Kurzurlaub am Bodensee

Kurzurlaub am Bodensee

Zum größten Wasserfall Europas – Der Rheinfall in Schaffhausen

Endlich ist es soweit. Beim 6. Anlauf klappt es endlich mit unserem Gutschein. Wir haben uns das See und Parkhotel Feldbach in Steckborn ausgesucht. Die Anreise dem Bodensee entlang gestaltet sich sehr gemütlich. Auch wenn die Strecke nur ca. 70 Kilometer beträgt, legen wir im Hotel Schiff in Kesswil eine Kaffeepause ein.

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Angekommen in Steckborn beginnen wir unseren Aufenthalt mit einem Aperitif auf der Terrasse am See.

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See und Parkhotel Steckborn am Bodensee

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Wir nutzen das schöne Wetter am nächsten Tag für einen Ausflug nach Stein am Rhein. Zuvor lockt uns die Burg Hohenklingen auf die Anhöhe mit wunderbarem Blick auf Stein am Rhein. Leider öffnet die Burg ihre Pforten erst im Mai, jedoch die Glocke läutet uns zur Begrüßung. Wie schön. Die Burg Hohenklingen hat wie keine andere Burg am Bodensee ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt. Sie hat die typische Entwicklung von der Wehrburg zum Schloss, zur Festung oder zur Ruine nicht mitgemacht und ist auch von kriegerischen Zerstörungen verschont geblieben. 

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Wir umrunden die Burg auf einem schmalen Fußweg und machen uns wieder auf die Socken. Stein am Rhein befindet sich gefühlt noch im Winterschlaf. Nur wenige Menschen sind unterwegs, ganz anders als im Sommer.

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Stein am Rhein

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Wir können so die kunstvoll bemalten Häuser richtig gut in Ruhe bestaunen. Wir stehen gerade vor dem Haus mit der Aufschrift „Bürger Asyl“. Plötzlich spricht uns ein Mann an, er meint: „Ihr fotografiert die Häuser wie ich sehe, und ihr seht immer nach oben.“ Natürlich, da oben sind auch die bunten Bilder. Er weist uns auf die kunstvollen Kanaldeckel hin, die in der ganzen Stadt verteilt sind und den hl. Georg darstellen.

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Dieser Mann wohnt hier in Stein am Rhein und erzählt uns einiges über die Stadt. Ein Geschwisterpaar, unverheiratet, habe mit der Pharmaindustrie sehr viel Geld verdient und keine Erben. Ihre Verlassenschaft haben sie der Stadt überlassen um so die Häuser zu erhalten. Er schätzt ihr Vermögen auf eine Milliarde Franken. Die Häuser hier in Stein am Rhein sind wirklich sehr gut gepflegt. Wir flanieren durch die Gassen, besuchen das kleine Museum im Bürgerhaus und essen die beste Pasta unseres Lebens in der alten Weinstube. Mittlerweile hat das Treiben in der Stadt doch ein wenig zugenommen.

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Bei den Benediktinern auf der Insel Werd

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Auf Empfehlung dieses netten Herrn von vorhin machen wir uns auf den Weg auf die Insel Werd. Diese ist über einen langen Holzsteg zu erreichen. Eine kleine Insel mit einem kleinen Haus. In diesem leben Benediktinermönche. Ein großes Labyrinth lädt zu einem besinnlichen Wandeln ein.

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Nach einer langen Pause auf einer der  Parkbänke verlassen wir die Insel wieder und fahren ein Stück weiter den Rhein aufwärts.

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Schaffhausener Wasserfälle

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In Schaffhausen stürzen befindet sich der größte Wasserfall Europas. Wir staunen nicht schlecht wie die gigantischen Wassermassen in die Tiefe stürzen. Und das in einer wunderschönen grünen Farbe, sehr beeindruckend. Es ist für uns fast unverständlich, da der Bodensee zur Zeit sehr, sehr wenig Wasser hat.

http://Schaffhausen Wasserfall

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Der Wasserspiegel ist mehr als einen Meter tiefer als normal. Immer tiefer steigen wir die Treppen hinab, gehen durch einen kleinen Felsentunnel und stehen direkt neben dem Wasserfall. Die Gischt treibt uns das Wasser ins Gesicht.

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Es ist ganz ungewohnt so wenige Menschen hier zu treffen. Das liegt wohl an der Jahreszeit. Es ist empfehlenswert abseits der Hauptsaison hierher zu kommen.

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Ein letztes Abendessen, eine weitere Nacht und wir verlassen nach dem Frühstück diesen netten Ort. 

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