachsen hier Kastanienbäume – ja die Maronis wachsen hier in den Bergen. Wir stoppen an der Straße und ich fülle eine Tasche mit diesen stachligen Dingern. Der Regen der letzen Nacht hat einige von den Bäumen fallen lassen. 

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Wir kommen nicht vom Regen in die Traufe – wir kommen in dichten Nebel. Hier oben in Zagora  befindet sich ein Schigebiet. Die Liftanlagen können wir im dichten Nebel nur schemenhaft erkennen.

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MONIKA KOCH

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Wir überqueren den Pilion durch die Berge und kommen in Volos wieder in die Ebene. Kurz vor der Stadt passieren wir in einer Kurve einen kleinen „Coffeebreak“. Leider kein Parkplatz für Henriette. Ca. 150 Meter weiter können wir doch noch an der Straße parken. Wir gehen zurück und werden schon vor der Türe freudig von Tasso begrüßt. Das Herrli von Tasso ist nicht weniger freundlich, und er serviert uns einen Kaffee vom Feinsten. Dazu hausgemachte Bäckerei. Wir plaudern, kommen ins philosophieren.

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Auf dem Weg nach Meteora fahren wir wieder entlang riesiger Baumwollfelder. Die Autobahnen in Griechenland sind wirklich angenehm zu fahren, es herrscht kaum Verkehr. Die Kosten müssen sich die wenigen dann irgendwie teilen, da halten sie die Hände wirklich auf. Für 1 km bezahlen  wir ca. 0,50 Euro. Wir meiden so gut es geht die Autobahn, nicht weil sie so teuer ist. Wir möchten einfach mehr vom Land und von den Dörfern sehen. Die Autobahn nehmen wir nur um ab und zu mal schneller weiterzukommen. 

Auf der Anfahrt nach Kalambaka können wir sie schon von Weitem sehen. Die Felsen auf denen die berühmten Kloster von Meteora thronen. Morgen werden wir welche davon besuchen.

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Wir wollen mit den Bikes zu den Meteora Klöstern fahren. Das Wetter sollte heute besser sein. Wir warten einige Zeit ab und machen uns hoffnungsvoll auf den Weg in die Berge. Die Wolken hängen ganz entgegen dem Wetterbericht noch ziemlich tief, der Himmel ist geradezu ganz bedeckt. Wir besichtigen als erstes das Nonnenkloster Roussanou. Schon von der Ferne können wir sehen wie hoch oben am Fels dieser Bau thront. 

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MONIKA KOCH

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Die Treppe, die hoch zum Kloster führt ist sehr elegant mit Platten gelegt. Wir ziehen uns züchtige Kleidung über und betreten das Kloster. An der Wand hängt noch die Leiter, die früher der einzige Zugang zu diesem Kloster war.

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Gegründet wurde dieses Kloster im Jahre 1529 und war damals noch kein Frauenkloster. Es sind nur wenige Räume zugänglich, diese aber sehr imposant mit farbenfrohen Fresken.

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Es geht weiter bergauf. Von der Straße können wir noch einige andere Klöster sehen, die ebenfalls sehr spektakulär auf den Spitzen der beeindruckenden Bergen stehen. Insgesamt gibt es 24 Klöster. Jedoch sind die meisten verlassen, einige einsturzgefährdet oder zu schwer zu erreichen. Nur noch 6 davon sind bewohnt.

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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 Unser nächstes Ziel ist jedoch das Kloster Agia Triada. Schon von Weitem können wir dieses Meisterwerk sehen. Dieses Kloster wurde zur Filmkulisse vom James Bond Film „In tödlicher Mission“. 

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MONIKA KOCH

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MONIKA KOCH

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Der Aufgang zum Kloster ist schon spannend, über zahlreiche Treppen, unter tief hängenden Felsvorsprüngen windet sich der Weg nach oben. Durch ein Tor schreiten wir dann in das Kloster. 

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Auch hier gibt es einige Räume zu besichtigen, mit Bildern und bunten Fresken. Auch die Seilwinde, die früher zur Versorgung diente, ist noch vorhanden. 

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Der Ausblick nach Kalambaka ist von hier oben gigantisch. 

Wir machen uns wieder auf den Weg zum Campingplatz. Es ist kalt und immer noch bewölkt.  Wir machen uns zu Fuß in die Stadt zum Café. Dann endlich lässt sich auch die Sonne blicken, es ist gleich wieder angenehm warm. 

Ich schwinge mich erneut aufs Rad um einige Fotos zu machen. Hinter der Stadt bin ich einfach zu nah an den Felsen, die Klöster sind nicht gut zu sehen. Also mache ich mich erneut auf den Weg hinter die riesigen Felsen, wieder hoch auf den Berg, dieses Mal von der anderen Seite. Die Straße ist hier steiler und nach 7 km bin ich dann wieder oben wo wir schon am Vormittag waren. 

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Die Mühe hat sich gelohnt, der Himmel ist blau und das Licht der Sonne erhellt die Felsen auf denen die Klöster stehen. Der Weg zurück ist derselbe wie wir ihn am Vormittag gefahren sind. Immer wieder bleibe ich stehen und zücke meine Kamera. 

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MONIKA KOCH

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Müde, aber zufrieden komme ich gegen Abend zurück, wo Wolfgang schon dabei ist das Abendessen zu kochen. 

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Ein schöner Sonnenuntergang lässt die Felsen im roten Licht nochmal erstrahlen.

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